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Maximilian Nagl

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Maximilian Nagl
Max Nagl auf KTM (2008)
Max Nagl auf KTM
(Motocross of Nations, Donington Park 2008)
Nation: DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Deutschland

Status: aktiv

Team: Dörr Motorsport Triumph Racing
Fahrzeug: Triumph TF 450-RC

Meisterschaft: ADAC MX Masters

  • Mannschaftsweltmeister (2012)
  • Vizeweltmeister MX1 (2009)
  • 5-facher ADAC MX Masters Champion (2006, 2008, 2022, 2023, 2024)

Maximilian „Max“ Nagl (* 7. August 1987 in Weilheim i.OB) ist ein deutscher Motocrossfahrer.

Leben und Karriere

Sein erstes Rennen fuhr er im Alter von sechs Jahren. Von 2008 bis 2012 war er Werksfahrer des österreichischen Motorradherstellers KTM, von 2013 bis 2014 fuhr er für das HRC-Honda-Werksteam. 2015 wechselte er zum Husqvarna Werksteam. Im Jahre 2008 gewann er in Mantova (Italien) seinen ersten MX1-Weltmeisterschaftslauf. Kurz darauf, im September 2008 beendet er beim Grand Prix of Citta di Faenza / Italien beide Wertungsläufe auf dem ersten Platz und gewinnt somit seinen ersten Grand Prix. Im Jahr 2012 gewinnt er mit dem deutschen Motocross-of-Nations-Team mit Ken Roczen und Marcus Schiffer erstmals die Teamweltmeisterschaft in Lommel (Belgien). In der Saison 2015 führte Nagl die MXGP-Weltmeisterschaft lange Zeit an und galt als Titelfavorit, bis er wegen einer Verletzung bei seinem Heimrennen in Teutschenthal für mehrere Veranstaltungen aussetzen musste.<ref>Frank Quatember: Drama um Max Nagl: !Drama um Max Nagl (Husqvarna): Sturz, verletzt, OP. In: Speedweek. 20. Juni 2015, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 27. Juni 2015; abgerufen am 20. Juni 2015.</ref>

Nach dem Ende seiner Zeit bei Husqvarna wechselte Nagl für die Saison 2018 zum italienischen „TM-Werksteam“.<ref>BD: Max Nagl ist TM-Werksfahrer. In: Baboons. 3. November 2017, abgerufen am 8. April 2026.</ref> Dort war er maßgeblich an der Weiterentwicklung der 450er-Maschine beteiligt und erzielte Top-10-Ergebnisse in der Weltmeisterschaft, bevor Verletzungen und eine Operation am Knie seine WM-Karriere beeinträchtigten. Zur Saison 2019 kehrte er zum Team „KTM Sarholz“ zurück, um erneut in der Weltmeisterschaft und beim ADAC MX Masters zu starten.

In der Folgezeit verlagerte Nagl seinen sportlichen Schwerpunkt auf die ADAC MX Masters, die er bereits 2004 (als IDM), 2006 und 2008 gewonnen hatte. Im Jahr 2022 sicherte er sich für das „Krettek-Haas-Racing-Team“ seinen insgesamt vierten Titel (den dritten unter ADAC-Hoheit). Zur Saison 2023 wechselte er zum Team „KMP Honda Racing“, mit dem er 2023 und 2024 zwei weitere Meisterschaften feierte. Mit seinem fünften ADAC-Titel im Jahr 2024 egalisierte er den Rekord von Dennis Ullrich und wurde der erste Fahrer der Seriengeschichte, dem ein Titel-Hattrick (drei Gesamtsiege in Folge) gelang.<ref>Max Nagl: Mit Risiko und Teamwork zum Erfolg. In: ADAC Motorsport. 15. Oktober 2024, abgerufen am 8. April 2026.</ref>

Zur Saison 2025 vollzog Nagl einen vielbeachteten Wechsel zum neu gegründeten Team „Dörr Motorsport Triumph Racing“, um als Lead-Fahrer den Markteintritt der Triumph TF 450-RC voranzutreiben. Auch 2026 setzte er seine Karriere auf Triumph fort und gewann im April den Saisonauftakt in Grevenbroich mit einem Dreifachsieg.

Erfolge

  • 2000: 1. Platz Deutsche Meisterschaft 85 cm³
  • 2001: 1. Platz ADAC-Junior-Cup 85 cm³
  • 2002: 1. Platz DMSB-Pokal, 5. Platz Deutsche Meisterschaft 125 cm³
  • 2003: 9. Platz Int. Deutsche Meisterschaft, 35. Platz Weltmeisterschaft 125 cm³
  • 2004: 1. Platz Int. Deutsche Meisterschaft, 1. Platz Deutsche Meisterschaft Open, 1. Platz Deutsche Meisterschaft 125 cm³, 28. Platz Weltmeisterschaft MX2
  • 2005: 3. Platz Int. Deutsche Meisterschaft, 16. Platz Weltmeisterschaft MX2
  • 2006: 1. Platz Int. Deutsche Meisterschaft, 20. Platz Weltmeisterschaft MX2
  • 2007: 3. Platz Int. Deutsche Meisterschaft, 18. Platz Weltmeisterschaft MX1
  • 2008: 1. Platz Int. Deutsche Meisterschaft, 6. Platz Weltmeisterschaft MX1
  • 2009: 4. Platz Int. Deutsche Meisterschaft, 2. Platz Weltmeisterschaft MX1
  • 2010: 7. Platz Int. Deutsche Meisterschaft, 4. Platz Weltmeisterschaft MX1
  • 2011: 5. Platz Weltmeisterschaft MX1
  • 2012: 5. Platz Int. Deutsche Meisterschaft, 16. Platz Weltmeisterschaft MX1, Teamweltmeister mit Ken Roczen und Marcus Schiffer
  • 2013: 3. Platz Int. Deutsche Meisterschaft, 10. Platz Weltmeisterschaft MX1
  • 2014: 10. Platz Int. Deutsche Meisterschaft, 6. Platz Weltmeisterschaft MXGP<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Youthstream – Results.] Motocrossmx1.com, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 3. August 2014 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>
  • 2015: 6. Platz Weltmeisterschaft MXGP<ref>Motocross-WM MXGP WM-Stand. Fahrer 2025. Nach 12 von 36 Rennen. In: Speedweek. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 23. Mai 2015; abgerufen am 8. April 2026.</ref>
  • 2016: 3. Platz Weltmeisterschaft MXGP<ref>Statistics. In: mxgp.com. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 27. September 2016; abgerufen am 27. September 2016 (konkretes Ergebnis nicht abrufbar).</ref>
  • 2017: 8. Platz Weltmeisterschaft MXGP
  • 2018: 16. Platz Weltmeisterschaft MXGP / 4. Platz ADAC MX Masters
  • 2021: 3. Platz ADAC MX Masters
  • 2022: 1. Platz ADAC MX Masters
  • 2023: 1. Platz ADAC MX Masters
  • 2024: 1. Platz ADAC MX Masters (Rekordhalter mit 5 Titeln)
  • 2025: 2. Platz ADAC MX Masters<ref>Ergebnisse 2025. In: ADAC MX Masters. Abgerufen am 20. Oktober 2025.</ref>
  • 2026: Aktueller Tabellenführer ADAC MX Masters (Sieg beim Saisonauftakt in Grevenbroich)

Ehrungen

Weblinks

Einzelnachweise

<references />