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Gitschtal

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Gitschtal
Wappen Österreichkarte
Basisdaten
Staat: OsterreichDatei:Flag of Austria.svg Österreich
Land: Vorlage:AT-K
Politischer Bezirk: Hermagor
Kfz-Kennzeichen: HE
Hauptort: Weißbriach
Fläche: 56,50 km²
Koordinaten: 46° 41′ N, 13° 16′ OKoordinaten: 46° 40′ 47″ N, 13° 15′ 38″ O
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Höhe: 817 m ü. A.
Einwohner: 1.228 (1. Jän. 2025)
Bevölkerungsdichte: 22 Einw. pro km²
Postleitzahl: 9622
Vorwahlen: 0 42 86
Gemeindekennziffer: 2 03 20
Adresse der Gemeinde-
verwaltung:
Weißbriach 202
9622 Weißbriach
Website: www.gitschtal.gv.at
Politik
Bürgermeister: Christian Müller (FPÖ)
Gemeinderat: (Wahljahr: 2021)
(15 Mitglieder)
8
4
3
Insgesamt 15 Sitze
Lage von Gitschtal im Bezirk Hermagor
<imagemap>

Datei:Gitschtal_im_Bezirk_HE.png | zentriert|rahmenlos | 305x305px | Lage der Gemeinde Gitschtal im Bezirk Hermagor (anklickbare Karte)

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Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

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Gitschtal ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist eine Gemeinde mit 1228 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2025) im Bezirk Hermagor und ein gleichnamiges Gebirgstal im Südwesten von Kärnten (Österreich).

Geographie

Die Gemeinde liegt im gleichnamigen, rund 15 Kilometer langen Seitental des Gailtales. Das Tal erstreckt sich von der Stadt Hermagor bergwärts in nordwestliche Richtung. Sein Hauptfluss ist die Gössering, die südlich von Hermagor in die Gail mündet.

Der Talboden ist durchschnittlich einen Kilometer breit, seine Höhenlage senkt sich allmählich von 880 auf 600 m ü. A. Die Gemeindegrenzen auf den Bergkämmen verlaufen im Norden mit dem Mittagsnock auf 1508 m sowie im Süden (Richtung Obergailtal) mit der Hochwarter Höhe bis auf 1688 m. Das Landschaftsbild wird jedoch von dem im Westen liegenden Gebirgsstock des Reißkofels (2371 m) geprägt, wobei die Grenze der Gemeinde Gitschtal bis auf einen Vorgipfel, nämlich den Sattelnock, 2033 m, reicht. Im Osten des Gemeindegebietes verläuft die Gemeindegrenze auf den nach Norden steil zum Weißensee abfallenden kahlen Gipfel des Golz, 2004 m.

Gemeindegliederung

Gitschtal mit den Katastralgemeinden St. Lorenzen im Gitschtal und Weißbriach umfasst folgende zehn Ortschaften (in Klammern Einwohnerzahl Stand <ref name="Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft QUELLE">Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft</ref>):

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Weitere Ortslagen sind die Siedlung Worschsiedlung und der Weiler Stoffelbauer.

Nachbargemeinden

Weißensee
Kompassrose, die auf Nachbargemeinden zeigt
Kirchbach Hermagor-Pressegger See

Geschichte

Die erste urkundliche Erwähnung einer Gitschtaler Ortschaft ist die von Weißbriach aus dem Jahr 1331.

Ab dem 16. Jahrhundert wurden im Gitschtal Edelmetalle und später Eisenerz abgebaut. Im Gösseringgraben befanden sich Hammerwerke, die Mitte des 17. Jahrhunderts von Baron Kranz aufgekauft wurden und bis zu ihrer Stilllegung im 19. Jahrhundert für einen steilen wirtschaftlichen Aufstieg sorgten.

Der Fremdenverkehr im Gitschtal begann in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, nach dem Ersten Weltkrieg wurde das Kneipp-Kurhaus gebaut.

Die heutige Ortsgemeinde Gitschtal konstituierte sich im Jahr 1850 zunächst als Gemeinde Weißbriach. Im Zuge der Gemeindestrukturreform wurden die beiden bis dahin selbständigen Gemeinden Weißbriach und St. Lorenzen im Gitschtal 1973 zur Gemeinde Gitschtal zusammengefasst.

