Zum Inhalt springen

John Naber

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 29. April 2026 um 15:21 Uhr durch imported>TWsk.
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Datei:John Naber.JPG
John Naber (2012)

John Naber (* 20. Januar 1956 in Evanston) ist ein ehemaliger US-amerikanischer Schwimmer.

Naber ging in Italien und England zur Schule, wo sein Vater als Management-Consultant arbeitete. Er studierte mit einem Sportstipendium Psychologie an der University of Southern California, wo er seine ersten nationalen Rekorde aufstellte.<ref>Arnd Krüger: Amerikanischer Sport zwischen Isolationismus und Internationalismus. Leistungssport. 18(1988), 1, S. 43–47; 2, S. 47–50 aufg. 1. Februar 2017</ref> Höhepunkt dieser Entwicklung war sein Weltrekord über 200 m Rücken am 19. Juni 1976. Bei den Olympischen Spielen 1976 in Montreal avancierte er zum Nachfolger von Roland Matthes als dominierender Schwimmer über die Rückendistanzen und gewann die Goldmedaillen über 100 und 200 m Rücken. Er hatte hierfür eine neue effizientere Starttechnik entwickelt, die er erstmals bei den Olympischen Spielen präsentierte.<ref>https://ojs.ub.uni-konstanz.de/cpa/article/view/2346/2200 aufg. 1. Februar 2017</ref> Da er auch Goldmedaillen mit der US-amerikanischen 4 × 100-m-Lagenstaffel und der 4 × 200-m-Freistilstaffel sowie die Silbermedaille über 200 m Freistil gewann, avancierte er zum erfolgreichsten Schwimmer dieser Spiele. Insgesamt stellte er bis 1976 44 Weltrekorde auf.<ref>"Das große Olympia Lexikon", Sport-Bild vom 19. Juni 1996, S. 44</ref>

Im Jahr 1982 wurde er in die Ruhmeshalle des internationalen Schwimmsports aufgenommen. Er arbeitet als Fernsehexperte, Motivationsredner und Trainer.<ref>Naber, John: From high school to the Olympic games: Learning from a variety of swimming coaches. International Journal of Sports Science & Coaching 1.2 (2006): 125–126.</ref>

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

<templatestyles src="BoxenVerschmelzen/styles.css" />

Vorlage:Klappleiste/Anfang 1904: Deutsches ReichDatei:Flag of Germany (1867–1919).svg Walter Brack (100 yds) | 1908: Deutsches ReichDatei:Flag of Germany (1867–1919).svg Arno Bieberstein | 1912: Vereinigte Staaten 48Datei:Flag of the United States (1912-1959).svg Harry Hebner | 1920: Vereinigte Staaten 48Datei:Flag of the United States (1912-1959).svg Warren Kealoha | 1924: Vereinigte Staaten 48Datei:Flag of the United States (1912-1959).svg Warren Kealoha | 1928: Vereinigte Staaten 48Datei:Flag of the United States (1912-1959).svg George Kojac | 1932: Japan 1870Japan Masaji Kiyokawa | 1936: Vereinigte Staaten 48Datei:Flag of the United States (1912-1959).svg Adolph Kiefer | 1948: Vereinigte Staaten 48Datei:Flag of the United States (1912-1959).svg Allen Stack | 1952: Vereinigte Staaten 48Datei:Flag of the United States (1912-1959).svg Yoshinobu Oyakawa | 1956: AustralienAustralien David Theile | 1960: AustralienAustralien David Theile | 1968: Deutschland Demokratische Republik 1968Datei:Flag of the German Olympic Team (1960-1968).svg Roland Matthes | 1972: Deutschland Demokratische Republik 1949Datei:Flag of East Germany.svg Roland Matthes | 1976: Vereinigte StaatenVereinigte Staaten John Naber | 1980: SchwedenSchweden Bengt Baron | 1984: Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Richard Carey | 1988: Japan 1870Japan Daichi Suzuki | 1992: KanadaDatei:Flag of Canada (Pantone).svg Mark Tewksbury | 1996: Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Jeff Rouse | 2000: Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Lenny Krayzelburg | 2004: Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Aaron Peirsol | 2008: Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Aaron Peirsol | 2012: Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Matt Grevers | 2016: Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Ryan Murphy | 2020: Vorlage:ROC Jewgeni Rylow | 2024: ItalienItalien Thomas Ceccon

Liste der Olympiasieger im Schwimmen Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Klappleiste/Anfang

1900: Ernst Hoppenberg | 1964: Jed Graef | 1968: Roland Matthes | 1972: Roland Matthes | 1976: John Naber | 1980: Sándor Wladár | 1984: Richard Carey | 1988: Igor Poljanski | 1992: Martín López-Zubero | 1996: Brad Bridgewater | 2000: Lenny Krayzelburg | 2004: Aaron Peirsol | 2008: Ryan Lochte | 2012: Tyler Clary | 2016: Ryan Murphy | 2020: Jewgeni Rylow | 2024: Hubert Kós

Liste der Olympiasieger im Schwimmen

Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Navigationsleiste Olympiasieger in der 4 × 200 m Freistil-StaffelVorlage:Navigationsleiste Olympiasieger in der 4 × 100 m Lagen-Staffel

Vorlage:Hinweisbaustein