Zum Inhalt springen

Viereckenindex

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 21. Januar 2025 um 08:37 Uhr durch imported>Nukelavee (growthexperiments-addlink-summary-summary:2|0|0).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)

Der Viereckenindex (chinesisch {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) / {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), Pinyin {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) ist eine Methode, chinesische Schriftzeichen in Nachschlagewerken zu finden, und dient außerdem als eines der Eingabesysteme für die chinesische Schrift. Es werden dabei die vier Ecken des imaginären Quadrats, in dem jedes Schriftzeichen zu stehen hat, mit Nummern bezeichnet. Erfunden wurde diese Methode in den 1920er Jahren von Wang Yunwu, dem Chefherausgeber der Commercial Press Ltd., China; ursprünglich als Hilfsmittel für das chinesische Telegraphiewesen. Im europäischen Ursprungsmodell war der Morsecode ausreichend, um alle wichtigen Elemente des lateinischen Alphabets zu codieren. Die chinesische Schrift hingegen bedurfte eines anderen Ansatzes, um die große Anzahl der Zeichen in Signale umzuwandeln. Vor der Entwicklung des Vier-Ecken-Systems wurden chinesische Telegramme mit einem vierstelligen Zahlencode chiffriert, der mit Handbüchern chiffriert und dechiffriert werden musste. Die Vier-Ecken-Methode war der erste Versuch, einen systematisierten Code zu entwickeln.<ref>yywzw.com 潘德孚 Pān Défú, 詹振权 Zhān Zhènquán: 汉字编码设计学 Hànzì Biānmǎ Shèjìxué (Codierungsmodelle der Chinesischen Schrift). Kapitel 2.1, Punkte 1 und 2</ref>

Dieser Methode nach wird ein Schriftzeichen in vier Sektoren unterteilt, deren Reihenfolge stets wie folgt angeordnet sind:

  • oben links
  • oben rechts
  • unten links
  • unten rechts

Jedem Sektor wird dann eine Ziffer von 0 bis 9 zugeordnet, die die jeweils dominierende Strichfolge repräsentiert:

  • 1 横 héng („horizontal“) = 一 Horizontalstrich
  • 2 垂 chuí („vertikal“) = 丨 Vertikal- oder 丿 Diagonalstrich
  • 3 点 diǎn („Punkt“) = 丶 Punkt
  • 4 {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) („Kreuzung“) = 十 Kreuz aus einem Strich
  • 5 {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) („Pflock, Stöpsel“) = 廾 zwei oder mehr gekreuzte Striche
  • 6 方框 fāngkuàng („Quadrat“) = 口 Rechteck
  • 7 角 jiǎo („Ecke“) = 厂 Winkel
  • 8 {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) („acht“) = 八 zwei getrennte Striche
  • 9 小 xiǎo („klein“) = 小 drei getrennte Striche
  • 0 头 tóu („Kopf“) = 亠 Strich mit einem Punkt od. Wiederholung des Strichcodes im benachbarten Sektor
Datei:Four corner's four.JPG
Codierungsprinzip von chinesischen Schriftzeichen nach dem Viereckensystem

Beispiele in der Grafik:

  • niè (ein chinesischer Nachname): 1044
  • huí („zurückkehren“): 6060
  • ò („oh“): 6305
  • {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) („süß“): 4477

Als Gedächtnisstütze zum Erlernen der 10 Kategorien gibt es ein Merkgedicht:

In Langzeichen: <poem>{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) </poem>

In Kurzzeichen: <poem> {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) </poem>

Grobe Übersetzung für Deutschsprachige: <poem> Mit einem quer, mit zweien längs, mit dreien einen Fleck, Vier Wege eine Kreuzung, fünf Pfade doppeln sich, Sechs Seiten hat ne Kiste, sieben Punkte braucht ein Eck, Durch acht entzwei, mit neun entdrei, bei gar nichts Punkt und Strich. </poem>

Einzelnachweise

<references />