Zum Inhalt springen

Lenrie Peters Senior

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 24. März 2025 um 22:13 Uhr durch imported>Atamari (linkfix).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)

Ingram Ernest Lenrie Peters (* 1894 in der britischen Kolonie Sierra Leone; † 14. Februar 1968 in Bathurst (heute Banjul)) war Journalist, Verleger und politischer Aktivist im westafrikanischen Staat Gambia.

Leben

Peters studierte Griechisch und Latein auf dem Fourah Bay College in Freetown. Er emigrierte nach der britischen Kolonie Gambia und war zunächst Buchhalter bei Elder Dempster, später bei der Im- und Exportfirma S. Madi Ltd. Ab Dezember 1947 brachte er die wöchentlich erscheinende frühe gambische Zeitung The Gambia Echo heraus, die er bis zu seinem Tod 1968 führte.<ref>In zahlreichen Quellen ist die Tätigkeit des Verlegers dem gleichnamigen berühmteren Sohn zugeordnet, in der Literatur-Quelle „Historical dictionary of the Gambia“ sind beide Personen mit je einem Eintrag versehen.</ref>

Er heiratete in den 1920er Jahren<ref>allAfrica.com: Gambia: A Literary Giant Has Fallen (Page 1 of 2). 10. August 2010, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 10. August 2010; abgerufen am 21. März 2024.</ref> Kezia Rosemary Peters, die in England aufgewachsen war und die er in Bathurst kennengelernt hatte. Sie war Enkelin (Tochter der jüngsten Tochter) von Thomas Maxwell (ca. 1823–1905<ref>The Church Missionary Intelligencer. Church Missionary Society, 1906 (google.de [abgerufen am 28. Januar 2019]).</ref>),<ref name=":0">Maxwell, Joseph Renner. Abgerufen am 28. Januar 2019.</ref> der als Priester in Sierra Leone und Cape Coast, Goldküste (heute Ghana) tätig war. Dessen Eltern waren freigelassene muslimische Sklaven aus Bornu.<ref>Jehu Hanciles: Euthanasia of a Mission: African Church Autonomy in a Colonial Context. Greenwood Publishing Group, 2002, ISBN 978-0-275-97570-8 (google.de [abgerufen am 28. Januar 2019]).</ref><ref>Jorge Canizares-Esguerra, Matt D. Childs, James Sidbury: The Black Urban Atlantic in the Age of the Slave Trade. University of Pennsylvania Press, 2013, ISBN 978-0-8122-0813-9 (google.de [abgerufen am 28. Januar 2019]).</ref> Thomas Maxwells ältester Sohn, Kezias Onkel Joseph Renner Maxwell (1857–1901), war hoher Beamter und Politiker in Gambia.<ref name=":0" />

Der Ehe entstammten fünf Kinder:<ref>Dr Florence Mahoney – Gambian Literature and Writings. 5. April 2009, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 5. April 2009; abgerufen am 21. März 2024.</ref><ref>To my late friend Dr Lenrie Peters: The Gambian Vessel Emptied of its Poetry – Gambian Literature and Writings. 11. Juli 2011, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 11. Juli 2011; abgerufen am 28. Januar 2019.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/gamwriters.com</ref>

Die Familie Peters war seinerzeit eine angesehene Familie in Gambia.

Literatur

  • Arnold Hughes, Harry A. Gailey: Historical dictionary of the Gambia (= African historical dictionaries. Bd. 79). 3rd edition. Scarecrow Press, Lanham MD u. a. 1999, ISBN 0-8108-3660-2

Einzelnachweise

<references />