Deidesheimer Hohenmorgen
Hohenmorgen heißt eine Weinlage bei der pfälzischen Kleinstadt Deidesheim (Rheinland-Pfalz).<ref name="Weinlagen-Info1">Deidesheimer Hohenmorgen - Eintrag auf Weinlagen-Info.de, abgerufen am 11. Februar 2024</ref>
Lage, Klima, Böden
Der Hohenmorgen ist als Einzellage Teil der Großlage Forster Mariengarten.<ref name="WOL1">Weinlagen in Rheinland-Pfalz - Stand Herbst 2020. Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 6. August 2021; abgerufen am 6. August 2021. Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. (PDF, 0,7 MB)</ref> Die Lage umfasst eine Fläche von 2,8 ha;<ref name="WOL2">Weinlagensuche. Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 14. Juni 2017; abgerufen am 24. Juni 2017. Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref> die Erstnennung des Namens war 1828.<ref>Fritz Schumann: Von der Wildrebe zur Winzergenossenschaft. In: Deidesheim – Beiträge zu Geschichte und Kultur einer Stadt im Weinland. Jan Thorbecke Verlag, Sigmaringen 1995, ISBN 3-7995-0418-4, S. 303.</ref> Der Hohenmorgen liegt auf einer Höhe von etwa 130 bis 140 m ü. NHN und ist zu 100 % hängig<ref name="MfW">Museum für Weinkultur, Deidesheim</ref> und ist südöstlich ausgerichtet. Die Lage erstreckt sich nördlich von Deidesheim, gehört zum Anbaugebiet Pfalz und hier wiederum zum Bereich Mittelhaardt-Deutsche Weinstraße. Der als Mittelhaardt bezeichnete Übergang des Pfälzerwaldes zum Vorderpfälzer Tiefland bildet hier eine etwa zwei Kilometer breite Vorhügelzone; im Bereich des Hohenmorgens besteht der Boden Lehm, lehmigem Sand und Sandsteingeröllen<ref name="MfW"/>. Der Gebirgszug der Haardt schützt in seinem Lee die Weinlage vor übermäßigen Niederschlägen, zudem bewirkt die Hangneigung, dass in frostigen Frühjahrsnächten kalte Luftmassen zur Rheinebene hin abfließen können und Erfrierungen an den Reben meist ausbleiben.
Sonstiges
- Die Erstnennung des Namens war im Jahr 1828<ref name="MfW"/>.
Siehe auch
Weblinks
Einzelnachweise
<references/>
Vorlage:Klappleiste/Anfang Grainhübel | Herrgottsacker | Hofstück (Großlage) | Hohenmorgen | Kalkofen | Kieselberg | Langenmorgen | Leinhöhle | Letten | Mäushöhle | Nonnenstück | Paradiesgarten Vorlage:Klappleiste/Ende
Koordinaten: 49° 24′ 41,4″ N, 8° 10′ 59,2″ O
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