Zum Inhalt springen

Augustin Egell

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 16. April 2026 um 12:45 Uhr durch imported>TaxonBot (Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)

Augustin Egell (* 1731 in Mannheim; † 22. September 1786 in München) war Maler, Architekt und Bildhauer in Mannheim.

Leben

Er wurde in der Schule seines Vaters, Paul Egell († 1752), erzogen und folgte ihm in der Würde eines Hofbildhauers. Unter Karl Theodor baute er das Rheintor in Mannheim.<ref>Wilhelm Füssli: Zürich und die wichtigsten Städte am Rhein. Band 1, Zürich und Winterthur 1842, S. 579 (Online)</ref> Nach seines Vaters Tod stellte er das chinesische Teehaus in Oggersheim fertig,<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Chinesisches Teehaus von J. W. Lanz (Memento vom 10. Oktober 2009 im Internet Archive)Vorlage:Abrufdatum</ref> 1794 brannte es mit dem Oggersheimer Schloss ab. Er fertigte die Schnitzereien für den Hochaltar der Jesuitenkirche in Mannheim<ref>Barocke Kunst</ref> und für die Holzvertäfelung im Mannheimer Schloss. Vor 1756 arbeitete der spätere Bildhauer Johann Peter Alexander Wagner auf seiner Studienreise in Egells Werkstatt. Das 1770 bis 1772 errichtete Wormser Tor, ehemals am Nordrand der Stadt, wird ihm zugeschrieben.<ref>@1@2Vorlage:Toter Link/www.frankenthal.deWormser und Speyerer Tor (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im März 2018. Suche im Internet Archive )</ref>

Seinen 1759 in Mannheim geborenen Sohn, Heinrich Egell, unterrichtete er auch in der Kunst. Dieser studierte hierauf an der Akademie in München, wo er 1787 den Titel eines Hofmalers erhielt.<ref>Georg Kaspar Nagler: Neues allgemeines Künstler-Lexicon. Band 4, München 1837, S. 84 (Online)</ref>

1778 zog Augustin nach München. Dort errichtete er 1781 das Denkmal für Johann Martin Krafft.

Gemälde

  • Holländische Dorflandschaft mit Kirche, 1755
  • Bauernkate unter Bäumen
  • Büßender Kardinal, 1760

Literatur

  • Carl Speyer: Zur Geschichte der Familie Egell. MGbl. 26, 1925, S. 82–84.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Hinweisbaustein