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Im Jahre 1980 heiratete er die Schauspielerin Carline Seiser, von der er 1988 geschieden wurde.<ref>Biographie. In: Konstantin Wecker. Abgerufen am 20. Oktober 2022.</ref>
Mitte der 1990er Jahre eskalierte Weckers Drogensucht – nach eigener Aussage konsumierte er von 1994 bis zu seiner Verhaftung am 29. November 1995 täglich bis zu sieben Gramm Freebase/Kokainbase und Kokain und litt an Wahnvorstellungen. Bereits in seinem 1993 erschienenen Roman Uferlos mit erkennbar autobiografischen Zügen thematisierte er dies deutlich. Die Gerichtsverhandlungen zogen sich über Jahre hin, im April 2000 wurde er in dritter Instanz zu einem Jahr und acht Monaten Freiheitsstrafe auf Bewährung verurteilt. Sein 1997 vor Nervenärzten in Erlangen gehaltener Vortrag zum Thema Drogensucht erschien zwei Jahre später unter dem Titel Es gibt kein Leben ohne Tod in Buchform.<ref>Vgl. auch Konstantin Wecker: „Ich liebte meinen Dealer“. In: Der Spiegel. 25, 1998.</ref>
Am 3. Februar 1996 heiratete Wecker die 27 Jahre jüngere Annik Berlin, die er auf einem seiner Konzerte kennengelernt hatte. In den Jahren 1997 und 1999 wurden die Söhne Valentin und Tamino geboren. Im Juni 2013 gaben Konstantin und Annik Wecker ihre Trennung bekannt,<ref>Konstantin Wecker ist wieder solo. In: Frankfurter Rundschau (fr.de). 26. Juni 2013, abgerufen am 10. März 2021.</ref> fanden aber bald wieder zusammen.<ref>Kämpferisch, poetisch, ungebärdig: Konstantin Wecker wird 75. In: B.Z. (bz-berlin.de). 28. Mai 2022, abgerufen am 4. November 2024.</ref><ref>Konstantin Wecker: Das ganze schrecklich schöne Leben. Die Biographie. 2. Auflage. Gütersloher Verlagshaus, Gütersloh 2017, ISBN 978-3-579-08644-6, S.267.</ref>
Im August 2025 machte Wecker bekannt, trockener Alkoholiker zu sein.<ref>Leseprobe aus „Der Liebe zuliebe“ von Konstantin Wecker: „Die Poesie gehört uns allen“. In: Der Freitag. 2. Oktober 2025, abgerufen am 8. Oktober 2025.</ref> In seinem im selben Jahr erschienenen Buch Der Liebe zuliebe schildert er seinen Entzug, den er 2022 in Thailand absolviert hatte. Nach einem Rückfall nahm er in Deutschland einen weiteren vor. Er könne aufgrund von Nervenschäden in der linken Hand, für die er den jahrelangen Alkoholmissbrauch verantwortlich mache, nicht mehr Klavier spielen. Da er niemand anderes sein Lied Willy spielen lassen könne, werde er es wohl nie mehr live singen.<ref>Konstantin Wecker kann nur noch »wie ein kleines Kind« Klavier spielen.Der Spiegel</ref>
Im November 2025 veröffentlichte die Süddeutsche Zeitung eine Recherche über eine Beziehung, die der damals 63-jährige Wecker von 2011 bis 2012 mit einer Minderjährigen, die zu dieser Zeit 16 Jahre alt war, geführt hatte. Laut Weckers Erinnerung habe es sich um eine einvernehmliche Beziehung gehandelt, die „unter moralischen Maßstäben“ allerdings „gänzlich unangemessen“ gewesen sei.
Karriere
Frühe Jahre und Durchbruch
Ab 1968 machte er sich in der Kleinkunst-Szene einen Namen, war 1971 Gründer und kurzzeitig Mitglied der Soul-Rock-Band Zauberberg und ging mit der deutschen Version von Jesus Christ Superstar auf Tournee. Als Darsteller wirkte er 1972 bis 1974 beim Krankenschwestern-Report und sechs weiteren Sexfilmen mit.
