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Karl Heinrich Friauf

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Karl Heinrich Friauf (* 31. Juli 1931 in Treysa; † 3. Februar 2016 in Meersburg am Bodensee<ref>Traueranzeige der rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität zu Köln: Karl Heinrich Friauf, in: FAZ, 17. Februar 2016.</ref>) war ein deutscher Staatsrechtler.

Leben

Friauf stammte aus einer alten kurhessischen Familie und studierte an der Philipps-Universität Marburg Klassische Philologie, Geschichte und Rechtswissenschaft. 1953 wurde er im Corps Guestphalia Marburg recipiert.<ref>Kösener Corpslisten, 1996, 54/518.</ref> Als Inaktiver wechselte er an die Ludwig-Maximilians-Universität München. Nach der ersten juristischen Staatsprüfung erwarb er 1957 einen Master of Laws (LL. M.) an der Harvard Law School. Während des Referendariats wurde er 1959 in Marburg zum Dr. iur. promoviert. Nach der zweiten juristischen Staatsprüfung arbeitete er ab 1960 als wissenschaftlicher Assistent an der Universität Marburg, wo er sich 1965 habilitierte.<ref>Habilitationsschrift: Der Staatshaushaltsplan im Spannungsfeld zwischen Parlament und Regierung.</ref> Zum Wintersemester 1966 folgte er dem Ruf der Universität zu Köln auf ihren Lehrstuhl für Verfassungs-, Verwaltungs-, Finanz- und Steuerrecht, wo er bis zu seiner Emeritierung als Direktor dem Institut für Staatsrecht angehörte.<ref>Traueranzeigen von Karl Heinrich Friauf | Frankfurter Allgemeine Lebenswege. Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 12. Juli 2025; abgerufen am 25. Dezember 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Seine Forschungen erstreckten sich auf das Finanzrecht, das Steuerrecht, die Verwaltungswissenschaft, das Staatsrecht und das Verwaltungsrecht. Er war Mitglied der Vereinigung für Verfassungsgeschichte. Er war verheiratet und hatte drei Kinder.

Schriften

  • Die Staatenvertretung in supranationalen Gemeinschaften, 1960.
  • Der Staatshaushaltsplan im Spannungsfeld zwischen Parlament und Regierung, 1968.
  • Die Abgrenzung der Gesetzgebungskompetenzen im Bereich der beruflichen Bildung, 1975.
  • Mit Rupert Scholz: Europarecht und Grundgesetz. Betrachtungen zu materiell- und formalrechtlichen Problemen bei Schaffung und Umsetzung sekundären Gemeinschaftsrechts. Duncker & Humblot, Berlin 1990, ISBN 3-428-06847-5.
  • Hrsg. mit Wolfram Höfling: Berliner Kommentar zum Grundgesetz. E. Schmidt, Berlin 2000 ff., ISBN 3-503-05911-3.

Literatur

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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