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Artur Marya Swinarski

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Artur Marya Swinarski (* 28. Juli 1900 in Brodnica; † 21. April 1965 in der Schweiz) war ein polnisch-österreichischer Dramatiker und Lyriker.

Swinarski studierte Germanistik und Kunstgeschichte in Posen.<ref name="bio">Murray G. Hall, Gerhard Renner: Handbuch der Nachlässe und Sammlungen österreichischer Autoren. Böhlau Verlag, Wien/Köln/Weimar. 2. Auflage 1995, S. 331 (Ausschnitt online über Google Books. Abgerufen am 31. August 2017).</ref> Sein „barbarisches“ Lustspiel Die Hochzeit des Achilles (1963) liegt auch in deutscher Sprache vor. Bekannt ist sein von Janusz Maria Brzeski (1907–1957) illustrierte Gedichtband „Eja! Eja! Alala“,<ref>Artur Marya Swinarski: Eja! Eja! Alala!. Verlag nakł. Instytutu Wydawniczego „Arena“, 1926.</ref> mit dem er den Italienischen Faschismus verherrlicht und eine Ästhetik faschistischer Männerbünde schafft, in der der Einzelne in der männlichen Gemeinschaft aufgeht.<ref>Isabelle Vonlanthen: Dichten für das Vaterland. National engagierte Lyrik und Publizistik in Polen 1926-1939, Dissertation an der Universität Freiburg 2009, S. 229 ff. (Ausschnitte online über Google Books. Abgerufen am 31. August 2017).</ref>

In Polen veröffentlichte der Autor neben seinen dramatischen Werken auch eine Reihe von Büchern mit Lyrikübertragungen klassischer deutscher Dichter ins Polnische, so Heinrich Heine, Johann Wolfgang von Goethe und Friedrich Schiller, mit Johannes R. Becher oder Willi Bredel aber auch zeitgenössische DDR-Autoren.

Swinarski lebte überwiegend in Poznań und Kraków. 1959 emigrierte er nach Wien und nahm die österreichische Staatsbürgerschaft an.<ref name="bio" />

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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