Zum Inhalt springen

Devil Point

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 3. Juli 2023 um 15:39 Uhr durch imported>TaxonKatBot (Bot: Kategorie:Kultplatz in Gambia umbenannt in Kategorie:Kultstätte in Gambia: laut Diskussion).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)

Devil Point (auch in der Schreibweise Devil’s Point) ist ein markanter Punkt in der Form eines Mäanders im Fluss Gambia im westafrikanischen Staat Gambia. Die Landzunge reicht von Norden her leicht hügelig mit Bäumen bewachsen nach Süden. Der Fluss ist an dieser Stelle rund 2,5 Kilometer breit. Wenn man die Mangroven westlich und östlich unberücksichtigt lässt, ist die Landzunge rund 6,5 Kilometer lang.<ref>Stephen C. Stringall, Dody Broyles: Gambia. International Travel Maps, Vancouver 2003, ISBN 1-55341-217-6 (Landkarte, 96 × 61 cm, 1:350.000)</ref> Der Ort Balingho liegt an der südöstlichen Seite.

Mitte des 19. Jahrhunderts wurde von Missionaren berichtet, dass einheimische Kapitäne stets an dieser Stelle beim Passieren Opfergaben an einen „Prinzen der Dunkelheit“ abgaben, der hier nach ihrer Vorstellung unterhalb der Landzunge hausen sollte. Sie opferten dazu einen Teil ihrer Verpflegung, um eine weitere sichere Reise flussabwärts oder flussaufwärts zu haben.<ref>William Moister: Memorials of Missionary Labours in Western Africa, the West Indies, and at the Cape of Good Hope. With Historical and Descriptive Observations, Illustrative of Natural Scenery, the Progress of Civilization, and the General Results of the Missionary Enterprise. 3rd edition, revised and enlarged. W. Nichols, London 1866, (Online)</ref><ref>David Jonathan East: Western Africa, its Condition, and Christianity, the Means of Its Recovery. Houlston and Stoneman, London 1844, (Online)</ref><ref>William Fox: A Brief History of the Wesleyan Missions on the West Coast of Africa. Including Biographical Sketches of All the Missionaries who Have Died in that Important Field of Labour. With Some Account of the European Settlements and of the Slave-trade. Aylott and Jones, London 1851, (Online)</ref>

Am Rande des Fahrwassers des Flusses sind einige gefährliche Untiefen, deren prominentestes Opfer die Flussfähre Lady Chilel Jawara wurde. Am 7. Dezember 1984 hatte sie Grundberührung und kenterte mit 73 gambischen und 25 europäischen Passagieren (Touristen), vier Menschen ertranken.<ref>Norman Hooke: Modern Shipping Disasters, 1963–1987. Lloyd’s of London Press, London 1989, ISBN 1-85044-211-8</ref> Zwei Masten des Wracks sind heute noch zu erkennen.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Devils Point (Memento des Vorlage:IconExternal vom 12. Januar 2016 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.my-boat.ch Zugriff, August 2008</ref><ref>Cruising Guide to West Africa. (PDF; 1,54 MB) Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 4. März 2016; abgerufen am 17. Juni 2014 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.sy-duende.com</ref>

Einzelnachweise

<references />

Koordinaten: 13° 28′ 19,8″ N, 15° 36′ 34,5″ W

 {{#coordinates:13,472179|−15,609591|primary
   |dim=
   |globe=
   |name=
   |region=GM-N
   |type=landmark
  }}