Er wurde als Pianist und Sänger bekannt, überzeugte jedoch auch als Komponist von Filmmusiken (z. B. Schtonk!) und Musicals sowie als Autor (Lyrik und Prosa). Seine manchmal melancholischen, oft auch anklagenden, manchmal vom Blues beeinflussten Lieder erreichen vor allem ein linkes Publikum.
Im Jahre 1974 gründete er das Team Musikon, mit dem er bis 1985 seine Platten und Konzerte selbst produzierte. 1977 gelang ihm mit dem Album Genug ist nicht genug der Durchbruch. Wecker wurde dafür im selben Jahr mit dem Deutschen Kleinkunstpreis ausgezeichnet. Die auf dieser LP erschienene BalladeWilly an einen von Rechtsradikalen erschlagenen Freund<ref>Konstantin Wecker: Ein politischer Barde. Bayerischer Rundfunk, 22. September 2011, abgerufen am 16. November 2023.</ref> wurde Kult. In einem Interview mit der Allgemeinen Zeitung (Rhein Main Presse) erklärte er 2018, dass der wirkliche Willy noch lebe und sein Fahrer sei.<ref>Rechte dominieren die Straße – Interview mit Liedermacher Konstantin Wecker. In: Allgemeine Zeitung (allgemeine-zeitung.de). 23. Juni 2018, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 8. August 2024; abgerufen am 3. April 2021.</ref> Es handelt sich dabei um seinen Freund und Mitautor seiner Biografie Günter Bauch.<ref>Das ganze schrecklich schöne Leben, S. 14.</ref>
Im Jahre 1979 komponierte und spielte Wecker die Musik für das Album Hagenbuch hat jetzt zugegeben des Kabarettisten Hanns Dieter Hüsch.
Ab 1980
Von 1980 bis 1984 zog er mit den Musikern und Freunden in die Toskana;<ref>Biographie. In: Konstantin Wecker. Abgerufen am 8. Oktober 2025.</ref> 1981 und 1982 präsentierte Wecker auf den Alben Liebesflug und Das macht mir Mut seine Annäherung an Kammermusik.<ref>Zur Großmutter. In: Der Spiegel. 25. Januar 1981, ISSN2195-1349 (spiegel.de [abgerufen am 8. Oktober 2025]).</ref>
Nach den ersten Erfolgen als Liedermacher begann Konstantin Wecker, Kokain zu konsumieren. Eine literarische Aufarbeitung dieses Themas findet sich erstmals in den Ketzerbriefen eines Süchtigen (1983).
Ab dem Jahr 2000 trat Wecker gemeinsam mit Hannes Wader auf. Aus Anlass des sechzigsten Geburtstages Waders 2002 gab es ein Konzert von Konstantin Wecker, Hannes Wader und Reinhard Mey in Bielefeld, bei dem auch Jo Barnikel als Pianist mitwirkte. Veröffentlicht wurde es 2003 auf CD unter Mey, Wader, Wecker – das Konzert. Mehrfach nahm er bei den Songs an einem Sommerabend teil, so 2004, 2011, 2012, 2014 und 2016.
Er komponierte mit Christopher Franke das Musical Ludwig², das am 11. März 2005 in Füssen uraufgeführt wurde, und zuvor das Hundertwasser-Musical (2004). In den letzten Jahren ist er vermehrt solistisch oder mit Jo Barnikel als Begleiter aufgetreten.
In der Festspielsaison 2006 und 2007 war Konstantin Wecker musikalischer Leiter für die Theateraufführungen Faust I und Faust II bei den Bad Hersfelder Festspielen. Er komponierte für diese Stücke die musikalische Begleitung und gab in diesen Jahren jeweils zum Probenbeginn in der Stiftsruine ein Konzert.
Ende Januar 2026 sagte Wecker seine für das laufende Jahr geplanten Konzerttermine aus gesundheitlichen Gründen ab.<ref>Konstantin Wecker: Konzerttermine 2026. In: wecker.de. Abgerufen am 31. Januar 2026.</ref>
Politisches Engagement
Konstantin Wecker engagierte sich in all den Jahren seiner künstlerischen Karriere auch politisch. Er nahm 1982 an der Konzertreihe Künstler für den Frieden teil. In vielen seiner Lieder setzt sich Wecker mit dem politischen Tagesgeschehen auseinander. Seine Ballade Willy behandelt die Konfrontation der 68er-Bewegung mit rechtem Gedankengut.
