Zum Inhalt springen

Oesterweg

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 13. Januar 2025 um 10:43 Uhr durch imported>Definitiv (Geschichte: Ergänz.).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Oesterweg
Stadt Versmold
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(2345)&title=Oesterweg 52° 2′ N, 8° 12′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(2345) 52° 2′ 5″ N, 8° 11′ 46″ O
 {{#coordinates:52,034722222222|8,1961111111111|primary
dim=10000 globe= name=Oesterweg region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code type=city
  }}
Höhe: 69 m
Fläche: 14,69 km²
Einwohner: 2345 (1. Jan. 2022)<ref name="Einwohner">Der Kreis Gütersloh: Zahlen | Daten | Fakten 2022. (PDF; 7,34 MB) Abgerufen am 13. November 2022.</ref>
Bevölkerungsdichte: 160 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Januar 1973
Postleitzahl: 33775
Vorwahl: 05423
Datei:Stadtgliederung Versmold Ortsteil Oesterweg.png
Karte
Lage von Oesterweg in Versmold

<phonos file="Oesterweg_Aussprache.ogg">Oesterweg</phonos>/? ist ein Stadtteil im Osten von Versmold im Nordwesten des Kreises Gütersloh, Nordrhein-Westfalen und liegt im Städtedreieck Bielefeld – Münster – Osnabrück.

Geschichte

Oesterweg ist eine der ältesten Siedlungen in hiesigen Raum, der Ort wird 1180 als Hostrowiden erstmals urkundlich erwähnt und bis ins 19. Jahrhundert Osterwede genannt. Bis zur Franzosenzeit war Oesterweg eine Bauerschaft im Amt Ravensberg der Grafschaft Ravensberg. Von 1807 bis 1810 gehörte Oesterweg zum Kanton Versmold des Königreichs Westphalen und von 1811 bis 1813 zum Kanton Versmold im französischen Département der oberen Ems. 1816 kam die Gemeinde Oesterweg zum Kreis Halle, in dem sie zum Amt Versmold gehörte.

Oesterweg wurde am 1. Januar 1973 im Zuge des Bielefeld Gesetzes in die Stadt Versmold eingegliedert.<ref name="Gemeindeverzeichnis1970bis1982"></ref>

Bürgermeister der ehemaligen Gemeinde

Einwohnerentwicklung

Nachfolgend dargestellt ist die Einwohnerentwicklung von Oesterweg in der Zeit als selbständige Gemeinde im Kreis Halle (Westf.).<ref>Landkreis Halle (Westf.): 1816–1966, 150 Jahre Landkreis Halle (Westf.), S. 132.</ref> In der Tabelle werden auch die Einwohnerzahlen von 1970 (Volkszählungsergebnis)<ref name="Gemeindeverzeichnis1970bis1982" /> und 1972<ref>Martin Bünermann, Heinz Köstering: Die Gemeinden und Kreise nach der kommunalen Gebietsreform in Nordrhein-Westfalen. Deutscher Gemeindeverlag, Köln 1975, ISBN 3-555-30092-X, S. 101.</ref> sowie des Ortsteils Oesterweg (Angaben seit 2006) angegeben.

Datei:Oesterweg - population development.svg
Bevölkerungsentwicklung in Oesterweg zwischen 1817 und 1965
Datei:Versmold - Oesterweg-ev. Kirche.jpg
Ev. Kirche in Oesterweg
Jahr Einwohner
1799<ref>Peter Florens Weddigen: Westphälischer historisch-geographischer National-Kalender. Kleinenbremen 1805, § 2 Das Amt Ravensberg, S. 91 (google.de).</ref> 1161
1817 1166
1900 1232
1939 1164
1946 1689
1961 1532
1965 1612
1970 1739
1972 2036
2006 2198
2017 2284
2022 2345

Sehenswürdigkeiten

  • Antonius-Glocke. Eine 1519 von den umliegenden Bauern zum Schutz ihrer Felder gestiftete und auf einem Holzturm angebrachte Bittglocke. Sie wird bis heute von den sog. „Glockenbauern“ unterhalten.
    Die Glocke trägt die Inschrift „M CCCCC XIX St. Anna Antoni Georgi ora pro nobis“ („Im Jahre des Herrn 1519 um des Antoniusfeuers im Feldbau willen bitte für uns“)<ref>Heimatverein Oesterweg: Antonius Glocke. Abgerufen am 6. März 2019.</ref>.
  • Hardieks Mühle. Die alte Wassermühle ist ein Denkmal in Oesterweg.<ref>Hans-Reinert-Stiftung: Hardieks Mühle. Abgerufen am 6. März 2019.</ref>

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Vorlage:Klappleiste/Ende