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Seebach (Rhein)

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Seebach
Datei:Quelle Westhofen 2.JPG
Quelle in Westhofen

Quelle in Westhofen

Daten
Gewässerkennzahl DE: 23936
Lage Rheinland-Pfalz, Deutschland
Flusssystem Rhein
Abfluss über Rhein → Nordsee
Quelle In Westhofen
49° 42′ 8″ N, 8° 14′ 36″ O
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Quellhöhe 121 m ü. NHN<ref name="DE-RP_LANDIS-Karte">Kartendienst des Landschaftsinformationssystems der Naturschutzverwaltung Rheinland-Pfalz (LANIS-Karte) (Hinweise)</ref>
Mündung Bei Worms-Rheindürkheim in den OberrheinKoordinaten: 49° 42′ 8″ N, 8° 21′ 59″ O
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Mündungshöhe 87 m ü. NHN
Höhenunterschied 34 m
Sohlgefälle 3,4 ‰
Länge 10 km<ref name="DE-RP_WW">GeoExplorer der Wasserwirtschaftsverwaltung Rheinland-Pfalz (Hinweise)</ref> 
(über den längsten Fließweg: 18,1 km)<ref name="DE-RP_WW">GeoExplorer der Wasserwirtschaftsverwaltung Rheinland-Pfalz (Hinweise)</ref>
Einzugsgebiet 77,775 km²<ref name="DE-RP_WW">GeoExplorer der Wasserwirtschaftsverwaltung Rheinland-Pfalz (Hinweise)</ref>

Der Seebach ist ein linker Nebenbach des Rheins in Rheinhessen. Er entspringt als artesische Quelle in Westhofen, fließt durch Osthofen und mündet nach rund zehn Kilometern nördlich von Rheindürkheim, einem nördlichen Stadtteil von Worms, in den Oberrhein. Über den ihm schon nach 700 Metern Fließstrecke zufließenden Altbach, der auf Karten teilweise ebenfalls als Seebach eingezeichnet ist,<ref name="DE_BFN-Karten">Karten und Daten des Bundesamtes für Naturschutz (Hinweise) (Siehe TK 10 im Dienst Schutzgebiete!)</ref> und dessen Zuflüsse beträgt seine Länge bis zu 18,1 km.<ref name="DE-RP_WW">GeoExplorer der Wasserwirtschaftsverwaltung Rheinland-Pfalz (Hinweise)</ref> Der namentliche Altbach entsteht durch einen Zusammenfluss in Gundersheim und durchfließt einen ehemaligen Stausee. Er trieb im Mittelalter zahlreiche Mühlen an, deren erste in Westhofen noch ein Mühlrad besitzt.

Der Seebach ist neben dem sich südlich anschließenden Grailsbach sowie den noch weiter südlichen Unterläufen von Pfrimm und Eisbach einer der vier Hauptbäche des Wonnegauer Hügellandes im Wonnegau, das dem deutlich höheren Alzeyer Hügelland östlich vorgelagert ist und den flachwelligsten Teil des Rheinhessischen Tafel- und Hügellandes darstellt, jedoch die Rheinebene merklich überragt.

Gewässerstationierung

Die Seebach-GKZ 23936 wurde von den zuständigen Ämtern in Rheinland-Pfalz für den längsten Gewässerstrang im Flusssystem des Seebachs vergeben, ohne historische Namensgebungen und Abflussmengen nennenswert zu berücksichtigen. Namentlich bestehen diese 18,1 km aus:

Flusssystem und Zuflüsse

Vom Einzugsgebiet her wäre der Böllenbach der Hauptquelllauf des Seebach-Systems. Folgende Bäche fließen ihm bis zur Mündung in den Rhein zu (zum Teil sind die Werte wie angegeben kumuliert):

Name Seite Länge
[km]
EZG
[km²]
Mündung
auf km<ref>Mit km sind die Seebach-km flussabwärts ab der Quelle gemeint.</ref>
Mündungsort GKZ
Böllenbach-Oberlauf links 1,83 10,70 3,11 23936-
Flomborn rechts 3,11 6,55 3,11 2393619 23936-
Blödesheimer Bach links 2,95 6,55 3,47 nordwestlich Gundersheims 23936-4
Böllenbach gesamt links 2,52 24,08 3,80 unmittelbar westlich Gundersheims 23936-5
Wäschbach rechts 3,21 17,07 3,80 unmittelbar westlich Gundersheims 23936-6
Altbach (namentlich) entfällt 5,03 52,47 8.83 Westhofen 23936-991
Seebach-Quelllauf (Seebacher Graben) links 0,70 0,80 8,83 Westhofen 23936-992

Einzelnachweise

<references />