Zum Inhalt springen

Idy Kohn

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 20. August 2023 um 22:36 Uhr durch imported>Goesseln.
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)

Idy Kohn (geb. 29. Dezember 1908 als Ida Kohn in Wien<ref>Geburtenbuch IKG Wien, Band 1908/2, Rz. 2667 (Faksimile bei FamilySearch, kostenlose Registrierung erforderlich).</ref>, Österreich-Ungarn; gest. 11. September 2005<ref>United States Social Security Death Index (Eintrag bei FamilySearch, kostenlose Registrierung erforderlich).</ref>) war eine österreichische Schwimmerin.

Leben

Sie war österreichische Meisterin im Rückenschwimmen und neben Hedy Bienenfeld, Fritzi Löwy, sowie den die Olympischen Sommerspiele 1936 in Berlin boykottierenden Schwimmerinnen Lucie Goldner, Ruth Langer und Judith Deutsch eine der bekanntesten Schwimmerinnen des jüdischen Sportvereins Hakoah in Wien.

Bei den Europameisterschaften 1928 platzierten sich die Schwimmerinnen Hedy Bienenfeld-Wertheimer und Idy Kohn in den Medaillenrängen.

Kohn war in den 1930er Jahren mit Ernst Verebes verheiratet, wodurch sie ungarische Staatsbürgerin wurde und teilweise in Budapest lebte.<ref>Idy Kohn in Budapest. In: Der Tag, 1. März 1934, S. 11 (online bei ANNO).Vorlage:ANNO/Wartung/tag Ernst Verebes unbekannten Aufenthalts. In: Die Stunde, 19. November 1936, S. 3 (online bei ANNO).Vorlage:ANNO/Wartung/std</ref> Gemeinsam emigrierten sie im September 1936 in die Vereinigten Staaten.<ref>Passenger Lists of Vessels Arriving at New York, 14. September 1936, Schiff „Normandie“.</ref> 1937 heiratete sie H. S. Holländer,<ref>Arizona Republic, 1. Oktober 1937, S. 9.</ref> am 30. März 1948 Harald Ramon.<ref>The San Francisco Examiner, 30. März 1948, S. 15; The St. Louis Star and Times, 30. März 1948, S. 4.</ref>

Literatur

  • Ilse Korotin (Hrsg.): biografiA. Lexikon österreichischer Frauen. Band 2: I–O. Böhlau, Wien/Köln/Weimar 2016, ISBN 978-3-205-79590-2, S. 1707–1708.
  • Ignaz Hermann Körner: Lexikon jüdischer Sportler in Wien 1900–1938. Mandelbaum, Wien 2008, ISBN 978-3-85476-265-2, S. 114
  • Joseph Siegman: Jewish Sports Legends: The International Jewish Sports Hall of Fame. Potomac Books, Washington D.C. 2000, ISBN 978-1574881288.
  • Bernard Postal, Jesse Silver, Roy Silver: Encyclopedia of Jews in Sports. Bloch Publishing Company, New York 1965.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />