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Holtum (Werl)

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Holtum
Stadt Werl
Das Ortswappen bitte nur als Dateipfad angeben!
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(1084)&title=Holtum 51° 33′ N, 7° 51′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(1084) 51° 33′ 1″ N, 7° 51′ 29″ O
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Höhe: 96 m
Fläche: 5,35 km²
Einwohner: 1084 (31. Dez. 2018)<ref name="Einwohnerzahl">Werl – Verwaltungsbericht 2018. In: werl.de. Abgerufen am 30. August 2021.</ref>
Bevölkerungsdichte: 203 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Juli 1969
Postleitzahl: 59457
Vorwahl: 02922
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Datei:Werl-Holtum, Kriegerdenkmal an der Agathakirche.JPG
Kriegerdenkmal an der Agatha-Kirche

Holtum ist ein Ortsteil der Stadt Werl im Kreis Soest im Regierungsbezirk Arnsberg in Nordrhein-Westfalen.

Der Ortsteil mit seinen 1084 Einwohnern (Stand: 2018) liegt direkt an der B 1 und ist das westlichste Dorf im Kreis Soest.

Holtum hat eine Gesamtfläche von 5,35 km². Den Dorfmittelpunkt bilden die St. Agatha-Kirche, die Schützenhalle, das Feuerwehrhaus und eine Gaststätte.<ref>Dorfmittelpunkt</ref>

Geschichte

Um 890 wurde das Dorf erstmals urkundlich als „Holthem“ erwähnt. Im Mittelalter befand sich hier die Hinrichtungsstätte Galgenplatz am Birkenbaum, an den die heutige Henkerstraße erinnert.<ref>Heinrich Josef Deisting in Werl gestern-heute-morgen Jahrbuch der Stadt Werl und des Neuen Heimat- und Geschichtsvereins Werl e. V., 2002, Verlag der A. Steinschen Buchhandlung GmbH Werl, Seite 48</ref>

Am 1. Juli 1969 wurde die bis dahin selbständige Gemeinde Holtum durch das Soest/Beckum-Gesetz in die Stadt Werl eingemeindet.<ref>Martin Bünermann: Die Gemeinden des ersten Neugliederungsprogramms in Nordrhein-Westfalen. Deutscher Gemeindeverlag, Köln 1970, S. 93.</ref>

Einwohnerentwicklung

Jahr Einwohner
1910<ref>Landkreis Soest. Gemeindeverzeichnis 1900. In: gemeindeverzeichnis.de. Uli Schubert, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 1. Februar 2021;.</ref> 0519
1933<ref name="Verwaltungsgeschichte">Vorlage:Verwaltungsgeschichte.de</ref> 0537
1939<ref name="Verwaltungsgeschichte" /> 0462
1961<ref>Martin Bünermann, Heinz Köstering: Die Gemeinden und Kreise nach der kommunalen Gebietsreform in Nordrhein-Westfalen. Deutscher Gemeindeverlag, Köln 1975, ISBN 3-555-30092-X, S. 202.</ref> 0501
1969 0486
2001<ref name="Verwaltungsbericht">Stadt Werl: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Verwaltungsbericht (Memento des Vorlage:IconExternal vom 11. Juni 2008 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/werl.kdvz.de</ref> 1027
2002<ref name="Verwaltungsbericht" /> 1064
2003<ref name="Verwaltungsbericht" /> 1072
2004<ref name="Verwaltungsbericht" /> 1064
2005<ref name="Verwaltungsbericht" /> 1049
2006<ref name="Verwaltungsbericht" /> 1066
2014 1026
2018<ref>Werl – Verwaltungsbericht 2018 [1]</ref> 1084

Wappen

Datei:COA Werl-Holtum.png

Blasonierung: In Rot über silbernem Schildfuß, darin ein liegender schwarzer Schlüssel mit Bart nach unten, eine entwurzelte golden-beblätterte silberne Birke.

Das Wappen wurde am 8. April 2014 auf Antrag des Ortsvorstehers von Holtum, Klaus Nordmann, unter der Nr. 30/2014/DE-NW in die Deutsche Ortswappenrolle (DOWR), geführt beim HEROLD, eingetragen.

Zur Führung des Wappens sind alle Personen der Ortschaft, insbesondere Vereine und Organisationen, deren Aktivitäten gemeinnützig bzw. mit der Pflege und Bewahrung der örtlichen Tradition verbunden sind, berechtigt, sofern sie damit nicht gewerblich, religiös oder politisch tätig sind.

Das Wappen wurde von Klaus Nordmann (Holtum) und Michael Jolk (Werl) entworfen und gestaltet.

Der Birkenbaum im Wappen erinnert an die in dieser Gegend beheimatete Sage von der Völkerschlacht der Zukunft am Birkenbaum bei Holtum. Der Schlüssel und die Farben Schwarz-Silber weisen auf die ehemalige Landesherrschaft der Kölner Erzbischöfe hin. Beide Symbole waren bereits im Wappen des ehemaligen Amtes Werl enthalten. Das am 15. Dezember 1955 genehmigte, aber bereits seit dem 13. März 1953 geführte Amtswappen zeigte im gespaltenen Schild, rechts in Rot einen silbernen entwurzelten Birkenbaum mit goldenen Blättern, links in Silber einen schwarzen, linksgewendeten Schlüssel. Das Amt Werl wurde 1969 durch das „Gesetz zur Neugliederung des Landkreises Soest und von Teilen des Landkreises Beckum“ aufgelöst.<ref>"Kommunale Wappenschau", A. Hoffmann: "Der Herold, Vierteljahrsschrift für Heraldik, Genealogie und verwandte WissenschaftenHeft", Heft 3–4/2017.</ref><ref>Wappen grüßt am Holtumer Ortseingang. 30. März 2014, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 14. März 2023; abgerufen am 15. Mai 2024.</ref><ref>Niederschrift Nr. 3/2014 über die Sitzung des Rates der Stadt Werl am 20. März 2014, Protokoll Interkommunaler Kulturausschuss 20141103 abgerufen am 28. September 2017.</ref><ref>Ehemaliges Wappen des Amtes Werl. Abgerufen am 15. Mai 2024.</ref>

Persönlichkeiten

  • Wilhelm Diek (1846–1926), katholischer Geistlicher, geboren in Holtum
  • Georg Danzer (1946–2007), österreichischer Liedermacher, lebte von 1989 bis 1994 in Holtum

Weblinks

Commons: Holtum – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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