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Vanessa-Mae

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Vanessa-Mae (2014)
Voller Name Vanessa-Mae Vanakorn Nicholson
Nation ThailandDatei:Flag of Thailand.svg Thailand
Geburtstag 27. Oktober 1978 (47 Jahre)
Geburtsort SingapurDatei:Flag of Singapore.svg Singapur
Karriere
Disziplin Riesenslalom, Slalom
Status zurückgetreten
letzte Änderung: 30. Mai 2024

Vanessa-Mae Vanakorn Nicholson (* 27. Oktober 1978 in Singapur) ist eine thailändisch-britische Geigerin und ehemalige Skirennläuferin.

Leben und Werdegang

Kindheit und Jugend

Vanessa-Mae ist das Kind eines thailändischen Vaters und einer chinesischen Mutter. Sie wurde nach der Trennung ihrer Eltern von ihrem Stiefvater, dem Briten Graham Nicholson, adoptiert. 1982 zog sie nach London und erhielt zusätzlich zu ihrer thailändischen noch die britische Staatsbürgerschaft.<ref>Michael Neudecker: Vanessa-Mae in Sotschi – Aus der dritten Liga zu Olympia. In: Süddeutsche.de. 9. Januar 2014, abgerufen am 9. Februar 2014.</ref>

Musikkarriere

Bereits mit drei Jahren begann Vanessa-Mae Klavier zu spielen und mit fünf Jahren Geige. Im Alter von acht Jahren nahm sie für ein halbes Jahr Violinunterricht in China. In ihrem zehnten Lebensjahr spielte sie 1988 mit dem London Philharmonic Orchestra. Ein Jahr später wurde sie in das Royal College of Music in London aufgenommen. In Deutschland erlangte sie erste Bekanntheit durch ihr 1995 erschienenes Album The Violin Player, worauf unter anderen das Stück Toccata und Fuge d-Moll BWV 565 enthalten ist. Am 30. Juni 1997 war sie die einzige ausländische Künstlerin, die bei der Vereinigungszeremonie von Hongkong und der Volksrepublik China auftreten durfte. Sie spielt sowohl auf klassischen (unter anderen von Giovanni Battista Guadagnini) als auch auf elektrischen Violinen, wie beispielsweise auf dem Album Xpectation (2003) von Prince.

Sportkarriere

Datei:Vanessa Mae holding olympic torch.jpg
Vanessa-Mae beim Olympischen Fackellauf in London (2008)

Mit vier Jahren begann Vanessa-Mae mit dem Skifahren.<ref>Sotschi-Splitter. Stargeigerin. General-Anzeiger (Bonn), 18. Februar 2014, S. 12.</ref> Im Jahr 2006 war sie zum ersten Mal in Zermatt. In den folgenden Jahren besuchte sie das Schweizer Bergdorf regelmäßig im Sommer. Seit September 2009 hat sie dort ihren ersten Wohnsitz. In Zermatt verfolgte sie ihr Ziel, sich für die Olympischen Winterspiele 2014 im Slalom und Riesenslalom für Thailand, das Heimatland ihres Vaters, zu qualifizieren.<ref>Zermatt Magazin, Interview. Edition 6, 2011, S. 27–29.</ref> Länder, die keinen Fahrer unter den Top 500 der Rangliste haben, dürfen laut Reglement pro Geschlecht jeweils einen Vertreter entsenden, sofern der Läufer in der entsprechenden Disziplin die geforderten 140 FIS-Punkte erreicht.

Im Januar 2014 wurde bekannt, dass Vanessa-Mae mit ihrem Vorhaben erfolgreich war.<ref>Vanessa-Mae startet für Thailand in Sotschi. Abgerufen am 20. Januar 2014.</ref><ref>Thailand debütiert bei Winterspielen. Bei: sport.orf.at</ref> Im Ski Alpin war sie die erste Thailänderin bei Olympischen Winterspielen.<ref name="sueddeutsche">Vanessa-Mae startet bei Olympia. Süddeutsche.de, 20. Januar 2014.</ref> Sie qualifizierte sich für den Slalom und den Riesenslalom.<ref name="sueddeutsche" /> Sie trat unter dem Namen ihres Vaters Vanakorn an, startete jedoch nur im Riesenslalom.<ref>Sochi 2014: Vanessa-Mae makes Winter Olympics debut. theguardian.com, 18. Februar 2014.</ref> Diesen beendete sie auf Rang 67, rund 50 Sekunden hinter der Olympiasiegerin Tina Maze.<ref name="Williams">Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Alpine Skiing: Women’s Giant Slalom.] In: Sochi 2014. CBC, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 20. Januar 2014 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Damit war sie die Letzte der platzierten Starterinnen.

Im November 2014 wurde Vanessa-Mae vom Internationalen Skiverband (FIS) für vier Jahre gesperrt. Die FIS sah es als erwiesen an, dass bei den Rennen, bei denen sie die für die Olympiaqualifikation nötigen FIS-Punkte holte, zu ihren Gunsten manipuliert wurde.<ref>Die Stargeigerin hat betrogen, faz.net</ref> Der Internationale Sportgerichtshof folgte diesen Vorwürfen nicht und hob die Sperre im Juni 2015 wieder auf.<ref>CAS hebt Sperre gegen Mae auf - Sotschi-Ergebnis bleibt ungültig. In: Rheinische Post. 19. Juni 2015, abgerufen am 4. Juni 2024.</ref> Für die erlittene Rufschädigung zahlte die FIS einen hohen Betrag, den sie spendete.<ref>Star-Geigerin blamiert den Ski-Weltverband, n-tv.de vom 24. Februar 2016, abgerufen am 26. Januar 2019.</ref> Ihr letztes Rennen bestritt sie im Januar 2018.

Filmauftritt

Im Fantasyfilm Arabian Nights – Abenteuer aus 1001 Nacht spielte Vanessa-Mae die Rolle der Prinzessin Zobeide.<ref>Mili Avital, Alan Bates, James Frain: Arabian Nights. Hallmark Entertainment, Studio Babelsberg, RTL, 26. November 2000, abgerufen am 2. Dezember 2024.</ref>

Sonstiges

Im Oktober 2011 führte Vanessa-Maes Auftritt auf der Geburtstagsfeier des tschetschenischen Präsidenten Ramsan Kadyrow – dem schwere Menschenrechtsverletzungen vorgeworfen werden – zu Kritik unter anderem von der Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch.<ref>Russia: Guests Should Refuse Pay for Chechnya Gala. In: Human Rights Watch. 17. Oktober 2011, abgerufen am 25. Mai 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Happy Birthday, Mister Machthaber. In: Spiegel Online, 6. Oktober 2011</ref><ref>Costner & Co.: Stars feiern Tschetscheniens Präsidenten. In: Die Presse. 16. Januar 2019, abgerufen am 25. Mai 2025.</ref>

Sportliche Erfolge

Olympische Winterspiele

Weitere Erfolge

  • 2 Platzierungen unter den besten 10 bei FIS-Rennen

Auszeichnungen

Diskografie

Studioalben

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Weitere Alben

  • 1990: Violin
  • 1991: Kids’ Classics
  • 1991: Tchaikovsky & Beethoven Violin Concertos
  • 1998: The Original Four Seasons and the Devil’s Trill Sonata
  • 2000: The Classical Collection: Part 1
  • 2002: The Best of
  • 2003: The Ultimate
  • 2007: Platinum Collection

Singles

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Auszeichnungen für Musikverkäufe

Goldene Schallplatte

Platin-Schallplatte

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Weblinks

Einzelnachweise

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