Zimpel-Tauer
Zimpel-Tauer, {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), war eine Gemeinde mit etwa 250 bis 300 Einwohnern in der östlichen Oberlausitz zwischen Niesky und Hoyerswerda südlich der diese beiden Städte verbindenden Bahnstrecke Węgliniec–Falkenberg/Elster.
Gemäß amtlicher Volkszählung 1910 waren damals 75,5 % der Gemeindebevölkerung Sorben.<ref>Michael Richter: Wendische/sorbische Mehrheiten? Umstrittene Volkszählungen zwischen 1925 und 1951. In: Lětopis 1/2018, S. 21–46, hier S. 44.</ref> Im Jahr 1956 sprach noch ein Drittel der Bevölkerung Sorbisch;<ref>Ludwig Elle: Sprachenpolitik in der Lausitz. Domowina-Verlag, Bautzen 1995, S. 254</ref> mittlerweile ist die Sprache aus dem dortigen Alltag weitgehend verschwunden.
| Jahr | Einwohner |
|---|---|
| 1871<ref name="HOV">Digitales Historisches Ortsverzeichnis von Sachsen: Zimpel (mit Ortsteil Tauer). Abgerufen am 22. September 2008.</ref> | 339 |
| 1885 | 286 |
| 1905<ref name="Heimatbuch NOL">Von der Muskauer Heide zum Rotstein. Heimatbuch des Niederschlesischen Oberlausitzkreises. Lusatia Verlag, Bautzen 2006, ISBN 978-3-929091-96-0, S. 277.</ref> | 286 |
| 1925 | 288 |
| 1939<ref name="HOV ZT">Digitales Historisches Ortsverzeichnis von Sachsen: Zimpel-Tauer. Abgerufen am 22. September 2008.</ref> | 284 |
| 1946 | 252 |
| 1950 | 260 |
| 1964 | 265 |
| 1971 | 253 |
Am 30. September 1928 wurden die Landgemeinden Zimpel und Tauer unter dem Namen Zimpel zusammengeschlossen, zum 8. März 1933 erfolgte die Umbenennung in Zimpel-Tauer. Im Jahr 1973 wurde Zimpel-Tauer nach Klitten eingemeindet. Beide Ortschaften erhielten den Ortsteilstatus, wodurch der Doppelname nicht mehr gebräuchlich ist.
Durch die geographische Nähe und die geringe Ortsgröße erfolgte die gemeinsame Erhebung der Einwohnerzahlen bereits im ausgehenden 19. Jahrhundert.
Quellen und weiterführende Literatur
Literatur
- Von der Muskauer Heide zum Rotstein. Heimatbuch des Niederschlesischen Oberlausitzkreises. Lusatia Verlag, Bautzen 2006, ISBN 978-3-929091-96-0, S. 277.
Fußnoten
<references/>
Koordinaten: 51° 19′ N, 14° 37′ O
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