Im Januar 2003, zwei Monate vor Beginn des Zweiten Irakkrieges, begab sich Wecker mit einer Gruppe westlicher Künstler in das von dem Diktator Saddam Hussein beherrschte Land, um in Bagdad bei einem vom irakischen Regime politisch instrumentalisierten Solidaritäts-Konzert aufzutreten. Wecker erklärte dazu: „Das ist ein Preis, den man bezahlen muss. Ich weiß nicht, was die irakische Presse publizistisch aus unserem Besuch macht, das ist mir auch egal. Inoffiziell heißt die zentrale Zeitung das ‚Desinformationsblatt‘. Das wissen auch alle und verstehen es, zwischen den Zeilen zu lesen. Und was kann die irakische Regierung schon damit anfangen, wenn sie Konstantin Wecker vereinnahmen will?“<ref>Interview mit Konstantin Wecker: „Am Ende sangen wir ein arabisches Friedenslied“. In: Der Spiegel. 15. Januar 2003, ISSN2195-1349 (spiegel.de [abgerufen am 16. November 2023]).</ref><ref>Henryk M. Broder: Konstantin Wecker in Bagdad: Hundekekse für den Frieden. In: Der Spiegel. 11. Januar 2003, ISSN2195-1349 (spiegel.de [abgerufen am 16. November 2023]).</ref>
Wecker tritt auf Kundgebungen der Friedensbewegung auf. Mit dem Motto Nazis raus aus dieser Stadt tourte Wecker zusammen mit den Liedermachern Strom & Wasser 2006 durch Ostdeutschland. Für Aufmerksamkeit und Diskussionen sorgten die Absagen der Konzerte in Hoyerswerda und in Halberstadt. Das Konzert in einem Gymnasium in Halberstadt in Sachsen-Anhalt wurde gemäß Presseberichten auf Druck von NPD-Politikern und der Ankündigung von Störaktionen nicht genehmigt. Landrat Henning Rühe erklärte zur Begründung, man wolle nicht riskieren, dass die NPD sich das Recht einklagt, ebenfalls in der Schule Veranstaltungen abhalten zu können. Die NPD begründete die Aktion mit der Gefahr des Wahlkampfes für die Linkspartei.PDS im Vorfeld der Landtagswahlen. Am 17. Juni 2006 gab es schließlich doch ein Freilichtkonzert in Halberstadt (Düsterngraben). Mit dabei waren auch Hannes Wader, Hans-Eckardt Wenzel, Strom & Wasser (Heinz Ratz) und der afghanische Perkussionist Hakim Ludin. In der Folge der Auseinandersetzung kam es auf Antrag der Grünen-Fraktion zu einer Debatte im Bundestag über den Rechtsextremismus in Deutschland. Das Konzert in Hoyerswerda sagte Wecker aus Streit um das Motto des Auftrittes ab. Das vorgeschlagene Thema des Veranstalters Nazis raus aus den Köpfen missfiel Wecker, der bei Nazis raus aus dieser Stadt bleiben wollte.
In einem Interview mit der Zeitschrift Graswurzelrevolution im Jahr 2010 bekannte sich Wecker zur „herrschaftsfreien Gesellschaft“: „Ich habe mich immer schon, auch in der 68er Zeit, dem Anarcho-Lager zugehörig gefühlt, weil ich als junger Mann von Henry Miller schwer beeindruckt war.“ Er führt weiter aus: „Wir müssen an unseren Utopien einer herrschaftsfreien und gewaltfreien Gesellschaft festhalten, sie zusammen mit anderen weiterentwickeln.“<ref>„Eine andere Gesellschaft muss auch eine liebevollere sein“. In: graswurzelrevolution. 31. März 2010, abgerufen am 16. November 2023.</ref> Erich Mühsams Gedichte haben ihn seit den 1970er Jahren begleitet und dessen Werke ihn ermutigt, seinen Weg als Anarchist zu gehen.<ref>Konstantin Wecker: „Sich fügen heißt lügen“ – Utopisten. Der Dichter und Revolutionär Erich Mühsam wurde vor 90 Jahren ermordet. In: Der Freitag Kultur, 4. Juli 2024, S. 17.</ref> 2016 erhielt Wecker den Erich-Mühsam-Preis für Frieden, Menschenrechte und gegen Fremdenhass.
