Zum Inhalt springen

Amy Macdonald

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 31. März 2026 um 10:51 Uhr durch imported>Aka (Bandmitglieder: Abkürzung korrigiert).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Datei:Amy Macdonald - 2022329220735 2022-11-25 Night of the Proms - Sven - 1D X MK II - 1677 - B70I9549 (cropped).jpg
Amy Macdonald (2022)

Amy Elizabeth Macdonald (* 25. August 1987 in Bishopbriggs) ist eine britische Singer-Songwriterin. Nach ihrem Durchbruch 2007 mit This Is the Life erreichte sie mit ihren ersten vier Alben die Spitze einiger europäischer Charts.

Leben und Karriere

Amy Macdonald wurde 1987 im Glasgower Vorort Bishopbriggs in Schottland geboren.<ref>Biographie de Amy Macdonald. In: universalmusic.fr. Abgerufen am 10. Juni 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Im Alter von zwölf Jahren begann sie – unter anderem von der Rockband Travis beeinflusst – akustische Gitarre zu spielen. Als Schlüsselerlebnis für ihre Karriere bezeichnet sie einen Auftritt von Pete Doherty in Glasgow.<ref>Benjamin Fiege: Amy Macdonald im Interview: „Wir haben keine Geduld mehr“. 10. Juli 2025, abgerufen am 2. Dezember 2025.</ref><ref>Mika Gehlen: Dieser eine Song: Amy Macdonald – This Is The Life. In: diffus.de. 28. April 2021, abgerufen am 2. Dezember 2025.</ref><ref>Amy MacDonald Calls Pete Doherty Her ‘Prince’. In: Spinner.com. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 23. Juli 2008; abgerufen am 2. Dezember 2025.</ref>

Im Juli 2007 belegte die Autodidaktin mit dem Titel Mr Rock & Roll Platz zwölf der UK Top 40. Im Herbst 2007 begleitete sie Paul Weller auf seiner Deutschland-Tournee.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Kurzporträt. (Memento vom 8. Dezember 2007 im Internet Archive) WDR; abgerufen am 17. März 2008.</ref> Mit ihrem Debütalbum This Is the Life erreichte sie Anfang 2008 Platz eins der UK-Charts und erhielt Dreifach-Platin. Die gleichnamige Single war auch erfolgreich.

Die Aufnahmen für das zweite Album A Curious Thing fanden im Black Barn Studio von Paul Weller statt.<ref>„A Curious Thing“: Amy Macdonalds neues Album. n-tv.de, 29. Januar 2010; abgerufen am 6. Mai 2010</ref> Das Album erschien im März 2010; die Single Don’t Tell Me That It’s Over wurde bereits Ende Februar 2010 ausgekoppelt. Das Album debütierte auf dem ersten Platz der deutschen, österreichischen, schweizerischen und europäischen Albumcharts und erreichte in Deutschland noch vor Charteintritt Gold-Status. In der Schweiz und in Deutschland erhielt das Album eine Platin-Auszeichnung.<ref>Amy Macdonald holt sich Schweizer Gold und Platin. In: MusikWoche. 9. November 2010, abgerufen am 21. Oktober 2025.</ref><ref>Universal zeichnet Amy Macdonald mit Platin aus. In: MusikWoche. 15. November 2010, abgerufen am 21. Oktober 2025.</ref> Zusammen mit Macdonalds Band und dem Orchester der Deutschen Radio Philharmonie Saarbrücken Kaiserslautern gab sie im Oktober 2010 in der Luxemburger Rockhal in Esch-sur-Alzette ein Konzert, bei dem sie Titel aus ihren beiden bisherigen Alben in orchestraler Fassung spielte.<ref>Amy Macdonald: Neues Album „A Curious Thing – Symphonie-Orchester-Version“. In: naanoo.com. 26. November 2010, abgerufen am 23. Februar 2025.</ref> Daraus entstand das Live-Album A Curious Thing Special Orchestral Edition.

Im Juni 2012 erschien Macdonalds drittes Album Life in a Beautiful Light; es wurden Slow It Down, Pride und 4th of July ausgekoppelt. Am 1. Dezember 2012 erlitt sie in einem Hotel in Zürich einen Zusammenbruch und wurde anschließend in einem Schweizer Krankenhaus behandelt. Die weiteren Tourneetermine für 2012 wurden daraufhin verschoben.<ref>Macdonald suffers seizure. contactmusic.com, 3. Dezember 2012; abgerufen am 14. Dezember 2012</ref><ref>Amy Macdonald. Kleber Design, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 24. September 2015; abgerufen am 2. Dezember 2025.</ref> Sie war von 2008 bis 2012 mit dem ehemaligen Fußballspieler Steve Lovell verlobt.<ref>John Dingwall: Exclusive: Scots star Amy Macdonald to marry footballer boyfriend Steve Lovell. Daily Record, 15. Juli 2008; abgerufen am 26. August 201. Lauren Crooks: Amy’s split heartbreak; Singer Breaks up with Striker Steve Star says she’s staying single. Sunday Mail, 24. Juni 2012; abgerufen am 26. August 2012.</ref> Im Mai 2018 heiratete sie in Las Vegas den schottischen Fußballspieler Richard Foster.<ref name="pug">Davod Scott: Amy Macdonald’s bitten by the pug bug after Hollywood soundtrack role. In: Daily Express. 27. Juni 2018, abgerufen am 22. Juli 2018.</ref>

Macdonald trat bei der Verleihung der FIFA-Awards 2012 auf und sang mehrmals vor den Länderspielen Schottlands dessen inoffizielle Nationalhymne Flower of Scotland. Sie ist Anhängerin der Glasgow Rangers.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Vorlage:Webarchiv/Wartung/TodayDer Wert des Parameters archive-today muss ein Datum der Form YYYYMMDD oder Zeitstempel der Form YYYY.MM.DD-hhmmss bzw. YYYYMMDDhhmmss sein. fifa.com, 7. Januar 2013</ref> Letzteres hat sie auch in den Liedern Pride und The Green and the Blue thematisiert.

Im November 2016 kündigte Macdonald ihr viertes Studioalbum Under Stars an und veröffentlichte die Single Down by the Water, die nur für Vorbesteller des schließlich im Februar 2017 erschienenen Albums erhältlich war.<ref>Amy Macdonald: „Under Stars Live auf Facebook“ facebook.com, 24. November 2016</ref> Im März 2017 spielte sie mehrere Konzerte in den Niederlanden, Belgien, Frankreich, Dänemark, Deutschland, Luxemburg, Österreich, der Schweiz, Tschechien, Polen und England, teilweise mit Newton Faulkner als Gastmusiker. Im Dezember 2017 veröffentlichte sie ihr erstes Weihnachtslied This Christmas Day und das dazugehörige Video. Ein Teil des Erlöses aus dem Verkauf der Single geht an die britische Alzheimer-Forschung.<ref>“This Christmas Day”: Amy Macdonald veröffentlicht Charity-Single für Alzheimer-Patienten. In: universal-music.de, 1. Dezember 2017.</ref>

2018 steuerte Macdonald für die Komödie Ein Mops zum Verlieben einige speziell für diese aufgenommene Titel sowie auch eine Auswahl ihrer Hits bei.<ref name="pug" /> Ende des Jahres erschien mit Woman of the World (The Best of 2007–2018) ihr erstes Best-of-Album. Von März bis April 2019 folgte eine Europatournee mit dem Album. Im Oktober 2020 erschien ihr fünftes Studioalbum The Human Demands. Mitte September kündigte sie zudem eine Europatournee im Frühjahr 2021 an,<ref>Heather Carrick: Amy Macdonald announces release of new album 'The Human Demands'. In: Glasgow Times. 27. August 2020, abgerufen am 2. April 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> die wegen der COVID-19-Pandemie auf das Frühjahr 2022 verschoben wurde.

Im April 2025 veröffentlichte Macdonald die Single Is This What You’ve Been Waiting For? und kündigte ein gleichnamiges Album sowie eine dazugehörige Europatournee an.<ref>Amy Macdonald kündigt neues Album an. In: soundsandbooks.com. 23. April 2025, abgerufen am 5. Juni 2025.</ref> Der Song war der offizielle Song der ARD zur UEFA Frauen-EM 2025.<ref>Amy Macdonald singt ARD-Song zum Turnier in der Schweiz. In: Sportschau.de. 2. Juli 2025, abgerufen am 11. Juli 2025.</ref> Im Juli 2025 erschien ihr sechstes Studioalbum Is This What You've Been Waiting For?

Bandmitglieder

Macdonalds Studioalben wurden mit Bands in teilweise wechselnder Besetzung aufgenommen. Sie gibt an, viele Ideen zu ihren Songs mit der gesamten Band auszuarbeiten.<ref>Kai Butterweck-Kiesling: MusikBlog - Ich mache mir nie Gedanken darüber, wie es am Ende klingen soll – Amy Macdonald im Interview. In: MusikBlog. 8. Juli 2025, abgerufen am 26. November 2025.</ref> Neben vereinzelten Solo-Auftritten wird sie bei ihren Live-Auftritten in der Regel von einer Band unterstützt. Auf ihrer letzten, im Februar 2026 zu Ende gegangenen Europa-Tournee begleiteten sie folgende Musiker:<ref>amy__macdonald. In: instagram.com. Abgerufen am 1. März 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Live Review Amy Macdonald Cologne 2026. In: ReflectionsOfDarkness.com. Abgerufen am 31. März 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

  • Jimmy Sims: Bass
  • Ben Lyonsmyth: Lead-Gitarre
  • Gordon Turner: u. a. Rhythmus-Gitarre
  • Henry Bowers-Broadbent: Keyboards
  • Adam Falkner: Schlagzeug

Diskografie

Datei:Amy Macdonald AMADEUS2008a.jpg
Amy Macdonald (2008)

Vorlage:Eingebundene Diskografie

Datei:Amy Macdonald at Baloise Session 2025, Basel DSC07052.jpg
Amy Macdonald trat mehrmals auf der Baloise Session (Basel) auf – hier im Jahr 2025

Auszeichnungen

  • Daily Record
    • 2008: in der Kategorie „Scottish Person of the Year“
  • Echo Pop
    • 2009: in der Kategorie „Best Newcomer International“
    • 2011: in der Kategorie „Künstlerin International Rock/Pop“
  • Scottish Music Award
  • Silver Clef Award
    • 2008: in der Kategorie „Best Newcomer“<ref name="Cooper">Kevin Cooper: Interview: Amy Macdonald. In: ukmusicreviews.co.uk. 30. März 2017, abgerufen am 9. Oktober 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Top Silver Clef award for Oasis. BBC, 4. Juli 2008, abgerufen am 9. Oktober 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
  • Swiss Music Award
  • Tartan Clef Award
    • 2008: in der Kategorie „Best Newcomer“<ref name="Cooper" />
    • 2010: in der Kategorie „Best Album“ (A Curious Thing)<ref name="NordoffRobbins" />

Weblinks

Einzelnachweise

<references responsive />

Vorlage:Erweiterte Navigationsleiste/Lua

Vorlage:Hinweisbaustein