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Ingo Borkowski

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Ingo Borkowski Vorlage:SportPicto
Nationalität: Deutschland Demokratische Republik 1949Datei:Flag of East Germany.svg DDR
DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Deutschland ab 1990
Geburtstag: 10. Oktober 1971
Geburtsort: Potsdam, Deutschland Demokratische Republik 1949Datei:Flag of East Germany.svg DDR
Größe: 185 cm
Gewicht: 83 kg
Verein: Yacht Club Berlin-Grünau (YCBG)
Bootsklassen: Soling, H-Boot, Starboot
Medaillenspiegel
Olympische Spiele 0 × Goldmedaille 1 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
Weltmeisterschaften 1 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
 Olympische Spiele
Silber Sydney 2000 Soling
Weltmeisterschaft
Gold Attersee 1995 H-Boot
Datei:Soling Line Drawing.svg
Segelriss Soling

Ingo Borkowski (* 10. Oktober 1971 in Potsdam) ist ein deutscher Segler.

Ingo Borkowski startet für den Yacht Club Berlin-Grünau. Seit Anfang der 1990er Jahre gehört er in wechselnden Bootsklassen zur deutschen und internationalen Seglerelite. Erstes Großereignis war die Soling-Europameisterschaft 1992, wo er Sechster wurde. Im Jahr darauf gewann er die deutsche Soling-Meisterschaft. Erster ganz großer Erfolg für Borkowski wurde 1995 der Gewinn der Weltmeisterschaft im H-Boot. In der ILC-40-Klasse gewann er Silber, beim Admiral’s Cup wurde er Dritter. Für die Olympischen Spiele 1996 in Atlanta war der Potsdamer Ersatzmann. 1997 wurde Borkowski Zweiter beim Admiral’s Cup und gewann sowohl im Match Race wie auch im Fleet Race Gold bei der Soling-EM. Ein Jahr später wiederholte er den Erfolg im Match Race, im Fleet Race wurde er Dritter. Auch bei der Weltmeisterschaft des Jahres gewann er den Match-Race-Titel.

Seinen größten internationalen Erfolg feierte Borkowski bei den Olympischen Spielen 2000 in Sydney, wo er hinter dem dänischen Boot um Jesper Bank im Soling mit Gunnar Bahr und Jochen Schümann die Silbermedaille gewann, wofür er und sein Team vom Bundespräsidenten mit dem Silbernen Lorbeerblatt ausgezeichnet wurden.<ref>Bulletin 12-1 der Bundesregierung vom 4. Februar 2001: Ansprache des Bundespräsidenten Johannes Rau anlässlich der Verleihung des Silbernen Lorbeerblattes an die Medaillengewinner der 2001: Ansprache des Bundespräsidenten Johannes Rau anlässlich der Verleihung des Silbernen Lorbeerblattes an die Medaillengewinner der Olympischen und Paralympischen Sommerspiele 2000.</ref> Hinzu kommt Platz vier im Match Race und Platz fünf im Fleet Race bei den Weltmeisterschaften und Silber im Match Race bei der EM. Borkowski wechselte dann vom Soling zum Starboot. 2006 wurde er in der Klasse Zehnter bei der Weltmeisterschaft. Ein Jahr später erreichte er dieselbe Platzierung bei der Europameisterschaft und Siebter bei der WM. Sowohl 2006 als auch 2007 belegte Borkowski Platz vier bei der Kieler Woche. 2008 schaffte er die Verbesserung auf Rang fünf bei der Weltmeisterschaft. Mit Marc Pickel nahm Borkowski im Starboot an den Olympischen Sommerspielen 2008 in Peking teil und wurde Siebter mit 70 Punkten.

Weblinks

Einzelnachweise

<references/>