Wecker wurde von der sächsischen Linksfraktion in die 14. Bundesversammlung zur Wahl des Bundespräsidenten am 30. Juni 2010 entsandt. Er sagte seine Teilnahme jedoch ab.
Trotz des anhaltenden politischen Engagements war Wecker nie Mitglied in einer Partei. In einem Doppel-Interview mit Hannes Wader in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung vom 8. August 2010 äußerte Wecker, eine Partei könne für ihn niemals eine Heimat sein. „Ich war schon immer der Meinung, dass die Chance des Künstlers darin besteht, bunt malen zu dürfen im Gegensatz zum Schwarz-Weiß der Politik. Für mich wäre eine Parteimitgliedschaft daher auch immer eine Einschränkung gewesen.“<ref>Wofür lohnt es sich zu kämpfen? – Die Liedermacher und Protestveteranen Konstantin Wecker und Hannes Wader über das Nichteinverstandensein, Interview von Nahuel Lopez, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 8. August 2010.</ref>
Im April 2022 gehörte Wecker zu den Unterzeichnern eines offenen Briefes, in dem Bundeskanzler Olaf Scholz aufgefordert wurde, im Zuge des russischen Überfalls auf die Ukraine der Ukraine keine schweren Waffen zu liefern. Darüber hinaus müsse die Regierung in Kiew abwägen, ob sie den militärischen Widerstand beende.<ref>Offener Brief fordert von Scholz Stopp der Waffenlieferungen an die Ukraine. In: Berliner Zeitung. 22. April 2022, abgerufen am 22. April 2022.</ref> Wecker gab an, trotz des russischen Angriffskrieges Pazifist zu bleiben und die veränderten Positionen der Grünen als „furchtbar“ zu empfinden. Wirtschaftsminister Robert Habeck habe bei dem Versuch, in Katar Ersatz für russische Gaslieferungen zu finden, einen „Kniefall“ gemacht, ohne zu fragen, wie „putinesk“ auch solche Länder seien. Er glaube, diese Wandlung habe bei Habeck (und auch bei Annalena Baerbock) mit einer „schrecklichen Verbundenheit mit Macht zu tun“.<ref>Konstantin Wecker: „Die pazifistische Idee darf nicht sterben!“ Abgerufen am 23. April 2022.</ref>
Im Juni 2023 formulierte Wecker einen Aufruf zur Solidarität mit der Letzten Generation. Darin bezeichnete er die im Vormonat bei Aktivisten durchgeführten Hausdurchsuchungen als „Terrorrazzia“ und beschrieb sie als Phänomen für ein politisches System, dessen Vertreter „keine Lösungen für die drängenden Fragen der Menschheit“ mehr hätten.<ref>Alexander Spöri: Konstantin Wecker zum Umgang mit der „Letzten Generation“: „Kriminell ist die herrschende Politik“. In: T-Online. 16. Juni 2023, abgerufen am 19. Juni 2023.</ref>
Zur Bundestagswahl 2025 rief Wecker zur Wahl der Partei Die Linke auf.<ref>Pascal Beucker: Bundestagswahlkampf: Konstantin Wecker wirbt für die Linke. In: Die Tageszeitung: taz. 21. Januar 2025, ISSN0931-9085 (taz.de [abgerufen am 21. Januar 2025]).</ref>
Er ist langjähriges Mitglied im Paul Klinger Künstlersozialwerk e. V., das sich für Künstlerinnen und Künstler aller Gewerke einsetzt.
Werke
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Diskografie
Studioalben
1973: Die sadopoetischen Gesänge des Konstantin Amadeus Wecker
1989: Konzert zur 200-Jahr-Feier des Englischen Gartens in München mit ca. 150.000 Zuschauern
1990: Große Tournee (selbst veranstaltet) mit der Band durch Deutschland, Österreich, Norditalien und die Schweiz
1990: Konzerte mit Wolfgang Dauner, u. a. in Bolivien, Peru und Mexiko.
