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Ihlenfeldtia

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Ihlenfeldtia
Datei:Cheiridopsis excavata - Kirstenbosch.jpg

Ihlenfeldtia excavata

Systematik
Eudikotyledonen
Kerneudikotyledonen
Ordnung: Nelkenartige (Caryophyllales)
Familie: Mittagsblumengewächse (Aizoaceae)
Unterfamilie: Ruschioideae
Gattung: Ihlenfeldtia
Wissenschaftlicher Name
Ihlenfeldtia
H.E.K.Hartmann

Ihlenfeldtia ist eine Pflanzengattung aus der Familie der Mittagsblumengewächse (Aizoaceae). Der botanische Name der Gattung ehrt den deutschen Botaniker Hans-Dieter Ihlenfeldt.

Beschreibung

Die Pflanzen der Gattung Ihlenfeldtia wachsen kompakt mit äußerst kielförmigen, papillösen Laubblättern.

Die einzeln über Hochblätter stehenden Blüten erreichen Durchmesser von mehr als 70 Millimeter. Ihre Kronblätter sind für gewöhnlich gelb und weisen besonders an der Außenseite manchmal Töne von purpur oder rot auf. Die Staubblätter bilden einen aufrechten Ring.

Die Pflanzen blühen in ihrer Heimat im Winter. Die Blüten öffnen sich am Mittag und bleiben bis zur Dämmerung geöffnet.

Die 10- bis 15-fächrigen Kapselfrüchte ähneln denen der Gattung Titanopsis, besitzen allerdings kleine Verschlusskörper. Die kleinen, glatten Samen sind birnenförmig.

Systematik und Verbreitung

Das Verbreitungsgebiet der Gattung Ihlenfeldtia erstreckt sich in der südafrikanischen Provinz Nordkap von Kenhardt in der Gemeinde {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) bis in das Namaqualand. Die Pflanzen wachsen auf weißen Quarzhängen. Die jährliche Niederschlagsmenge beträgt ungefähr 125 Millimeter.

Die Erstbeschreibung der Gattung wurde 1992 von Heidrun Hartmann veröffentlicht.<ref>Heidrun Hartmann: Ihlenfeldtia, a new genus in Mesembryanthema (Aizoaceae). In: Botanische Jahrbücher für Systematik, Pflanzengeschichte und Pflanzengeographie. Band 114, Nr. 1, S. 47, Leipzig 1992.</ref> Die Typusart ist Ihlenfeldtia excavata. Nach Hartmann (2017) umfasst die Gattung Ihlenfeldtia die beiden folgenden Arten:<ref>Heidrun E. K. Hartmann (Hrsg.): Illustrated Handbook of Succulent Plants: Aizoaceae. 2. Auflage. Springer Verlag, Berlin/Heidelberg 2017, ISBN 978-3-662-49260-4, S. 685–687, doi:10.1007/978-3-662-49260-4_71.</ref>

Die beiden Arten sind allopatrisch verbreitet, d. h. ihre Verbreitungsgebiete überschneiden sich nicht.

Nachweise

Literatur

  • Gideon Smith u. a.: Mesembs of the World: Illustrated Guide to a Remarkable Succulent Group. Briza Publications 1998, S. 108–109. ISBN 1-875093-13-3
  • Heidrun E. K. Hartmann: Illustrated Handbook of Succulent Plants: Aizoaceae F-Z, Springer Verlag, Berlin/Heidelberg/New York 2001, S. 64–65, ISBN 3-540-41723-0

Einzelnachweise

<references />

Weblinks

Commons: Ihlenfeldtia – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien