Opuntia microdasys
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| Opuntia microdasys | ||||||||||||
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| Datei:Opuntia microdasys 3.jpg
Opuntia microdasys | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Opuntia microdasys | ||||||||||||
| (Lehm.) Pfeiff. |
Opuntia microdasys ist eine Pflanzenart in der Gattung der Opuntien (Opuntia) aus der Familie der Kakteengewächse (Cactaceae). Das Artepitheton microdasys leitet sich von den griechischen Worten mikros für ‚klein‘ sowie dasys für ‚haarig‘ ab und verweist auf die feinen, dichten Glochiden und die fehlenden Dornen der Art.<ref>Urs Eggli, Leonard E. Newton: Etymological Dictionary of Succulent Plant Names. Birkhäuser 2004, ISBN 3-540-00489-0, S. 153.</ref> Spanische Trivialnamen sind „Cegador“, „Nopal cegador“ und „Nopalillo Cegador“.
Beschreibung
Opuntia microdasys wächst strauchig und stark verzweigt. Sie bildet niedrige Polster mit einer Wuchshöhe von bis zu 1 Meter. Die länglichen bis runden, blassgrünen Triebabschnitte sind fein behaart und werden 8 bis 15 Zentimeter lang. Die auffallenden, großen, runden Areolen stehen dicht beieinander. Sie tragen zahlreiche goldgelbe oder bräunliche Glochiden. Dornen fehlen für gewöhnlich, nur sehr selten ist einer vorhanden.
Die gelben Blüten besitzen einen rötlichen Farbton und erreichen bis 4 Zentimeter Durchmesser. Die kugelförmigen, dunkelroten Früchte sind mit vielen Areolen bedeckt, die dichte Glochiden tragen.
Die Chromosomenzahl beträgt 2n = 22.<ref>Opuntia microdasys bei Tropicos.org. In: IPCN Chromosome Reports. Missouri Botanical Garden, St. LouisVorlage:Abrufdatum</ref>
Verbreitung, Systematik und Gefährdung
Opuntia microdasys ist in der mexikanischen Chihuahua-Wüste weit verbreitet. Das Verbreitungsgebiet erstreckt sich südlich bis in den Bundesstaat Hidalgo.
Die Erstbeschreibung als Cactus microdasys erfolgte 1827 durch Johann Georg Christian Lehmann.<ref>Index Seminum Hortus Hamburg. 1827, S. 16.</ref> Ludwig Georg Karl Pfeiffer stellte sie 1837 in die Gattung Opuntia.<ref>L. Pfeiffer: Enumeratio diagnostica Cactearum hucusque cognitarum. Berlin 1837, S. 154 (online).</ref>
In der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN wird die Art als „{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)“, d. h. als nicht gefährdet geführt. Die Entwicklung der Populationen wird als stabil angesehen.<ref>[[[:Vorlage:IUCN/Weblink]] Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:IUCN“ ist nicht vorhanden.] in der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN 2014.3. Eingestellt von: Bárcenas Luna, R., Goettsch, B.K., Gómez-Hinostrosa, C., Guadalupe Martínez, J. & Sánchez, E., 2013. Abgerufen am Vorlage:FormatDateSimple.</ref>
Nachweise
Literatur
- Opuntia microdasys. In: Edward F. Anderson: The Cactus Family. Timber Press, Portland (Oregon) 2001, ISBN 0-88192-498-9, S. 508.
- Opuntia microdasys (Lehmann) Pfeiffer. In: N. L. Britton, J. N. Rose: The Cactaceae. Descriptions and Illustrations of Plants of the Cactus Family. Band I, Washington, 1919, S. 120–122.
- Opuntia microdasys <templatestyles src="Person/styles.css" />(Lehm.) Pfeiff. In: Curt Backeberg: Die Cactaceae: Handbuch der Kakteenkunde. 2. Auflage, Band I, 1982, ISBN 3-437-30380-5, S. 575.
Einzelnachweise
<references />