1991: Duo-Tournee mit Wolfgang Dauner
1991: Tournee Classics mit dem Münchner Rundfunkorchester (Leitung: Peter Herbolzheimer)
1992: Tournee 20 Jahre Wecker, solo und mit Wolfgang Dauner und Charlie Mariano
1993: Große Tournee mit Band
1993: Duo-Tournee mit Keyboarder Jo Barnikel
1994: Trio-Tournee mit Jo Barnikel und Norbert Nagel
1994/1995: Tournee des Konstantin Wecker Quartetts (mit Jo Barnikel, Norbert Nagel und Stephan Wildfeuer), u. a. im Leipziger Gewandhaus, im Großen Festspielhaus Salzburg und in der Wiener Staatsoper
1996: Tournee mit 17-köpfigem Chor aus Kamerun Les Voies d’Espérance de Douala
1996/1997: Solo-Tournee Leben in Liedern
1998: Lesereise Schmerzvoll lebendig
1998: Tournee Brecht und eigene Lieder mit neuer Band
1999/2000: Tournee mit dem Gitarrenduo Paradoz
2000: Sommerkonzerte mit Hannes Wader und Jo Barnikel
2001: Sommertournee mit Hannes Wader und Jo Barnikel
2001/2002: Große Vaterland-Deutschlandtournee im Herbst mit Gerd Baumann, Jens Fischer, Sven Faller und Jo Barnikel in Deutschland, Österreich und der Schweiz.
2002: Konzert mit Johannes Faber und Jo Barnikel im Staatstheater am Gärtnerplatz (München)
2002: Konzert mit Hannes Wader, Reinhard Mey und Jo Barnikel in Bielefeld zum 60. Geburtstag von Hannes Wader
2002: Duo-Tournee mit Jo Barnikel (Deutschland, Schweiz und Österreich)
2003: Konzerte in Bagdad und Ankara
2003: Benefizauftritte und -konzerte gegen den Krieg, u. a. gemeinsam mit Eugen Drewermann
2003: Auftritt vor 500.000 Menschen am 15. Februar bei der Friedensdemonstration in Berlin
2003: Konzert Stationen am 2. April mit vielen Mitmusikern von einst und jetzt in der Philharmonie am Gasteig, München
2003: Solotournee im Frühjahr und Herbst (Deutschland und Österreich)
2003: Sommertournee mit Hannes Wader und Jo Barnikel durch Deutschland.
2004: Tournee Stationen mit Jo Barnikel und Norbert Nagel sowie solo
2004: Lesetournee Der Klang der ungespielten Töne
2004/2005: Tournee Ich gestatte mir Revolte mit Ulrich Meining und Damian Zydek
2005/2006/2007: Tournee Am Flussufer mit Norbert Nagel, Jo Barnikel und Hakim Ludin in Deutschland, Österreich, Luxembourg, Südtirol und der Schweiz.
