Niederbiel
Niederbiel Stadt Solms
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|---|---|---|---|---|---|---|
| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(2246)&title=Niederbiel 50° 33′ N, 8° 24′ O
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dim=10000 | globe= | name=Niederbiel | region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code | type=city
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| Höhe: | 170 m ü. NHN | |||||
| Fläche: | 8,23 km²<ref name="lagis" /> | |||||
| Einwohner: | 2246 (31. Dez. 2013)<ref name="DF"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Die Stadtteile im Internetauftritt der Stadt Solms ( des Vorlage:IconExternal vom 11. April 2021 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis., abgerufen im August 2016.</ref> | |||||
| Bevölkerungsdichte: | 273 Einwohner/km² | |||||
| Eingemeindung: | 1. Januar 1977 | |||||
| Postleitzahl: | 35606 | |||||
| Vorwahl: | 06442 | |||||
Lage von Niederbiel in Solms
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Niederbiel ist ein Ortsteil der Stadt Solms im mittelhessischen Lahn-Dill-Kreis. Es liegt rechts der Lahn. Die nächste große Stadt ist Wetzlar.
Geographische Lage
Der Ort liegt im Lahn-Dill-Gebiet in Mittelhessen an der Lahn, kurz nach der Mündung der Dill. Der Ort liegt am südöstlichen Rand des Westerwalds. Direkter Nachbarort von Niederbiel ist Oberbiel (lahnaufwärts).
Die Gemarkung von Niederbiel erstreckt sich auf 821 ha, davon sind 434 ha bewaldet.
Geschichte
Ortsgeschichte
Die Ortschaft liegt zusammen mit Oberbiel in der sogenannten Bieler Mark, welche zum ersten Mal 802 als Bielle in einem Besitzregister und im Lorscher Codex erwähnt wird.<ref name="DF" /> Im 14. Jahrhundert wird Niederbiel dann getrennt erwähnt. Kirchlich blieb der Ort eine Filiale von Oberbiel. 1796 wurde der Ortskern stark durch Truppen der Französischen Revolution verwüstet.<ref>Ortsinformationen beim Landesamt für Denkmalpflege Hessen</ref>
Hessische Gebietsreform
Niederbiel war bis zum 1. Januar 1977 eine eigenständige Gemeinde, die im Zuge der Gebietsreform in Hessen kraft Landesgesetze mit den Gemeinden Bielhausen (mit den Ortsteilen Albshausen und Oberbiel) und Solms zur neuen Großgemeinde Solms zusammengeschlossen wurde.<ref>Gesetz zur Neugliederung des Dillkreises, der Landkreise Gießen und Wetzlar und der Stadt Gießen (GVBl. II 330–28) vom 13. Mai 1974. In: Der Hessische Minister des Inneren (Hrsg.): Gesetz- und Verordnungsblatt für das Land Hessen. 1974 Nr. 17, S. 237 ff., § 14 (Vorlage:HessAmtsBL/LinkText [PDF; 1,2 MB]).</ref> Ortsbezirke nach der Hessischen Gemeindeordnung wurden nicht errichtet.
Verwaltungsgeschichte im Überblick
Die folgende Liste zeigt die Staaten und Verwaltungseinheiten,<ref group="Anm.">Bis zur Trennung der Rechtsprechung von der Verwaltung waren die Ämter und frühen Gerichte sowohl Gericht als auch Verwaltungsorgan.</ref> denen Niederbiel angehört(e):<ref name="lagis" /><ref>Vorlage:Verwaltungsgeschichte.de</ref>
- vor 1806: Heiliges Römisches Reich, Fürstentum Solms-Braunfels, Anteil der Grafschaft Solms, Amt Leun
- ab 1806: Herzogtum Nassau,<ref group="Anm.">Mediatisierung infolge der Rheinbundakte.</ref> Amt Braunfels
- ab 1816: Königreich Preußen,<ref group="Anm.">Infolge der Beschlüsse des Wiener Kongresses.</ref> Provinz Großherzogtum Niederrhein, Regierungsbezirk Koblenz, Kreis Braunfels<ref group="Anm.">Abtrennung der Justiz (standesherrliches Justizamt Braunsels).</ref>
- ab 1822: Königreich Preußen, Rheinprovinz, Regierungsbezirk Koblenz, Kreis Wetzlar<ref group="Anm.">1849: Endgültige Trennung zwischen Justiz (Kreisgericht Wetzlar) und Verwaltung.</ref>
- ab 1867: Norddeutscher Bund,<ref group="Anm.">Der Norddeutsche Bund war der erste deutsche Bundesstaat unter der Führung Preußens. Er war die geschichtliche Vorstufe des Deutschen Reichs.</ref> Königreich Preußen, Rheinprovinz, Regierungsbezirk Koblenz, Kreis Wetzlar
- ab 1871: Deutsches Reich, Königreich Preußen, Rheinprovinz, Regierungsbezirk Koblenz, Kreis Wetzlar
- ab 1918: Deutsches Reich (Weimarer Republik), Freistaat Preußen, Rheinprovinz, Regierungsbezirk Koblenz, Kreis Wetzlar
- ab 1932: Deutsches Reich, Freistaat Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Wiesbaden, Kreis Wetzlar
- ab 1944: Deutsches Reich, Freistaat Preußen, Provinz Nassau, Kreis Wetzlar
- ab 1945: Amerikanische Besatzungszone,<ref group="Anm.">Infolge des Zweiten Weltkriegs.</ref> Groß-Hessen, Regierungsbezirk Wiesbaden, Kreis Wetzlar
- ab 1946: Amerikanische Besatzungszone, Hessen, Regierungsbezirk Wiesbaden, Kreis Wetzlar
- ab 1949: Bundesrepublik Deutschland, Hessen, Regierungsbezirk Wiesbaden, Kreis Wetzlar
- ab 1968: Bundesrepublik Deutschland, Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Kreis Wetzlar.
