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SwissCube

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SwissCube
SwissCube
Missionsdaten
Bahndaten

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Datei:Figure 7.png
SwissCubes erste Aufnahme des Airglows der Erde
Datei:EPFL SwissCube Ground Station.jpg
Bodenstation der ETH Lausanne
Datei:Swisscube ISS footprint.jpg
Sichtbarkeitsbereich des SwissCube verglichen mit der ISS

SwissCube ist der erste Schweizer Satellit.<ref>OECD (Hrsg.): The Space Economy in Figures How Space Contributes to the Global Economy: How Space Contributes to the Global Economy. OECD Publishing, 2019, S. 179 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref> Der Satellit wurde von 2006 bis 2007 in einem Gemeinschaftsprojekt verschiedener Schweizer Hochschulen nach dem Cubesat-Standard entwickelt und komplett in der Schweiz gebaut.

Der Satellit wurde am 23. September 2009 von der indischen Raketenbasis Sriharikota ins All geschossen. Er befindet sich auf einer Umlaufbahn die zwischen 704 und 715 km Höhe verläuft und eine Neigung von 98,4° hat.<ref name="heavens-above.com">SWISSCUBE - Satelliten Information. heavens-above.com, abgerufen am 4. November 2014.</ref> Der nur 820 Gramm schwere, würfelförmige Satellit mit 10 cm Kantenlänge soll unter anderem das noch wenig erforschte Phänomen des Nachthimmelsleuchtens in rund 100 Kilometern Höhe, den sogenannten Airglow, erkunden.

Missionsziele

Primärmission

Als oberstes Ziel steht das Etablieren eines in der Schweiz hergestellten Kommunikationssystems mit Satellit und Bodenstation. Alle dazu notwendigen Systeme sind redundant ausgelegt. Nach dem erfolgreichen Eintritt in den Orbit nahm der Satellit die Kommunikation mit den Bodenstationen in Lausanne und Fribourg auf. Diese Sende-Empfangsanlagen werden in Zusammenarbeit mit den Funkamateuren des Waadtlands betrieben. Der erste SwissCube sendet unter dem Amateurfunkrufzeichen HB9EG auf einer Frequenz von 437,505 MHz im 70-Zentimeter-Band.

Sekundärmission

Zusätzlich ist als Forschungsmission eine Untersuchung zum Phänomen des Airglow-Effekts durchgeführt worden, dessen Eigenschaften noch wenig bekannt sind. Dazu beobachtet eine spezielle Kamera im Infrarotbereich das Phänomen.

Start

Es wurden drei identische Exemplare gebaut:

Universitäre Zusammenarbeit

Im Rahmen des SwissCube erfolgte eine Zusammenarbeit verschiedener Hochschulen<ref>Alois Feusi: Die Schweiz hat ihren ersten Satelliten. Neue Zürcher Zeitung, 23. September 2009</ref> aus den deutsch- und französischsprachigen Teilen der Schweiz:

Diese kamen für die Entwicklungskosten von umgerechnet etwa 235.000 Euro selbst auf.<ref>Flieger-Revue Februar 2009, S. 39, Würfel für den Orbit</ref>

Weblinks

Commons: SwissCube-1 – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />