Stapelia grandiflora
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| Stapelia grandiflora | ||||||||||||
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| Datei:Carrion Plant (Stapelia grandiflora) 2.jpg
Stapelia grandiflora | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Stapelia grandiflora | ||||||||||||
| Masson |
Stapelia grandiflora, auch Aasblume genannt, ist eine Pflanzenart aus der Unterfamilie der Seidenpflanzengewächse (Asclepiadoideae). Sie gehört zu den Stapelia-Arten mit den größten Blüten (Durchmesser bis 22 cm). Mit dem Namen Aasblume werden jedoch auch andere Arten der Gattung Stapelia bezeichnet.
Merkmale
Die Art bildet ausdauernde, stammsukkulente, relativ große Triebe in kompakten Wuchsformen. Die Triebe werden bis 30 cm hoch und erreichen einen Durchmesser von bis zu 3 cm. Der sich zur Spitze verjüngende Blütenstiel kann bis zu 7 cm lang werden. Er wird bis etwa 5 mm dick. Die Blütenkrone ist bräunlich und misst bis zu 22 cm im Durchmesser. Sie ist meist flach bis breit-trichterförmig. Die Kronenröhre ist kurz und eng und umfasst basal die Nebenkrone. Die Kronenzipfel sind bis 8,8 cm lang und oval-zugespitzt. Die Spitzen sind oft weit nach außen umgebogen und meist kahl. Außen sitzen feine Flaumhaare, innen sind zentralen Teile mit kürzeren, die Ränder mit langen, weichen Haaren besetzt. Die Nebenkrone ist kurz gestielt. Die interstaminalen Nebenkronenzipfel sind 7 bis 9 mm lang, gerundet-rechteckig und z. T. apikal sich leicht verbreiternd. Sie sind konkav gebogen und stehen mehr oder weniger aufrecht. Apikal sind sie leicht nach außen gebogen, und unregelmäßig gezähnt oder gekerbt. Die staminalen Nebenkronenzipfel sind braun, oft zur Spitze hin gelb werden, 6 bis 11 mm lang und aufrecht stehend. Die Staubblätter sind orange bis bräunlich gefärbt. Sie messen 1 bis 1,25 mm × 0,6 bis 0,75 mm und sind D-förmig.
Die Früchte stehen meist einzeln.
Die Chromosomenzahl beträgt 2n = 22.<ref name="IPCN" />
Verbreitung
Die Art kommt in den Trockengebieten der nördlichen, westlichen und östlichen Kapprovinzen und dem Freistaat der Republik Südafrika vor. Durch die sehr auffälligen und großen Blüten ist sie eine recht populäre Zimmerpflanze geworden.
Mimese
Die Blüten von Stapelia grandiflora verströmen einen durchdringenden Aasgeruch, der Aasfliegen anlockt (Mimese). Sie kriechen dabei auch über Staubblätter und Gymnostegium und befruchten die Pflanze. Der Geruch zusammen mit der fleischfarbenen Oberfläche verleitet viele Fliegen sogar dazu, auf den Blüten ihre Eier abzulegen. Die schlüpfenden Larven gehen zugrunde. Der Vorteil ist einseitig auf Seiten der Pflanze.
Systematik und Taxonomie
Die Art wurde von Francis Masson 1797 erstmals in Stapeliae Novae.. Seite 13 Tafel 11 beschrieben. Synonyme zu Stapelia grandiflora <templatestyles src="Person/styles.css" />Masson sind Stapelia ambigua <templatestyles src="Person/styles.css" />Masson, Stapelia ambigua var. fulva <templatestyles src="Person/styles.css" />Sweet, Stapelia grandiflora var. lineata <templatestyles src="Person/styles.css" />N.E.Brown, Stapelia obscura <templatestyles src="Person/styles.css" />N.E.Brown, Stapelia desmetiana <templatestyles src="Person/styles.css" />N.E.Brown, Stapelia desmetiana var. apicalis <templatestyles src="Person/styles.css" />N.E.Brown, Stapelia flavirostris <templatestyles src="Person/styles.css" />N.E.Brown, Stapelia desmetiana var. pallisa <templatestyles src="Person/styles.css" />N.E.Brown, Stapelia senilis <templatestyles src="Person/styles.css" />N.E.Brown und Stapelia desmetiana var. fergusoniae <templatestyles src="Person/styles.css" />R.A.Dyer.
Man kann zwei Varietäten unterscheiden:<ref name="WCSP" />
- Stapelia grandiflora var. conformis <templatestyles src="Person/styles.css" />(N.E.Br.) Bruyns (Syn.: Stapelia conformis <templatestyles src="Person/styles.css" />N.E.Br.): Sie kommt in der östlichen Kapprovinz vor.<ref name="WCSP" />
- Stapelia grandiflora var. grandiflora: Sie ist in Südafrika verbreitet.<ref name="WCSP" />
Literatur
- Focke Albers und Ulrich Meve (Hrsg.): Sukkulenten-Lexikon Band 3 Asclepiadaceae (Seidenpflanzengewächse). Ulmer, Stuttgart 2002, 322 S., ISBN 978-3-8001-3982-8.
Einzelnachweise
<references> <ref name="IPCN">Stapelia grandiflora bei Tropicos.org. In: IPCN Chromosome Reports. Missouri Botanical Garden, St. LouisVorlage:Abrufdatum</ref> <ref name="WCSP">Rafaël Govaerts (Hrsg.): Stapelia - World Checklist of Selected Plant Families des Royal Botanic Gardens, Kew. Zuletzt eingesehen am 13. November 2018. </ref> </references>
Weblinks
- <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Botanischer Garten der Ruhr-Universität Bochum ( vom 14. Juni 2007 im Internet Archive)