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Sebastian Studnitzky

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Datei:Sebastian Studnitzky.jpg
Sebastian Studnitzky (2007)

Sebastian Studnitzky (* 1972 in Neuenbürg, Schwarzwald) ist ein deutscher Jazztrompeter, Jazzpianist und Komponist.

Leben und Wirken

Studnitzky ist Sohn des Komponisten und Dirigenten Norbert Studnitzky. Ab dem vierten Lebensjahr erlernte er das Klavierspielen und ab dem achten Lebensjahr auch Trompete. Er studierte die Instrumente Trompete und Klavier in der Fachrichtung Jazz & Pop an der staatlichen Hochschule für Musik Stuttgart und wechselte dann in die Vereinigten Staaten, wo er als Stipendiat ein Filmmusik-/ Commercial-Arranging-Studium am Berklee College of Music absolvierte.

Datei:Lars Danielsson New Quintet-Festival-San-Javier-2016 08.jpg
Studnitzky (links) mit Lars Danielsson (Jazz Festival San-Javier 2016)

Studnitzky arbeitete zunächst mit Markus Kössler als Funkbrüder. Er spielt zusammen mit den Jazzmusikern Nils Landgren, Wolfgang Haffner und Rebekka Bakken, aber auch mit Mezzoforte, Edo Zanki, Laith al Deen, Jazzanova und dem Gitarristen Dominic Miller. Studnitzky ist in verschiedenen Formationen mit eigenen Werken auf Tour (Triband mit Sandie Wollasch, Michael Paucker und Tommy Baldu; Studnitzky/Trio, Memento, KY – mit Paul Kleber, Tim Sarhan und Laurenz Karsten<ref>Studnitzky | KY. Abgerufen am 6. Februar 2018.</ref>). Memento stellt sein Klassik-Jazz Crossover Projekt für Streichquartett/Kammerorchester dar.<ref>Memento – Sebastian Studnitzky. Abgerufen am 7. Februar 2018 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> 2024 führte er sein Werk Memento Odessa gemeinsam mit dem Odesa Philharmonic Chamber Orchestra unter der Leitung von Volodymyr Dykyi bei 30 Konzerten in Deutschland und der Ukraine auf; 2025 veröffentlichte er in gleicher Besetzung sein Werk Ky!<ref name="hr">"Es gibt eine Idee - und die wird einfach umgesetzt". In: hr2. 25. November 2025, abgerufen am 26. November 2025.</ref><ref name="MB">Maxi Broecking: Sebastian Studnitzky Ky! In: Jazz thing. 24. November 2025, abgerufen am 26. November 2025.</ref>

Studnitzky ist Mitgründer und Miteigentümer des Independent Labels/Netzwerks Contemplate und der internationalen Booking-Agentur Xjazz Booking.<ref>Sebastian Studnitzky Linkedin. Ehemals im Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 7. Februar 2018.@1@2Vorlage:Toter Link/de.linkedin.com (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot</ref> Seit 2014 hat er als künstlerischer Leiter mit Xjazz in Berlin „ein völlig neues Konzept für ein Jazzfestival umgesetzt“.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Nabil Atassi im Gespräch mit Sebastian Studnitzky über das Xjazz-Festival (NDR Jazz-Talk) (Memento vom 18. Mai 2015 im Internet Archive)</ref> Im Rahmen des Xjazz Lab Workshop Camps während des Xjazz Festivals 2018 fungierte Sebastian Studnitzky als Workshop Director.<ref>xjazzlab. Abgerufen am 27. Mai 2018.</ref> Seit 2022 ist Studnitzky künstlerischer Leiter des BlackForestJazz-Festivals im Nordschwarzwald, welches alle zwei Jahre in der zweiten September- und ersten Oktober-Hälfte stattfindet.<ref>Die Macherinnen und Macher. In: blackforestjazz.de. Abgerufen am 21. September 2025.</ref>

Studnitzky ist seit 2014 als Professor für Trompete an der Hochschule für Musik in Dresden tätig.<ref>Info – Sebastian Studnitzky. Abgerufen am 5. Februar 2018 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Preise und Auszeichnungen

2015 gewann Studnitzky den ECHO Jazz in der Kategorie „Instrumentalist/in des Jahres national Blechblasinstrumente/Brass“.<ref>Bundesverband Musikindustrie: ECHO Jazz 2015: Die Preisträger stehen fest. (echojazz.de [abgerufen am 6. Februar 2018]).</ref> 2020 erhielt er zusammen mit Sebastian Manz einen Opus Klassik für ihr gemeinsames Werk A Bernstein Story.<ref>OPUS KLASSIK. Abgerufen am 7. November 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Diskografische Hinweise

Datei:Sebastian-Studnitzky.jpg
Sebastian Studnitzky (2015)
  • 2008: Trio (Herzog Records)
  • 2010: EGIS (Herzog Records)
  • 2012: Music for Magic Places (Contemplate)
  • 2012: KY - Do Mar (Contemplate, mit Andreas Hourdakis, Paul Kleber, Tommy Baldu)
  • 2013: KY - The String Project (Contemplate)
  • 2015: Memento (Contemplate)
  • 2017: KY - Organic (Contemplate)
  • 2019: KY - Live in Berlin (XJAZZ music)
  • 2019: A Bernstein Story mit Sebastian Manz (Berlin Classics/EDEL)
  • 2021: The New Cool (ACT, mit David Helbock, Arne Jansen)
  • 2022: Nocturnal (Xjazz music)<ref>Ralf Dombrowski: Studnitzky: Nocturnal (XJAZZ/Membran). In: Jazz thing. Nr. 143.</ref>
  • 2024: Memento Odesa (Live in Berlin) (Xjazz music)<ref name="hr" />
  • 2025: Ky! (Xjazz music)<ref name="MB" /><ref name="hr" />
  • 2026: Edward Perraud/Pascal Schumacher/Sebastian Studnitzky: Singülar (XJAZZ/The Orchard)<ref>Wolf Kampmann: Strange Hands. In: Eclipsed. Rock Magazin. Nr. 279, April 2026, Jazz Reviews, S. 90.</ref>

Weblinks

Commons: Sebastian Studnitzky – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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