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Schwalbenschwanzspint

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Schwalbenschwanzspint
Datei:Merops hirundineus 2.jpg

Schwalbenschwanzspint (Merops hirundineus)

Systematik
Reihe: Landwirbeltiere (Tetrapoda)
Klasse: Vögel (Aves)
Ordnung: Rackenvögel (Coraciiformes)
Familie: Bienenfresser (Meropidae)
Gattung: Merops
Art: Schwalbenschwanzspint
Wissenschaftlicher Name
Merops hirundineus
Lichtenstein, AAH, 1793

Der Schwalbenschwanzspint (Merops hirundineus) ist eine Vogelart aus der Familie der Bienenfresser (Meropidae). Er brütet in den Savannenwäldern des subsaharischen Afrikas.

Merkmale

Wie andere Bienenfresser ist auch der Schwalbenschwanzspint ein äußerst farbenfroher, schlanker Vogel; die Färbung seines Federkleides und sein deutlich erkennbar gegabelter Schwanz machen ihn unverwechselbar. Er hat bei grüner Grundfarbe eine gelbe Kehle, einen blauen Ringkragen und einen schwarzen Augenstreif. Der Schnabel ist ebenfalls schwarz. Er erreicht eine Länge von 20–22 cm<ref name="ISBN 0713675497"/> einschließlich der langen, grünen oder blauen Schwanzfedern. Die beiden Geschlechter gleichen einander. Die Weibchen sind etwas blasser, der Ringkragen ist schmaler und der Schwanz weniger gegabelt. Bei Jungvögeln ist der Hals weißlich, der Ringkragen fehlt und der Schwanz weniger gegabelt.<ref name="East_Africa"/> Bei Merops hirundineus heuglini ist der Ringkragen etwas dunkler blau als bei den weiter südlich vorkommenden Unterarten.<ref name="Horn_of_Africa"/>

Lebensweise

Anders als die meisten anderen Bienenfresser bevorzugt der Schalbenschwanzspint waldreiche Gegenden.<ref name="ISBN 0713675497" /> Man kann sich ihm einfach nähern. Wie der Name nahelegt, ernähren sich Bienenfresser vorzugsweise von Insekten, insbesondere von Bienen, Wespen und Hornissen, welche bei der Ansitzjagd in der Luft erbeutet werden. Der Schalbenschwanzspint hat eine Vorliebe für Honigbienen. Die Vögel jagen oft im Trupp, und es gibt gemeinschaftliche Schlafplätze.

Fortpflanzung

Schwalbenschwanzspinte nisten paarweise oder in sehr kleinen Kolonien an sandigen Flussufern oder auf ähnlich flachem Untergrund. Hier graben sie am Ende der Trockenzeit<ref name="ISBN 0713675497" /> einen relativ langen Tunnel, in den sie 2 oder 4 kugelige weiße Eier legen. Flügge werden sie vor dem Beginn des ersten Regens.<ref name="ISBN 0713675497" />

Systematik

Es werden vier Unterarten unterschieden:<ref name="IBC"/>

  • Merops hirundineus chrysolaimus <templatestyles src="Person/styles.css" />Jardine & <templatestyles src="Person/styles.css" />Selby, 1830 – Ost-Senegal bis Nördliche Zentralafrikanische Republik.
  • Merops hirundineus heuglini (<templatestyles src="Person/styles.css" />Neumann, 1906) – Nordost-Zaire, Norduganda, Südsudan und Südwest-Äthiopien.
  • Merops hirundineus furcatus <templatestyles src="Person/styles.css" />Stanley, 1814 – Süd-Zaire, Nordtansania und Südost-Kenia bis Angola und Mosambik.
  • Merops hirundineus hirundineus – Südangola, Südwestsambia und Westsimbabwe bis in das südliche Südafrika (Cape Province).

Literatur

  • Clive Barlow, Tim Wacher, Tony Disley: Birds of the Gambia and Senegal. Christopher Helm Publishers, Incorporated, 2005, ISBN 0-7136-7549-7.

Weblinks

Commons: Schwalbenschwanzspint (Merops hirundineus) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references> <ref name="ISBN 0713675497">Clive Barlow, Tim Wacher, Tony Disley: Birds of the Gambia and Senegal. Christopher Helm Publishers, Incorporated, 2005, ISBN 0-7136-7549-7.</ref> <ref name="East_Africa">Terry Stevenson, John Fanshawe: Birds of East Africa. Christopher Helm Verlag, 2004, ISBN 978-0713673470, S. 230.</ref> <ref name="IBC">Vorlage:EBird.org</ref> <ref name="Horn_of_Africa">Nigel Redman, John Fanshawe, Terry Stevenson: Birds of the Horn of Africa: Ethiopia, Eritrea, Djibouti, Somalia, Socotra. Christopher Helm Verlag, 2009, ISBN 978-0713665413, S. 246.</ref> </references>