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Giarmata

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Giarmata
Jahrmarkt
Temesgyarmat
Datei:ROU TM Giarmata CoA.PNG
Basisdaten
Staat: RumänienDatei:Flag of Romania.svg Rumänien
Historische Region: Banat
Kreis: Timiș
Koordinaten: Vorlage:Infobox Ort in Rumänien/adm2iso_type:city(6831) 45° 50′ N, 21° 19′ OKoordinaten: Vorlage:Infobox Ort in Rumänien/adm2iso_type:city(6831) 45° 50′ 12″ N, 21° 18′ 36″ O
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  }}
Zeitzone: OEZ (UTC+2)
Höhe: 105 m
Fläche: 71,50 km²
Einwohner: 6.831 (1. Dezember 2021<ref name="vz2021" />)
Bevölkerungsdichte: 96 Einwohner je km²
Postleitzahl: 307210
Telefonvorwahl: (+40) 02 56
Kfz-Kennzeichen: TM
Struktur und Verwaltung (Stand: 2024<ref>Autoritatea Electorală Permanentă: Primar. prezenta.roaep.ro, 9. Juni 2024, abgerufen am 12. Februar 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>)
Gemeindeart: Gemeinde
Gliederung: Giarmata, Cerneteaz
Bürgermeister : Claudiu Mihălceanu (PNL)
Postanschrift: Str. Principală, nr. 445
loc. Giarmata, jud. Timiș, RO–307210
Website:

Vorlage:Check Geschlecht gegen Wikidata

Datei:Giarmata Timis.png
Lage der Gemeinde Giarmata im Kreis Timiș
Datei:Banat Josephinische Landaufnahme pg055.jpg
Giarmata auf der Josephinischen Landaufnahme (1769–1772)
Datei:Straße Jahrmarkt.jpg
Typischer Straßenzug in Giarmata

Giarmata ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist eine Gemeinde im westlichen Rumänien, im Kreis Timiș in der Region Banat, zehn Kilometer nordöstlich von der Kreishauptstadt Timișoara entfernt. Der Flughafen Timișoara (IATA: TSR) liegt in unmittelbarer Nähe des Ortes.

Nachbarorte

Sânandrei Pișchia Fibiș
Cerneteaz Kompassrose, die auf Nachbargemeinden zeigt Ianova
Dumbrăvița Ghiroda Remetea Mare

Geschichte

Giarmata wurde urkundlich erstmals in den päpstlichen Zehentregistern aus den Jahren 1334–1335 erwähnt. 1716, nach der Eroberung Temeswars durch Prinz Eugen von Savoyen, erscheint Giarmata in den Akten des Wiener Hofkammerarchivs unter dem Namen "Jarmatha".

Die Besiedlung von Giarmata durch Deutsche begann 1722 mit circa 20 Familien / 100 Personen aus der Rheingegend um Mainz. In der hochtheresianischen Ansiedlungsperiode wurde der Ort zwischen 1763 und 1765 durch den Sanktandreser Verwalter Josef Franz Knoll erweitert.<ref>uni-heidelberg.de, Swantje Volkmann: Die Architektur des 18. Jahrhunderts im Temescher Banat, Heidelberg 2001.</ref>

Am 4. Juni 1920 wurde das Banat infolge des Vertrags von Trianon dreigeteilt. Der größte, östliche Teil, zu dem auch Jahrmarkt gehörte, fiel an Rumänien. 1940 erreichte die deutschstämmige Bevölkerung von Giarmata mit 5046 Personen ihre größte Stärke. Durch Deportation und mehrere Auswanderungswellen nahm seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges die deutschstämmige Bevölkerung des Ortes stetig ab. 2008 lebten noch fünf deutsche Einwohner in Giarmata.

Datei:Friedhof jahrmarkt.jpg
Die Grabinschriften des Friedhofes von Giarmata sind häufig in deutscher Sprache

Die Grabinschriften auf den beiden Friedhöfen des Ortes zeugen von der deutschen Vergangenheit des Ortes.

Persönlichkeiten

Demographie

Volkszählung<ref>Varga E. Árpád: Volkszählungen 1880–2002 bei kia.hu, letzte Aktualisierung 2. November 2008 (PDF; 960 kB; ungarisch).</ref> Ethnie
Jahr Bevölkerung Rumänen Ungarn Deutsche andere
1880 6165 1385 133 4578 69
1910 6599 1482 174 4826 117
1966 6147 2375 59 3681 32
1977 6333 2749 108 3417 59
1992 5162 4923 89 80 70
2002 5407 5210 123 21 53
2011<ref>Volkszählung 2011 in Rumänien (MS Excel; 1,3 MB).</ref> 6502 5763 64 15 660 (107 Roma)
2021<ref name="vz2021">Volkszählung 2021 in Rumänien, Populația rezidentă după etnie, 1. Dezember 2021 (rumänisch).</ref> 6831 5723 36 10 1062 (109 Roma)

Legende

Das Zentrum vom Giarmata bildet der "Große Brunnen". Hier soll Prinz Eugen von Savoyen sein Schwert in eine Eiche gestoßen haben, der dann frisches Trinkwasser für ihn und seine Soldaten entsprungen sein soll. Die deutschstämmigen Einwohner von Giarmata geben diese Legende bis heute in teils verklärenden Gedichten und Liedern weiter, z. B. „Stolz um Prinz Eugens Brunnen, da liegt mein Dorf so schön, ringsum nur reiche Felder und sanfte Rebenhöh’n.“<ref>Franz Frombach "Ferne, alte Heimat"</ref>

Siehe auch

Literatur

  • Elke Hoffmann, Peter-Dietmar Leber und Walter Wolf: Das Banat und die Banater Schwaben. Band 5. Städte und Dörfer. Mediengruppe Universal Grafische Betriebe München GmbH, München 2011, ISBN 978-3-922979-63-0.

Weblinks

Commons: Giarmata – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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