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Deutscher Imkerbund

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Deutsche Imkerbund
(D.I.B.)
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Rechtsform eingetragener Verein
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Auflösung Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
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Nachfolger Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Zweck Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Schwerpunkt Förderung der Bienenhaltung
Vorsitz Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Geschäftsführung Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Eigentümer Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Umsatz Lua−Fehler in Modul:Wikidata. Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 273: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value))
Stiftungskapital Lua−Fehler in Modul:Wikidata. Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 273: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value))
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Freiwillige Lua−Fehler in Modul:Wikidata. Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value))
Mitglieder Lua−Fehler in Modul:Wikidata. Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value))
Website Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)

Der Deutsche Imkerbund e. V. (D.I.B.) ist der Dachverband der ihm zugehörigen deutschen Imker-Landesverbände mit Sitz in Wachtberg-Villip. Sein Zweck ist die Förderung der Honigbiene und die Vermarktung des einheimischen Honigs unter der Marke Echter Deutscher Honig. Im Jahre 2019 gehörten dem Verband über imkerliche Orts-, Kreis- und Landesverbände 127.253 Imker mit rund 851.000 Bienenvölkern an.

Aufgaben

Der eingetragene Verein ist Dienstleister für alle Imker in Deutschland. Laut seiner Satzung besteht seine Aufgabe die Bienenhaltung zu fördern und zu verbreiten, damit durch die Bestäubungstätigkeit der Honigbiene an Wild- und Kulturpflanzen eine artenreiche Natur erhalten bleibt. Der Verein vertritt als Dachorganisation imkerliche Interessen auf der politische Ebene, präsentiert die Imkerei in der Öffentlichkeit, fördert den Absatz des deutschen Honigs unter der Verbandsmarke Echter Deutscher Honig und überwacht die Honigqualität von Honig, der unter dieser Marke vertrieben wird. Die Tätigkeit der einzelnen Imker unterstützt der Verband durch Beratung zur Honiggewinnung und -vermarktung, Fortbildung, Marktforschung, Bereitstellen von Werbe-, Verpackungs- und Informationsmaterial.

Organisation

Datei:Villip DIB.jpg
Haus des Imkers in Villip
Datei:Imkerbund Zeidlerfigur.jpg
Zeidlerei am Verbandssitz in Villip

Die Organisation der deutschen Imker hat einen hierarchischen Aufbau. Die unterste Ebene bilden etwa 2500 Ortsvereine mit den einzelnen Imkern als Mitgliedern. Darüber steht ein Kreisimkerverein, der Mitglied des jeweiligen Imker-/Landesverbandes ist. Es gibt 19 Landesverbände, die zum großen Teil mit den Bundesländern identisch sind:

Dachorganisation der Landesverbände ist der Deutsche Imkerbund. Ihm gehören die meisten organisierten Imker an, nach Schätzungen etwa 95 Prozent. Daneben gibt es auch einen eher kleinen Anteil von Personen, die Imkerei betreiben, ohne einem Imkerverein anzugehören.

Geschichte

Datei:Deutscher Honig.jpg
Älteres Werbeschild des Deutschen Imkerbundes für den Direktvertrieb
Datei:Honigtoepfe THWZ cropped.jpg
Honiggläser des DIB mit dem Markenzeichen Echter Deutscher Honig
Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.Wanderversammlungen und Zentralverein

Im Anfang gab es im deutschsprachigen Raum mehrere regionale Imkerorganisationen, die sich wegen ihrer periodischen Treffen als Wanderversammlungen bezeichneten. 1850 gründete sich die Wanderversammlung der deutschen Bienenwirte in Arnstadt. 1866 erfolgte die Umbenennung in Wanderversammlung der deutschen und österreichisch-ungarischen Bienenwirte. Aufgrund dieser Erweiterung beteiligte sich der Abt Gregor Mendel vom 12. bis 14. September 1871 an der Wanderversammlung in Kiel. Mendel fungierte als Obmannstellvertreter des Brünner Bienenzuchtvereins.<ref>Jaroslav Kříženecký: Gregor Johann Mendel 1822–1884: Texte und Quellen zu seinem Wirken und Leben. Barth, Leipzig 1965, S. 192.</ref> Bei der 25. Wanderversammlung der Bienenwirte 1880 in Köln wurde der Deutsche bienenwirtschaftliche Zentralverein gegründet.

Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.Deutscher Imkerbund und Vereinigung der Deutschen Imkerverbände

1907 bei einer zentralen Imkerversammlung in Frankfurt am Main erfolgte der Zusammenschluss mit anderen Vereinigungen zum Deutschen Imkerbund, dem zunächst 83.000 Imker angehörten. 1914 löste sich dieser wieder auf und es gründete sich die Vereinigung der Deutschen Imkerverbände (VDI), der 1922 fast 240.000 Imker angehörten. 1925 erfolgte unter der Präsidentschaft von Detlef Breiholz die Rückbenennung der VDI in Deutscher Imkerbund sowie die Annahme eines ersten Gestaltungsentwurfs für das Imker-Honigglas. Ab 1926 verwendeten die dem D.I.B. angeschlossenen Imker dieses Glas als sogenanntes Einheitsglas. Damit schuf der Verband erstmals ein einheitliches Verpackungs- und Kennzeichnungssystem für Honig und begründete die Verbandsmarke „Echter Deutscher Honig“, die bis heute für Herkunfts- und Qualitätsstandards steht.

Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.Reichsfachgruppe Imker

Während der Zeit des Nationalsozialismus wurden die Imker, wie andere Kleintierzüchter auch, gleichgeschaltet. Aus örtlichen Imkervereinen wurden Ortsfachgruppen Imker, die im Deutschen Reich in der Reichsfachgruppe Imker zusammengeschlossen waren.

Nach dem Zweiten Weltkrieg

Nach dem Zweiten Weltkrieg erfolgte in den westlichen Besatzungszonen die Umbenennung in Deutscher Imkerbund (D.I.B.). In der DDR gehörten die Imker dem staatlich kontrollierten Zentralverband der Kleintierzüchter an. In der Nachkriegszeit prägte der Deutsche Imkerbund die züchterische Ausrichtung in der Bundesrepublik maßgeblich. Im Rahmen einer gezielten Zucht- und Verbreitungspolitik wurde die Kärntner Biene (Apis mellifera carnica) zur bevorzugten Bienenrasse, während die zuvor regional verbreitete Dunkle Europäische Biene (Apis mellifera mellifera) weitgehend zurückgedrängt wurde; diese Entwicklung war Teil einer überregional koordinierten Zuchtstrategie und wurde durch die institutionelle Arbeit des D.I.B. sowie der angeschlossenen Bieneninstitute unterstützt.<ref name="DIB_Chronik_2007">Deutscher Imkerbund e. V. (Hrsg.): 100 Jahre Deutscher Imkerbund e. V. – Eine Chronik zum Jubiläum. Wachtberg 2007 (deutscherimkerbund.de [PDF; abgerufen am 15. Januar 2026]).</ref> Die Geschäftsstelle des D.I.B. hat seit 1991 ihren Sitz im neu errichteten Haus des Imkers in Wachtberg-Villip, nachdem sie in Nürnberg, Syke und Bonn ansässig war. Der Deutsche Imkerbund veröffentlicht seine Nachrichten in den Imker-Fachzeitschriften Bienen&Natur, Deutsches Bienen-Journal, Die Neue Bienenzucht und in der Bienenpflege sowie im Mitglieder-Infoblatt D.I.B. AKTUELL.

1970 – Apidologie

1970 war der Deutsche Imkerbund Mitinitiator der Gründung der internationalen Fachzeitschrift Apidologie. Die Zeitschrift entstand aus der Zusammenlegung der französischsprachigen Annales de l’Abeille (INRA) und der deutschsprachigen Zeitschrift für Bienenforschung (D.I.B.). Apidologie ist bis heute die offizielle gemeinsame Publikation des französischen INRA(E) und des Deutschen Imkerbundes und dient als zentrales Organ für die internationale Bienenforschung.<ref name="DIB_Chronik_2007" />

Persönlichkeiten (Auswahl)

Präsidenten

  • 1908–1912: Otto Sydow
  • 1912–1922: August Frey
  • 1922–1929: Detlef Breiholz
  • 1929–1931: Gottfried Lupp
  • 1931–1945: Karl Hans Kickhöffel
  • 1933–1939: Karl Vetter (Bundesführer Reichsfachgruppe Imker)
  • 1948–1959: Leonhard Birklein
  • 1959–1965: Heinrich Denghausen
  • 1965–1968: Wolfgang Fahr
  • 1968–1983: Fridolin Gnädinger
  • 1983–2004: Erich Schieferstein
  • 2004–2005: Ekkehard Hülsmann
  • 2005–2008: Anton Reck
  • 2008–2019: Peter Maske
  • seit 2019: Torsten Ellmann<ref>Petra Friedrich: Torsten Ellmann zum neuen Präsidenten des Deutschen Imkerbundes e. V. gewählt. 12. Oktober 2019. Auf DeutscherImkerBund.de (PDF; 565 kB), abgerufen am 13. Oktober 2019.</ref>

Weitere bedeutende Mitglieder

  • Georg-Heinrich Lehzen; „Vater“ des D.I.B. und dessen Ehrenvorsitzender<ref name="Jubiläumschronik">100 Jahre Deutscher Imkerbund e. V. Eine Chronik zum Jubiläum, Wachtberg: Deutscher Imkerbund, [2007], S. 116; Digitalisat</ref>

Kooperationen

2009 beteiligte sich der Deutsche Imkerbund als Kooperationspartner am Projekt Be(e) in contact! der Naturschutzjugend. Damit soll Imkernachwuchs gewonnen werden, indem Jugendliche, Jugendgruppen und Schulklassen dazu motiviert werden, mit der Imkerei zu beginnen. Der Deutsche Imkerbund ist Mitglied im Deutschen Bauernverband.<ref>Weitere Mitglieder. Deutscher Bauernverband (DBV), archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 6. Februar 2018; abgerufen am 5. Februar 2018.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.bauernverband.de</ref>

Literatur

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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