Bevölkerung

Zum Zeitpunkt der Volkszählung 2001 hatte Gitschtal 1.321 Einwohner, davon besaßen 94,8 % die österreichische, 2,3 % die deutsche und 1,3 % die bosnische Staatsbürgerschaft. 58,1 % der Bevölkerung bekannten sich zur evangelischen, 38,8 % zur römisch-katholischen Kirche und 0,9 % zum Islam. 1,5 % der Einwohner waren ohne religiöses Bekenntnis.<ref>Statistik Austria, Volkszählung, Demografische Daten. (PDF) 15. Mai 2001, abgerufen am 3. März 2019.</ref>

Bevölkerungsentwicklung

Vorlage:Einwohner B Diagramm

Datei:Weißbriach - Katholische Kirche-2.jpg
Katholische Kirche in Weißbriach
Datei:Evangelische Kirche Weißbriach.jpg
Evangelische Kirche in Weißbriach

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Wirtschaft und Infrastruktur

In der Region wurde vom 13. bis zum 16. Jahrhundert intensiv Bergbau betrieben. Gold, Silber und Eisenerz waren dabei die hauptsächlich abgebauten Rohstoffe. Heutzutage hat Holz den Rang des wichtigsten Produktes übernommen. Die Bevölkerung lebt zum Großteil vom Fremdenverkehr und von der Landwirtschaft. Das Tourismuskonzept setzt vor allem auf erholungssuchende Wanderer und Ski- bzw. Langläufer.

Wirtschaftssektoren

Von den 128 landwirtschaftlichen Betrieben des Jahres 2010 wurden 20 im Haupt-, 98 im Nebenerwerb, 6 von Personengemeinschaften und 4 von juristischen Personen geführt. Im Produktionssektor arbeiteten 47 Erwerbstätige in der Bauwirtschaft und 46 im Bereich Herstellung von Waren. Die wichtigsten Arbeitgeber des Dienstleistungssektors waren die Bereiche Beherbergung und Gastronomie (76), Handel (37), soziale und öffentliche Dienste (33) und freiberufliche Dienstleistungen (27 Mitarbeiter).<ref>Ein Blick auf die Gemeinde Gitschtal, Land- und forstwirtschaftliche Betriebe. (PDF) Statistik Austria, abgerufen am 3. November 2021.</ref><ref>Ein Blick auf die Gemeinde Gitschtal, Arbeitsstätten. (PDF) Statistik Austria, abgerufen am 3. November 2021.</ref><ref>Ein Blick auf die Gemeinde Gitschtal, Erwerbstätige. (PDF) Statistik Austria, abgerufen am 3. November 2021.</ref>

Wirtschaftssektor Anzahl Betriebe Erwerbstätige
2021<ref name=":0">STATcube. Statistik Austria, abgerufen am 18. Oktober 2023.</ref> 2011 2001 2021<ref name=":0" /> 2011 2001
Land- und Forstwirtschaft 1) 51 128 140 63 48 39
Produktion 21 16 17 121 93 86
Dienstleistung 66 63 54 193 190 123

1) Betriebe mit Fläche in den Jahren 2010 und 1999

Fremdenverkehr

Die Anzahl der Übernachtungen stieg von 115.000 im Jahr 2011 auf 144.000 im Jahr 2019 und ging im Jahr 2020 auf 107.000 zurück. Der Tourismus hat zwei Saisonen mit Spitzen im Februar und im August.<ref>Ein Blick auf die Gemeinde Gitschtal, Übernachtungen. (PDF) Statistik Austria, abgerufen am 3. November 2021.</ref>

Politik

Gemeinderat

Der Gemeinderat von Gitschtal hat 15 Mitglieder und setzt sich seit der Gemeinderatswahl 2021 wie folgt zusammen:Vorlage:Gemeinderatswahl Kärnten Ref

Direkt gewählter Bürgermeister ist Christian Müller (FPÖ).Vorlage:Bürgermeisterwahl Kärnten Ref

Wappen

Im Gemeindewappen erinnert die vordere Schildhälfte mit dem in Gold gekreuzten Bergwerkszeichen (Bergeisen und Schlägel) an den lokalen Bergbau, hinten ist in Blau ein schwebendes silbernes (weißes) Kreuz abgebildet, was ein Sinnbild auf die heilende Wirkung des Wassers darstellt. Wappen und Fahne (blau-gelb mit eingearbeitetem Wappen) wurden der Gemeinde per Urkunde vom 10. Februar 1964 verliehen und anlässlich der Vereinigung der Gemeinden Weißbriach und St. Lorenzen per Bescheid am 19. November 1973 bestätigt.<ref>Wilhelm Deuer: Die Kärntner Gemeindewappen. Verlag des Kärntner Landesarchivs, Klagenfurt 2006, ISBN 3-900531-64-1, S. 110</ref>

Persönlichkeiten

Weblinks

Commons: Gitschtal – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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Vorlage:Hinweisbaustein