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Methanol to Olefins

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Methanol To Olefins (MTO) ist ein Verfahren, um aus Methanol ein Gemisch aus Ethen und Propen herzustellen.<ref>Makarand R. Gogate: Methanol-to-olefins process technology: current status and future prospects. In: Petroleum Science and Technology. Band 37, Nr. 5, 4. März 2019, ISSN 1091-6466, doi:10.1080/10916466.2018.1555589 (tandfonline.com [abgerufen am 21. Dezember 2024]).</ref><ref name=":0">Peng Tian, Yingxu Wei, Mao Ye, Zhongmin Liu: Methanol to Olefins (MTO): From Fundamentals to Commercialization. In: ACS Catalysis. Band 5, Nr. 3, 6. März 2015, S. 1922–1938, doi:10.1021/acscatal.5b00007 (acs.org [abgerufen am 21. Dezember 2024]).</ref>

An einem hochselektiven Siliziumaluminiumphosphat-Zeolith-Katalysator wird aus Methanol über das Zwischenprodukt Dimethylether eine Mischung aus Ethen und Propen gebildet.<ref name="UOP"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />UOP/Norsk-Hydro - MTO Prozess (Memento vom 15. September 2008 im Internet Archive)</ref> Das Verhältnis von C3 zu C2-Olefinen kann durch Wahl der Prozessbedingungen variiert werden und bewegt sich zwischen 0,77 beim Ethylenmodus und 1,33 beim Propylenmodus. Der Katalysator verliert aufgrund von Kohlenstoffablagerungen mit der Zeit an Aktivität und muss durch zyklisches Abbrennen dieser koksartigen Verbindungen regeneriert werden. Dazu wird der Prozess im sogenannten Wirbelschicht-Verfahren durchgeführt (siehe auch Cracken).<ref name=":0" />

Vorlage:Formel

Vorlage:Formel

Dieses Verfahren stellt eine Möglichkeit dar, Olefine bevorzugt aus Erdgas, aber auch aus Kohle oder Schweröl über den Umweg Methanolherstellung zu synthetisieren. Da Methanol auch durch Biomassevergasung (daher der alte Trivialname „Holzgeist“) oder Vergärung von Pektinen gewonnen werden kann, ist dieses Verfahren potenziell für Grüne Chemie interessant. Die Qualität des im MTO-Verfahrens eingesetzten Methanols kann dabei vom Roh- bis hin zum hochreinen Methanol variieren.

Siehe auch

Weblinks

Einzelnachweise

<references />