Opuntia basilaris
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| Opuntia basilaris | ||||||||||||
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| Datei:Opuntia basilaris (25751657114).jpg
Opuntia basilaris | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Opuntia basilaris | ||||||||||||
| Engelm. & J.M.Bigelow |
Opuntia basilaris ist eine Pflanzenart in der Gattung der Opuntien (Opuntia) aus der Familie der Kakteengewächse (Cactaceae). Das Artepitheton basilaris stammt aus dem Lateinischen, bedeutet ‚basal‘ und verweist auf die hauptsächlich an der Basis der Art neugebildeten Triebabschnitte.<ref>Urs Eggli, Leonard E. Newton: Etymological Dictionary of Succulent Plant Names. Birkhäuser 2004, ISBN 3-540-00489-0, S. 23.</ref>
Beschreibung
Opuntia basilaris wächst strauchig und bildet dichte niedrige Polster mit einer Wuchshöhe von bis zu 50 Zentimetern und einer Breite von bis zu 2 Metern. Die umgekehrt-eiförmigen bis runden bis länglichen bis keilförmigen Triebabschnitte sind blaugrün und besitzen oft einen violetten Farbton. Sie sind feinsamtig und werden 5 bis 20 Zentimeter lang, 4 bis 10 Zentimeter breit und bis zu 1,5 Zentimeter dick. Die für gewöhnlich runden Areolen tragen braune Glochiden, die bis 3 Millimeter lang sind. Dornen fehlen für gewöhnlich.
Die kirschroten bis gelben, selten weißen, Blüten erreichen eine Länge und einen Durchmesser von 5 bis 7,5 Zentimeter. Die grünen, bei Reife trockenen, Früchte sind dornenlos. Sie weisen eine Länge von 2,5 bis 3 Zentimeter und einen Durchmesser von 1,5 bis 2,2 Zentimeter auf.
Die Chromosomenzahl beträgt 2n = 22 oder 88.<ref>Opuntia basilaris bei Tropicos.org. In: IPCN Chromosome Reports. Missouri Botanical Garden, St. LouisVorlage:Abrufdatum</ref>
Verbreitung, Systematik und Gefährdung
Opuntia basilaris ist in den US-Bundesstaaten Kalifornien, Nevada, Arizona und Utah sowie im angrenzenden mexikanischen Bundesstaat Sonora in Höhenlagen von 100 bis 1800 Metern verbreitet.
Die Erstbeschreibung erfolgte 1856 durch George Engelmann und John Milton Bigelow.<ref>George Engelmann: Synopsis of the Cactaceae of the Territory of the United States and Adjacent Regions. In: Proceedings of the American Academy of Arts and Sciences. Band 3, Boston (MA) 1857, S. 298 (online).</ref>
Es werden folgende Varietäten unterschieden:<ref>Nadja Korotkova, David Aquino, Salvador Arias, Urs Eggli, Alan Franck, Carlos Gómez-Hinostrosa, Pablo C. Guerrero, Héctor M. Hernández, Andreas Kohlbecker, Matias Köhler, Katja Luther, Lucas C. Majure, Andreas Müller, Detlev Metzing, Reto Nyffeler, Daniel Sánchez, Boris Schlumpberger, Walter G. Berendsohn: Cactaceae at Caryophyllales.org – a dynamic online species-level taxonomic backbone for the family – Electronic supplement. In: Willdenowia. Band 51, Nr. 2, 2021, S. 258 (doi:10.3372/wi.51.51208).</ref>
- Opuntia basilaris var. basilaris
- Opuntia basilaris var. brachyclada <templatestyles src="Person/styles.css" />(Griffiths) Munz
- Opuntia basilaris var. heilii <templatestyles src="Person/styles.css" />S.L.Welsh & Neese
- Opuntia basilaris var. longiareolata <templatestyles src="Person/styles.css" />(Clover & Jotter) L.D.Benson
- Opuntia basilaris var. treleasei <templatestyles src="Person/styles.css" />(J.M.Coult.) J.M.Coult. ex Toumey
In der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN wird die Art als „{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)“, d. h. als nicht gefährdet geführt. Die Entwicklung der Populationen wird als stabil angesehen.<ref>[[[:Vorlage:IUCN/Weblink]] Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:IUCN“ ist nicht vorhanden.] in der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN 2014.3. Eingestellt von: Pinkava, D.J., Baker, M. & Puente, R., 2013. Abgerufen am Vorlage:FormatDateSimple.</ref>
Verwendung
Die Shoshonen stellen aus dem Inneren der Triebe von Opuntia basilaris einen Breiumschlag her und verwenden ihn bei Schnitten und Wunden gegen die Schmerzen.
Nachweise
Literatur
- Opuntia basilaris. In: Edward F. Anderson: The Cactus Family. Timber Press: Portland (Oregon), 2001, S. 489, ISBN 0-88192-498-9.
- Opuntia basilaris Engelmann and Bigelow In: N. L. Britton, J. N. Rose: The Cactaceae. Descriptions and Illustrations of Plants of the Cactus Family. Washington, 1919, Band I, S. 119–120.
- Opuntia basilaris <templatestyles src="Person/styles.css" />Eng. & Big. In: Curt Backeberg: Die Cactaceae: Handbuch der Kakteenkunde. 2. Auflage, 1982, Band I, S. 589–591, ISBN 3-437-30380-5.
Einzelnachweise
<references />