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Lualaba (Fluss)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
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Lualaba
Datei:Lualaba 25.89643E 3.21515S.jpg
Satellitenfoto von Lualaba

Satellitenfoto von Lualaba

Daten
Lage Kongo Demokratische RepublikDatei:Flag of the Democratic Republic of the Congo.svg Demokratische Republik Kongo
Flusssystem Kongo
Abfluss über Kongo → Atlantischer Ozean
Quelle im südlichen Mitumba-Gebirge in der Demokratischen Republik Kongo
Mündung Namenswechsel an den Boyomafällen zu KongoKoordinaten: 0° 29′ 28″ N, 25° 12′ 23″ O
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Mündungshöhe 386 m

Einzugsgebiet etwa 950.000 km²<ref>Global Watersheds</ref>
Abfluss<ref>Variations in dissolved greenhouse gases (CO2, CH4, N2O) in the CongoRiver network overwhelmingly driven by fluvial-wetland connectivity Seite 29</ref>
AEo: 950.000 km²
an der Mündung
MQ
Mq
6400 m³/s
6,7 l/(s km²)
Linke Nebenflüsse Lufubu, Lubudi, Lovoi<ref name="loadmap">U.S. Militärkarten bei loadmap.net</ref>
Rechte Nebenflüsse Lufira, Luvua, Lukuga, Luama, Elila, Ulindi, Lowa, Maiko<ref name="loadmap" />
Datei:Lualaba River DRC.svg
Lualaba (rot)

Lualaba (rot)

Der afrikanische Fluss Lualaba, auch Luala, wird als eigentlicher Quellfluss des Kongos angesehen.

Verlauf

Er entspringt im Süden der Demokratischen Republik Kongo in der Provinz Haut-Katanga. Dort liegt seine Quelle im südlichen Mitumba-Gebirge an der Grenze zur Lundaschwelle etwa 100 km westlich von Lubumbashi. Er fließt zuerst nach Norden, vorbei an den Seen Upembasee und Kisalesee und nimmt rund 150 km weiter nördlich das Wasser des von Südosten kommenden Luvua-Luapula-Chambeshi auf. Nochmals etwa 150 km weiter nördlich fließt ihm der von Osten kommende Lukuga, der den Tanganjikasee entwässert, zu. Von dort aus fließt er weiter in Richtung Norden zu den Boyomafällen bei Kisangani. Von dort an heißt der Strom Kongo.

Kongoquelle

Der eben erwähnte Flusslauf Luvua-Luapula-Chambeshi ist bis zu seiner Einmündung in den Lualaba deutlich länger als dieser, wird aber wegen der geringeren Wasserführung nur als Nebenfluss des Kongos betrachtet.

Nutzung

Für die Elektrizitätsversorgung der Bergbauindustrie im Copperbelt entstanden in der Zilo Gorge (Zilo-Schlucht) zwei Wasserkraftwerke der Union Minière du Haut-Katanga. Das sind die Delcommune Station (1953) mit einer Leistung von 120.000 kVA und die Le Marinel Station (1956) mit 276.000 kVA.<ref>René Arthur Pelletier: Mineral Resources of South-Central Africa. Oxford University Press, Cape Town / London / New York / Toronto 1964, S. 225.</ref> Von Le Marinel wurden zeitweilig auch Bergbaustandorte im benachbarten Nordrhodesien/Sambia versorgt.

Weblinks

Commons: Lualaba – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />