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Jake

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Jake ist ein englischsprachiger männlicher Vorname, der insbesondere in den USA vorkommt.<ref>Rosa Kohlheim, Volker Kohlheim: Duden. Lexikon der Vornamen. 6. Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Zürich 2013, ISBN 978-3-411-04946-2, S. 201.</ref><ref>Jake auf www.vornamen-weltweit.de</ref>

Herkunft und Bedeutung

Jake kann ein Diminutiv des Vornamens Jakob sein, trat erstmals jedoch im Mittelalter als Variante von Jack auf.<ref name=":0">Jake auf behindthename.com. Abgerufen am 10. Juli 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Davon unabhängig taucht der Name Jake (hebräisch: יָקֶה) in der Bibel als Vatername in der Einleitung einer Spruchsammlung auf (Vorlage:Bibel/Link). Dieser Name leitet sich vermutlich von der Wurzel YQW „behüten“, „schützend“ im Sinne von „vorsichtig“ ab.<ref>Wilhelm Gesenius: Hebräisches und aramäisches Handwörterbuch über das Alte Testament. 18. Auflage. Springer-Verlag, Berlin/Heidelberg 2013, ISBN 978-3-642-25680-6, S. 487.</ref>

Verbreitung

Der Name wurde in Deutschland in den Jahren 2010 bis 2022 etwa 1100 Mal für Neugeborene vergeben. In Österreich und der Schweiz ist er hingegen weniger beliebt. Dahingegen wurde Jake in Belgien zwischen den Jahren 1999 bis 2022 rund 310 Mal und in Frankreich seit dem Jahr 1992 circa 220 Mal in der Namensgebung verwendet. In Polen kommt er wiederum nur selten vor.<ref>Jake auf baby-vornamen.de. Abgerufen am 10. Juli 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Seit dem Jahr 2010 ist seine Vergabe in der niederländischen Namensgebung stark ansteigend, von Platz 344 bis auf 35 im Jahr 2022.

In England und Wales war Jake zwischen den Jahren 1996 bis 2016 unter den 50 beliebtesten Jungennamen, seitdem fällt seine Beliebtheit. Auch die Nordiren vergeben den Namen gerne, zwischen der Jahrtausendwende und dem Jahr 2018 lag er stets in den Top 50, die beste Platzierung erlangte er im Jahr 2015 mit dem 10. Platz. In Australien war er zwischen den 1990er und 2010er Jahren ebenfalls in den Top 50 vertreten. Die Vergabe des Namens findet in den USA seit dem Jahr 1880 statt, bis Mitte der 1960er Jahre jedoch eher rückläufig. Von Anfang der 1970er Jahre bis zum Jahr 2010 stieg seine Beliebtheit an und erreichte den Höhepunkt mit Platz 96 im Jahr 2000, seitdem ist sie wieder absteigend.

Nachgewiesen ist er ebenfalls in den Ländern Kanada, Irland, Schottland und Neuseeland.<ref name=":0" />

Außerdem kommt Jake als männlicher Erstname in Dänemark, Norwegen und Schweden vor.<ref>Jake auf nordicnames.de. Abgerufen am 10. Juli 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Namensträger

Kunstfiguren

Weiteres

Weblinks

Einzelnachweise

<references />