2006: Tournee WeckErlebnisse mit den Münchner Symphonikern (Leitung Manfred Knaak)
2007: Tournee Una nuova realtà mit Pippo Pollina (Deutschland, Österreich, Schweiz)
2009/2010: Tournee Leben im Leben mit Jo Barnikel und mit Band
2009/2010: Tournee Stürmische Zeiten mit Jo Barnikel und dem Spring String Quartet
2010/2011: Tournee Kein Ende in Sicht mit Hannes Wader, Jo Barnikel, Nils Tuxen und Hakim Ludin in Deutschland und Österreich
2011/2012/2013: Tournee Wut und Zärtlichkeit in Deutschland, Österreich, Luxembourg, Italien, Liechtenstein und der Schweiz
2013/2014: Solokonzerte Jeder Augenblick ist ewig in Deutschland, Österreich und der Schweiz
2013: Tournee Liedestoll mit Angelika Kirchschlager, Jo Barnikel, Sebastian Trimolt und Spring String Quartet in Deutschland, Österreich und der Schweiz
2014/2015: Tournee 40 Jahre Wahnsinn mit Band
2015: Tournee Ohne Warum
2015: Auftritt mit Theologin Margot Käßmann beim Stuttgarter Kirchentag
2016: Tournee Revolution mit Band (Jo Barnikel, Wolfgang Gleixner, Jens Fischer und Fany Kammerlander)
2017/2018: Tournee Poesie und Widerstand Jubiläumstournee zum 70. Geburtstag mit Band (Jo Barnikel, Wolfgang Gleixner, Jens Fischer, Marcus Wall und Fany Kammerlander)
2018: Der Klang der ungespielten Töne Literarisch-musikalischer Abend, Uraufführung 26. Januar im Staatstheater am Gärtnerplatz, München
Dunkle Tage, Deutschland 1999, Fernsehfilm (Herr Rinser)
Ein lasterhaftes Pärchen, Deutschland 2000, Fernsehfilm (Frank)
Alles mit Besteck, Deutschland 2001, Kurzfilm (Pianist)
Edelweiß, Österreich 2000 (Paul Richter)
In der Mitte eines Lebens, Deutschland 2003, TV-Dreiteiler (Tom Hochreiter)
Datei:2004-06 Appolonia Konstantin dreht.jpgWecker im Jahr 2004 als Vinzenz Gschwandtner im Fernseh-Zweiteiler „Appolonia“Apollonia, Deutschland 2005, TV-Zweiteiler (Müller Vinz)
Mozart – Ich hätte München Ehre gemacht, Deutschland 2006, Fernsehfilm, Regie: Bernd Fischerauer
Ein Mann für jede Tonart, Deutschland, 1992, 92 min., Komödie, Regie: Peter Timm
Lilien in der Bank, Deutschland, 1992, 104 min., Regie: Marianne Rosenbaum
Das Babylon Komplott, Österreich 1993, Fernsehfilm, Regie: Peter Patzak
1945, Österreich 1994, Fernsehfilm, Regie: Peter Patzak
Tödliche Besessenheit, Deutschland, 1994, Fernsehfilm, Regie: Peter Patzak
Ärzte: Dr. Schwarz und Dr. Martin, Deutschland, 1994/1996, Fernsehreihe in 8 Folgen, Regie: Xaver Schwarzenberger (1 und 2)/Bernd Fischerauer (3 bis 8)
Kriminaltango, Deutschland 1995, TV-Krimiserie, Titelmusik
Die Spur der roten Fässer, Deutschland 1996, 91 min., Literaturverfilmung/Kinderfilm, Regie: Kai Wessel
Man muss den Flüssen trauen. Unordentliche Elegien. Ehrenwirth, München 1981, ISBN 3-431-02252-9.
Ich will noch eine ganze Menge Leben. Rowohlt, Reinbek b. Hamburg 1981, ISBN 3-499-14797-1.
Und die Seele nach außen kehren / Uns ist kein Einzelnes bestimmt. Ketzerbriefe eines Süchtigen / Neun Elegien. Ehrenwirth, München 1983, ISBN 3-431-02408-4.
Im Namen des Wahnsinns. Ehrenwirth, München 1984, ISBN 3-431-02595-1.
Lieder und Gedichte. Ehrenwirth, München 1985, ISBN 3-431-02345-2.
Jetzt eine Insel finden. Vorläufige Gedichte und Lieder. Ehrenwirth, München 1986, ISBN 3-431-02834-9.
Wieder dahoam. Wo München mir gehört. Eulen, Freiburg im Breisgau 1987, ISBN 3-89102-211-5.
Das macht mir Mut. Henschelverlag Kunst und Gesellschaft, Berlin 1989, ISBN 3-89487-071-0.
Stilles Glück, trautes Heim. Ehrenwirth, München 1990, ISBN 3-431-03089-0.
Sage nein! Kiepenheuer und Witsch, Köln 1993, ISBN 3-462-02260-1.
Uferlos. Droemer Knaur, München 1993, ISBN 3-426-60202-4.
Schmerzvoll lebendig.Kiepenheuer und Witsch, Köln 1998, ISBN 3-462-02689-5.
Liebeslieder. Pattloch, Augsburg 1999, ISBN 3-629-00798-8.
Es gibt kein Leben ohne Tod. Kiepenheuer und Witsch,Köln 1999, ISBN 3-462-02817-0.
