Zum Inhalt springen

Silken Laumann

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 24. Juli 2023 um 20:47 Uhr durch imported>Dandelo (typo).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Silken Laumann Vorlage:SportPicto
Voller Name Silken Suzette Laumann
Nation KanadaDatei:Flag of Canada (Pantone).svg Kanada
Geburtstag 14. November 1964 (61 Jahre)
Geburtsort Mississauga
Größe 180 cm
Karriere
Verein Don Rowing Club
Status zurückgetreten
Karriereende 1999
Medaillenspiegel
Olympische Spiele 0 × Goldmedaille 1 × Silbermedaille 2 × Bronzemedaille
Ruder-WM 1 × Goldmedaille 2 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
 Olympische Spiele
Bronze Los Angeles 1984 Doppelzweier
Bronze Barcelona 1992 Einer
Silber Atlanta 1996 Einer
 Weltmeisterschaften
Silber Tasmanien 1990 Einer
Gold Wien 1991 Einer
Silber Tampere 1995 Einer

Silken Suzette Laumann (* 14. November 1964 in Mississauga, Ontario) ist eine ehemalige kanadische Rudersportlerin.

Leben

Laumann, Tochter deutscher Auswanderer, begann 1976 mit dem Rudersport und gewann zusammen mit ihrer Schwester Danièle bei den Olympischen Spielen 1984 in Los Angeles die Bronzemedaille im Doppelzweier. Nach den Spielen von Seoul 1988 wechselte sie in den Einer und wurde 1990 Vizeweltmeisterin sowie 1991 in Wien Weltmeisterin.

Zwei Monate vor den Olympischen Spielen 1992 in Barcelona nahm sie in Essen an einer Regatta teil und wurde kurz vor dem Start vom Boot von Colin von Ettingshausen und Peter Hoeltzenbein gerammt. Sie zog sich einen Schienbeinbruch und schwere Muskelverletzungen zu und wurde in den folgenden Wochen fünf Mal operiert. Ende Juni nahm sie in einem speziell für sie konstruierten Boot wieder das Training auf und gewann in Barcelona die Bronzemedaille. Bei der Schlussfeier trug sie die kanadische Flagge und errang vier Jahre später bei den Spielen von Atlanta die Silbermedaille.

1999 wurde Silken Laumann zusammen mit Kathleen Heddle vom Weltruderverband FISA mit der Thomas-Keller-Medaille ausgezeichnet.

Silken Laumann arbeitet als Journalistin und Schriftstellerin in Victoria, British Columbia.

Literatur

  • Volker Kluge: Olympische Sommerspiele. Die Chronik IV. Seoul 1988 – Atlanta 1996. Sportverlag Berlin, Berlin 2002, ISBN 3-328-00830-6.

Weblinks

<templatestyles src="BoxenVerschmelzen/styles.css" />

Vorlage:Klappleiste/Anfang 1974–1975 & 1977–1978: Christine Scheiblich (DDR) | 1979 & 1981: Sanda Toma (ROM) | 1982: Irina Fetissowa (URS) | 1983: Jutta Hampe (DDR) | 1985: Cornelia Linse (DDR) | 1986: Jutta Hampe (DDR) | 1987: Magdalena Georgiewa (BUL) | 1989: Elisabeta Lipă (ROM) | 1990: Birgit Peter (GER) | 1991: Silken Laumann (CAN) | 1993: Jana Thieme (GER) | 1994: Trine Hansen (DEN) | 1995: Maria Brandin (SWE) | 1997: Kazjaryna Chadatowitsch (BLR) | 1998: Irina Fedotowa (RUS) | 1999: Kazjaryna Karsten (BLR) | 2001: Katrin Rutschow-Stomporowski (GER) | 2002–2003: Rumjana Nejkowa (BUL) | 2005–2007 & 2009: Kazjaryna Karsten (BLR) | 2010: Frida Svensson (SWE) | 2011: Miroslava Knapková (CZE) | 2013: Kim Crow (AUS) | 2014: Emma Twigg (NZL) | 2015: Kim Crow (AUS) | 2017: Jeannine Gmelin (SUI) | 2018–2019: Sanita Pušpure (IRL) | 2022–2023: Karolien Florijn (NLD) | 2025: Fiona Murtagh (IRL) Vorlage:Klappleiste/Ende

Vorlage:Hinweisbaustein