- ab 1977: Bundesrepublik Deutschland, Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Lahn-Dill-Kreis
- ab 1981: Bundesrepublik Deutschland, Hessen, Regierungsbezirk Gießen, Lahn-Dill-Kreis
Einwohnerentwicklung
| Niederbiel: Einwohnerzahlen von 1834 bis 2018 | ||||
|---|---|---|---|---|
| Jahr | Einwohner | |||
| 1834 | 356 | |||
| 1840 | 409 | |||
| 1846 | 465 | |||
| 1852 | 519 | |||
| 1858 | 558 | |||
| 1864 | 590 | |||
| 1871 | 660 | |||
| 1875 | 634 | |||
| 1885 | 712 | |||
| 1895 | 700 | |||
| 1905 | 690 | |||
| 1910 | 717 | |||
| 1925 | 750 | |||
| 1939 | 771 | |||
| 1946 | 1.037 | |||
| 1950 | 1.084 | |||
| 1956 | 1.088 | |||
| 1961 | 1.119 | |||
| 1967 | 1.224 | |||
| 1970 | 1.378 | |||
| 1976 | 1.800 | |||
| 1987 | 2.065 | |||
| 2000 | ? | |||
| 2011 | 2.187 | |||
| 2013 | 2.246 | |||
| 2015 | 2.740 | |||
| 2018 | 2.313 | |||
| Datenquelle: Historisches Gemeindeverzeichnis für Hessen: Die Bevölkerung der Gemeinden 1834 bis 1967. Wiesbaden: Hessisches Statistisches Landesamt, 1968. Weitere Quellen: <ref name="lagis" />; Zensus 2011<ref name="Z2011">Ausgewählte Daten über Bevölkerung und Haushalte am 9. Mai 2011 in den hessischen Gemeinden und Gemeindeteilen. (PDF; 1,0 MB) In: Zensus 2011. Hessisches Statistisches Landesamt, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 27. Oktober 2020.</ref>; Stadt Solms:2013:<ref name="EW2013" />, (2015<ref name="EW2015" />, 2018<ref name="EW2018" /> mit Nebenwohnsitzen) | ||||
Historische Religionszugehörigkeit
Quelle: Historisches Ortslexikon<ref name="lagis" />
| • 1834: | 339 evangelische, 10 katholische, 9 jüdische Einwohner |
| • 1961: | 916 evangelische (= 81,86 %), 192 katholische (= 17,16 %) Einwohner |
Kulturdenkmäler
Wirtschaft und Infrastruktur
Niederbiel liegt an der Bundesstraße 49. Am südlichen Ortsrand führt die L3020 (in Niederbiel als Oberbieler Straße geführt). Der nächste Bahnhof befindet sich in Burgsolms an der Lahntalbahn.
In Niederbiel befindet sich die für Solms zuständige Straßenmeisterei. Der Ort verfügt über Grundschule, Kindergarten, einen städtischen Jugendraum und Freiwillige Feuerwehr.
Zwischen Nieder- und Oberbiel ist seit 2013 das Gewerbegebiet Mittelbiel entstanden, das sich über beide Gemarkungen erstreckt.
Weblinks
- Stadtteile. In: Internetauftritt. Stadt Solms
- Niederbiel, Lahn-Dill-Kreis. Historisches Ortslexikon für Hessen. In: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS).
- Vorlage:HessBib
Anmerkungen und Einzelnachweise
Anmerkungen <references group="Anm." />
Einzelnachweise <references> <ref name="lagis">Niederbiel, Lahn-Dill-Kreis. Historisches Ortslexikon für Hessen. (Stand: 8. Juni 2018). In: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS). </ref> <ref name="EW2013">Stadtteile. In: Internetauftritt. Stadt Solms, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 11. April 2021; abgerufen im Februar 2019. Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref> <ref name="EW2015"> Haushaltsplan 2017, Vorbericht. (PDF; 629 kB) Stadt Solms, S. 45, archiviert vom Vorlage:IconExternal; abgerufen am 19. Juni 2018. </ref> <ref name="EW2018">Haushaltsplan 2020, Vorbericht, Statistische Angaben. (PDF; 9,27 MB) Stadt Solms, S. 1 des PDF-Docs, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 18. Dezember 2020; abgerufen im Dezember 2020. Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref> </references>
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