Politisch nicht correct. Interview mit Konstantin Wecker. Döll, Bassum 2001, ISBN 3-88808-270-6.
Ich singe, weil ich ein Lied hab. BerlinLine Entertainment, Bremen 2003, ISBN 3-88808-730-9.
Tobe, zürne, misch Dich ein! Eulenspiegel, Berlin 2003, ISBN 3-359-01478-2.
Schon Schweigen ist Betrug. Palmyra, Heidelberg 2004, ISBN 3-930378-00-0.
Der Klang der ungespielten Töne. Ullstein, Berlin 2004, ISBN 3-550-08466-8.
Die Kunst des Scheiterns. Piper, München 2007, ISBN 978-3-492-04967-2.
Stürmische Zeiten mein Schatz: Die schönsten deutschen Liebesgedichte. Piper, München ISBN 3-492-05257-6.
Christa Spannbauer (Hrsg.), Konstantin Wecker, Bernard Glassman: Es geht ums Tun und nicht ums Siegen. Engagement zwischen Wut und Zärtlichkeit. Kösel, München 2011, ISBN 978-3-466-30919-1.
Jeder Augenblick ist ewig. Die Gedichte. dtv, München 2012 ISBN 978-3-423-14153-6.
(mit Florian Kirner alias Prinz Chaos II.): Aufruf zur Revolte, Gütersloher Verlagshaus, Gütersloh 2013, ISBN 978-3-641-13472-3.
Mönch und Krieger. Auf der Suche nach einer Welt, die es noch nicht gibt. Gütersloher Verlagshaus, Gütersloh 2014. ISBN 978-3-579-07066-7.
Bomben, die nie geworfen wurden. Glosse in: Fledermausland. Diverse Wahrheiten über Wasserstände, Paranoia, Journalismus und Hunter S. Thompson. Gonzo, Mainz 2015. ISBN 978-3-944564-09-8.
(mit Margot Käßmann): Entrüstet euch! Warum Pazifismus für uns das Gebot der Stunde bleibt. Gütersloher Verlagshaus, Gütersloh 2015, ISBN 978-3-579-07091-9.
(mit Günter Bauch und Roland Rottenfußer): Das ganze schrecklich schöne Leben. Gütersloher Verlagshaus, Gütersloh 2017, ISBN 978-3-579-08644-6.
Auf der Suche nach dem Wunderbaren. Gütersloher Verlagshaus, Gütersloh 2018, ISBN 978-3-579-08726-9.
(mit Michael Backmund): Poesie und Widerstand in stürmischen Zeiten. Kösel, München 2021, ISBN 978-3-466-37278-2.
Wir werden weiter träumen. Poesie für eine bessere Welt. bene!, München 2023, ISBN 978-3-96340-283-8.
Der Liebe zuliebe. bene!, München 2025, ISBN 978-3-96340-260-9.
Hörbuch
Schattenwürfe, München 2017, Zwölf moralische Überlegungen, mit Herbert Rosendorfer EAN: 4042564180145
Oliver Binder, Ulrich Müller [Salzburg]: Lessings Minna von Barnhelm als Musical: „Minna. Musical“ von Michael Wildenhain, Konstantin Wecker, Nicolas Kemmer (2001). In: Suevica. Beiträge zur schwäbischen Literatur- und Geistesgeschichte. 9 (2001/2002). Stuttgart 2004 [2005], S. 43–54.
„Eine andere Gesellschaft muss auch eine liebevollere sein.“ Ein Gespräch mit dem Liedermacher Konstantin Wecker. In: Bernd Drücke (Hrsg.): Anarchismus Hoch 2. Soziale Bewegung, Utopie, Realität, Zukunft. Karin Kramer Verlag, Berlin 2014, ISBN 978-3-87956-375-3, S. 112–134.
1984 eröffnete Wecker in München in der Bergstraße 5 das Kaffee Giesing, eine Bar mit Bühne, in der er mit anderen Musikern spielte. Im Mai 2012 wurde sie geschlossen.<ref>Kaffee Giesing: Aus für Weckers Kult-Kneipe. 13. Mai 2012, abgerufen am 30. August 2025.</ref>