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Heinz Hasselberg

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Vorlage:Externes Bild Heinz Hasselberg (* 19. Januar 1914 in Bochum; † 30. Mai 1989 ebenda) war ein deutscher Radrennfahrer.

Radsport-Laufbahn

Heinz Hasselberg ist, wie Walter Lohmann, aus dem Bochumer Radsport-Verein Sturmvogel 1904 hervorgegangen. Im Oktober 1932 wurde er zum ersten Mal in die Nationalmannschaft des Bundes Deutscher Radfahrer berufen. Hasselberg war Sprinter. Er besiegte im Frühjahr 1936 u. a. den Weltmeister Toni Merkens im Sprint und wurde in der Folge für die Olympischen Sommerspiele 1936 in Berlin nominiert. Dort fuhr er in der Mannschaftsverfolgung gemeinsam mit Erich Arndt, Heinz Hoffmann und Karl Klöckner, welche die deutsche Mannschaft als Vierte, nach zunächst viel versprechendem neuem olympischen Rekord (4:48,6 min) im Vorlauf, unglücklich beendete. So unterlag die deutsche Mannschaft im Halbfinale dem späteren Gewinner der Goldmedaille Frankreich und schließlich im Rennen um die Bronzemedaille dem Quartett aus Großbritannien.

In den Jahren 1936, 1937 und 1938 wurde Heinz Hasselberg jeweils Deutscher Meister im 1000-Meter-Einzelzeitfahren und im Jahr 1937 zudem im Sprint sowie in den Jahren 1937 und 1938 im Tandem mit seinem Partner Jean Schorn aus Köln. 1939 wurde er dann nochmals Deutscher Meister im Tandem. Insgesamt wurde er siebenmal Deutscher Amateurmeister. 1937 wurde er Dritter der Meisterschaft im Straßenrennen hinter dem Sieger Fritz Scheller.

Nach Beginn des Zweiten Weltkrieges wurde er eingezogen und verbrachte die erste Zeit in Norwegen und später an der Ostfront, wo er schwer verwundet wurde.

Nach dem Krieg setzte er seine Karriere als Profi fort. Hasselberg fuhr ebenfalls Steherrennen, hatte hierbei allerdings im Jahr 1947 einen schweren Sturz, den er nur knapp überlebte und der sein vorzeitiges Karriereende bedeutete.

Literatur

  • Ernst-Albrecht Plieg: Lohmann, Hasselberg & Co.: Bochums Radsport zwischen 1889 und 1963. Klartext, Essen 2008, ISBN 978-3-8375-0053-0.

Weblinks

Commons: Heinz Hasselberg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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1890, 1891 Alwin Vater | 1892 Jean Schaaf | 1893, 1894 August Lehr | 1895 Thomas Schlüter | 1896 Fritz Opel | 1897 August Stoffregen | 1898, 1899 Paul Albert | 1900, 1902 Albert Leopold | 1901 Willy Kritzmann | 1903 Walter Engelmann | 1904, 1913 Christel Rode | 1905 Otto Küpferling | 1906 Bruno Götze | 1907–1910 Karl Neumer | 1911 Otto Gosche | 1912 Max Hansen | 1914 Richard Gottschalk | 1917, 1919, 1920 Fritz Schrefeld | 1918 Arthur Hensch | 1921 Johannes Drohten | 1922 Walter Heidenreich | 1923–1925 Paul Oszmella | 1926, 1927 Mathias Engel | 1928 Hans Bernhardt | 1929 Fritz Fliegel | 1930 Robert Trauden | 1931, 1932 Hans Dasch | 1933–1936 Toni Merkens | 1937 Heinz Hasselberg | 1938 Jean Schorn | 1939 Gerhard Purann | 1940, 1947 Willi Schertle | 1941, 1942, 1944 Werner Bunzel | 1943 Georg Voggenreiter | 1948, 1949 Willy Trost | 1950–1954 Werner Potzernheim | 1955 Günther Ziegler | 1956 Heinz Lauff | 1957 Rudi Altig | 1958 Sigi Walther | 1959, 1960 Günter Kaslowski | 1961, 1962 Ehrenfried Rudolph | 1963–1965 Willi Fuggerer | 1968–1971 Jürgen Barth | 1972–1974, 1976 Dieter Berkmann | 1975 Rainer Klenner | 1977, 1979, 1983 Gerhard Scheller | 1978 Dieter Giebken | 1980–1982, 1984 Fredy Schmidtke | 1985, 1989 Hans-Jürgen Greil | 1986, 1988, 1990 Markus Nagel | 1987 Frank Weber | 1991 Jens Fiedler

Weitere Resultate unter Deutsche Meister im Sprint (Elite).

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