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Stadtbibliothek Offenbach

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Stadtbibliothek Offenbach
Datei:Stadtbibliothek Offenbach 01.jpg

Gründung 1907
Bestand ca. 130.000 Medieneinheiten
Ort Offenbach am Main, Hessen, Deutschland
ISIL [[[:Vorlage:ISIL-Link]] DE-264]
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Website Webauftritt

Die Stadtbibliothek Offenbach (ehemals Stadtbücherei Offenbach) ist eine kommunale Bücherei der Stadt Offenbach am Main und war die erste Freihandbücherei Deutschlands.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />1907: Dem Gift der Schundliteratur mit veredelnder Unterhaltung begegnet. (Memento des Vorlage:IconExternal vom 3. Mai 2016 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.offenbach.de Auf: offenbach.de. 8. Mai 2008, abgerufen am 3. Mai 2016.</ref> Der Bestand umfasst ca. 130.000 Medieneinheiten, darunter neben Büchern auch Zeitschriften und Zeitungen sowie weitere Medien wie Hörbücher und CDs.<ref>Informationen über die Stadtbücherei Offenbach bei kirm.de</ref>

Geschichte

Datei:OF Joest 1911 036.jpg
Lesesaal 1911

1901 wurde in der Herrnstraße durch den 1889 gegründeten Verein Ausschuss für Volksvorlesungen mit einer finanziellen Beihilfe von 500 Mark durch die Stadtverordnetenversammlung eine Lesehalle in der ehemaligen Lateinschule eröffnet.<ref>Chronik der Stadtbibliothek Offenbach. In: offenbach.de. 19. März 2004, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 13. Januar 2016; abgerufen am 29. Juli 2016.</ref> Dort wurden Zeitungen und Zeitschriften sowie etwa 100 Nachschlagewerke zur Verfügung gestellt. Ab 1904 durfte der offizielle Name Stadtbücherei geführt werden, allerdings war eine Ausleihe nicht möglich. Erst am 17. März 1907 wurde sie zur städtischen Einrichtung und bezog Räumlichkeiten im ersten Obergeschoss des Isenburger Schlosses, wo sie bis 1934 blieb. Nachdem dort das Stadtarchiv eingerichtet wurde, folgten mehrere Umzüge; zunächst an den Dreieich-Park, danach in das ehemalige Hospital an der Kaiserstraße. Nachdem dieses als Sitz des Magistrats ausgewählt worden war, folgte ein Umzug in die Bismarckstraße. 1952 folgte der Umzug an den „Linsenberg“, und 1984 in den Bernardbau, 1986 bezog die Stadtbücherei einen Flügel des Büsing-Palais.

Die Stadtbücherei Offenbach wurde zur ersten Freihandbücherei Deutschlands, in welcher sich jeder Besucher seine Bücher selbst heraussuchen konnte, ohne einen Bibliothekar bemühen zu müssen. Im November 1953 wurde sie daher vom damaligen Bundespräsidenten Theodor Heuss besucht.

1969 wurde eine Zweigstelle in Lauterborn eröffnet, die 1979 unter dem Namen Mediothek in Räume der Edith-Stein-Schule umzog. Sie wurde 1992 aus finanziellen Gründen wieder geschlossen. Seit 1974 gibt es auch eine Kinder- und Jugendbibliothek, und seit 1965 gibt es (mit Unterbrechungen) einen Bücherbus. 2002 wurde die Stadtbücherei offiziell in Stadtbibliothek umbenannt.

Bücherturm

Datei:Stadtbibliothek Offenbach 05.jpg
Bücherturm

Eine architektonische Besonderheit der Stadtbücherei ist der sogenannte Bücherturm. Dieser Raum wurde in seiner ersten Form von Adolf Bayer konzipiert. Der kreisrunde Raum wird von Terrassen mit Bücherregalen umgeben, die auf ein Atrium blicken, das auch für Lesungen genutzt wird. Erschlossen ist der Bücherturm über eine Wendeltreppe und einen externen Aufzug. Im obersten Stockwerk befindet sich zusätzlich ein Saal, in dem regelmäßig Veranstaltungen stattfinden.

Seit 1979 vergibt die Stadtbücherei Offenbach den Literaturpreis Schriftsteller im Bücherturm.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Schriftsteller im Bücherturm. (Memento vom 3. Mai 2016 im Internet Archive) Auf: offenbach.de, abgerufen am 3. Mai 2016.</ref> Die bisherigen Preisträger waren:

Literarische Zitate

<poem> Vielleicht ist Heimat die Sternschnuppe aus Lloret de Mar diese eine Millisekunde oder die Republik Adygeja ist die Stadtbibliothek Offenbach mit Ernst Buchholz darin oder der Haustürschlüssel, ausgehändigt dem Exilanten. </poem>

Safiye Can: Kinder der verlorenen Gesellschaft, Wallstein Verlag 2017, zweite Strophe des sechstrophigen Gedichtes „Möglicherweise ganz und gar“, S. 10–11.

Auszeichnungen

Weblinks

Commons: Stadtbibliothek Offenbach – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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Vorlage:Klappleiste/Ende Koordinaten: 50° 6′ 29″ N, 8° 45′ 39,9″ O

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