Oesterweg
Oesterweg Stadt Versmold
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|---|---|---|---|---|---|---|
| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(2345)&title=Oesterweg 52° 2′ N, 8° 12′ O
{{#coordinates:52,034722222222|8,1961111111111|primary
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dim=10000 | globe= | name=Oesterweg | region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code | type=city
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| Höhe: | 69 m | |||||
| Fläche: | 14,69 km² | |||||
| Einwohner: | 2345 (1. Jan. 2022)<ref name="Einwohner">Der Kreis Gütersloh: Zahlen | Daten | Fakten 2022. (PDF; 7,34 MB) Abgerufen am 13. November 2022.</ref> | |||||
| Bevölkerungsdichte: | 160 Einwohner/km² | |||||
| Eingemeindung: | 1. Januar 1973 | |||||
| Postleitzahl: | 33775 | |||||
| Vorwahl: | 05423 | |||||
Lage von Oesterweg in Versmold
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ist ein Stadtteil im Osten von Versmold im Nordwesten des Kreises Gütersloh, Nordrhein-Westfalen und liegt im Städtedreieck Bielefeld – Münster – Osnabrück.
Geschichte
Oesterweg ist eine der ältesten Siedlungen in hiesigen Raum, der Ort wird 1180 als Hostrowiden erstmals urkundlich erwähnt und bis ins 19. Jahrhundert Osterwede genannt. Bis zur Franzosenzeit war Oesterweg eine Bauerschaft im Amt Ravensberg der Grafschaft Ravensberg. Von 1807 bis 1810 gehörte Oesterweg zum Kanton Versmold des Königreichs Westphalen und von 1811 bis 1813 zum Kanton Versmold im französischen Département der oberen Ems. 1816 kam die Gemeinde Oesterweg zum Kreis Halle, in dem sie zum Amt Versmold gehörte.
Oesterweg wurde am 1. Januar 1973 im Zuge des Bielefeld Gesetzes in die Stadt Versmold eingegliedert.<ref name="Gemeindeverzeichnis1970bis1982"></ref>
Bürgermeister der ehemaligen Gemeinde
- 1969–1972 Fritz Holtkamp (CDU)<ref>Trauer um ehemaligen Bürgermeister Fritz Holtkamp. In: www.versmold.de. Stadt Versmold, 11. Februar 2020, abgerufen am 24. März 2020.</ref>
Einwohnerentwicklung
Nachfolgend dargestellt ist die Einwohnerentwicklung von Oesterweg in der Zeit als selbständige Gemeinde im Kreis Halle (Westf.).<ref>Landkreis Halle (Westf.): 1816–1966, 150 Jahre Landkreis Halle (Westf.), S. 132.</ref> In der Tabelle werden auch die Einwohnerzahlen von 1970 (Volkszählungsergebnis)<ref name="Gemeindeverzeichnis1970bis1982" /> und 1972<ref>Martin Bünermann, Heinz Köstering: Die Gemeinden und Kreise nach der kommunalen Gebietsreform in Nordrhein-Westfalen. Deutscher Gemeindeverlag, Köln 1975, ISBN 3-555-30092-X, S. 101.</ref> sowie des Ortsteils Oesterweg (Angaben seit 2006) angegeben.
| Jahr | Einwohner |
|---|---|
| 1799<ref>Peter Florens Weddigen: Westphälischer historisch-geographischer National-Kalender. Kleinenbremen 1805, § 2 Das Amt Ravensberg, S. 91 (google.de).</ref> | 1161 |
| 1817 | 1166 |
| 1900 | 1232 |
| 1939 | 1164 |
| 1946 | 1689 |
| 1961 | 1532 |
| 1965 | 1612 |
| 1970 | 1739 |
| 1972 | 2036 |
| 2006 | 2198 |
| 2017 | 2284 |
| 2022 | 2345 |
Sehenswürdigkeiten
- Antonius-Glocke. Eine 1519 von den umliegenden Bauern zum Schutz ihrer Felder gestiftete und auf einem Holzturm angebrachte Bittglocke. Sie wird bis heute von den sog. „Glockenbauern“ unterhalten.
Die Glocke trägt die Inschrift „M CCCCC XIX St. Anna Antoni Georgi ora pro nobis“ („Im Jahre des Herrn 1519 um des Antoniusfeuers im Feldbau willen bitte für uns“)<ref>Heimatverein Oesterweg: Antonius Glocke. Abgerufen am 6. März 2019.</ref>. - Hardieks Mühle. Die alte Wassermühle ist ein Denkmal in Oesterweg.<ref>Hans-Reinert-Stiftung: Hardieks Mühle. Abgerufen am 6. März 2019.</ref>
Weblinks
Einzelnachweise
<references />