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Bauchnabelfussel

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Datei:Navelpluis.jpg
Bauchnabel mit einem Bauchnabelfussel

Ein Bauchnabelfussel ist eine Ansammlung aus abgeriebenen losen Fasern von Kleidungsstücken, Körperhaaren, Hautzellen und Staub, die sich im nach innen gekehrten Bauchnabel bildet. Eine Sonderform ist der Nabelstein oder Omphalolith.

Zusammensetzung

Im Jahr 2001 führte Karl Kruszelnicki von der australischen Universität Sydney eine systematische Untersuchung durch, um die Zusammensetzung der Bauchnabelfussel zu bestimmen. Seine wichtigsten Erkenntnisse waren:<ref>Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name Vorlage:Cite book/URL, BBC News, 11. Dezember 2001. Abgerufen am 26. Oktober 2025 (english).Vorlage:Cite book/URL Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2</ref>

2002 wurde Kruszelnicki für seine interdisziplinäre Forschung mit dem Ig-Nobelpreis ausgezeichnet.<ref>Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: Vorlage:Cite book/URL In: Sydney Morning Herald, 5. Oktober 2002. Abgerufen am 26. Oktober 2025 (english).Vorlage:Cite book/URL Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2</ref>

Rekord

Graham Barker aus Perth, Western Australia, ist laut Guinness-Buch der Rekorde der Rekordhalter für das Sammeln von Bauchnabelfusseln. Er hat seit dem 17. Januar 1984 beinahe jeden Tag seinen Bauchnabelfussel gesammelt. Er findet täglich etwa 3,03 mg. Im Gegensatz zu den Untersuchungen von Kruszelnicki sind seine Fusseln angeblich von rötlicher Farbe, obwohl er kaum rote Kleidung trägt.<ref>Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name Vorlage:Cite book/URL, Associated Metro Limited, 11. Dezember 2001. Abgerufen am 6. April 2024 (english).Vorlage:Cite book/URL Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2</ref>

Nabelstein

Ein sogenannter Nabelstein (Omphalolith) entsteht über einen Zeitraum von mehreren Jahren bei Menschen mit einem besonders tief eingezogenen Bauchnabel: Abgestorbene Hornzellen verbleiben in der Nabelhöhle und werden mit der Zeit zusammengepresst, so dass ein braunes oder schwarzes, festes Gebilde entsteht, das sich nur schwer entfernen lässt.<ref>Gerd Plewig, Albert M. Kligman: Omphalolith: Der häßliche Nabelstein. In: Akne und Rosazea. Springer, Berlin, Heidelberg 1994, ISBN 978-3-642-57960-8, S. 529–529, doi:10.1007/978-3-642-57960-8_51.</ref>

Es wird angenommen, dass eine Verbindung zwischen wenig ausgeprägter persönlicher Hygiene und der Nabelsteinbildung besteht: Omphalolithe kommen überwiegend bei Menschen vor, die sich selten bzw. nicht gründlich waschen oder dazu nicht in der Lage sind. Eine andere Hypothese besagt, dass sich Sebum und Keratine über lange Zeit ansammeln; andauernde Verdunstung von Restfeuchte nach Schwitzen oder Baden führt zur allmählichen Ausbildung des harten, steinähnlichen Konkrements. Er ist meistens harmlos, kann sich aber in seltenen Fällen entzünden oder ulzerieren. In einem Fall kam es zu einer Peritonitis durch einen in die Bauchhöhle eingedrungenen Nabelstein.<ref>Joseph R. Kallini et al.: What is This Black Umbilical Nodule? In: The Dermatologist. Abgerufen am 2. Oktober 2019.</ref>

Literatur

Weblinks

Commons: Bauchnabelfussel – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Wiktionary: Bauchnabelfussel – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Einzelnachweise

<references />