Zum Inhalt springen

Pechmann-Reaktion

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 27. Mai 2024 um 16:33 Uhr durch imported>At40mha (Abschnittlink korrigiert).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)

Die Pechmann-Reaktion oder Pechmann-Kondensation ist nach dem deutschen Chemiker Hans Freiherr von Pechmann (1850–1902) benannt und beschreibt die Synthese von Cumarin-Derivaten.<ref>Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: Neue Bildungsweise der Cumarine. Synthese des Daphnetins. In: Berichte der deutschen chemischen Gesellschaft. 17. Jahrgang, Nr. 1, Vorlage:Cite book/Date, S. 929–936, doi:10.1002/cber.188401701248 (Vorlage:Cite book/URL [abgerufen am -05-]).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2</ref>

Bruttogleichung der Pechmann-Reaktion
Bruttogleichung der Pechmann-Reaktion

Reaktionsmechanismus

Zur Synthese von Cumarinderivaten kann man β-Ketoester mit Phenolen unter sauren Bedingungen kondensieren.<ref>J. A. Joule, K. Mills Heterocyclic Chemistry, 4th edition, Blackwell Science, Oxford, UK, 2000.</ref>

Dabei tritt zunächst eine Umesterung unter Bildung des Phenolesters ein. Anschließend erfolgt der Ringschluss, der ähnlich der Friedel-Crafts-Alkylierung verläuft.

Mechanismus der Pechmann-Reaktion
Mechanismus der Pechmann-Reaktion

Mit einfachen Phenolen muss bei erhöhten Temperaturen gearbeitet werden, um eine vernünftige Ausbeute von 80 bis 85 % zu erhalten.<ref>Eugene H. Woodruff: Vorlage:Linktext-Check In: Organic Syntheses. 24, 1944, S. 69, doi:10.15227/orgsyn.024.0069; Coll. Vol. 3, 1955, S. 581 (PDF).</ref>

Mit aktiveren Phenolen, wie Resorcin, kann die Reaktion bei Raumtemperatur durchgeführt werden. Die Ausbeute beträgt dann etwa 85 %:

Pechmann-Reaktion mit aktivierten Phenolen
Pechmann-Reaktion mit aktivierten Phenolen

Varianten

Für Cumarine, die in der δ-Position unsubstituiert sind, wird der Halbaldehyd der Malonsäure benötigt (3-Oxopropansäure). Dieser ist allerdings instabil und nicht käuflich zu erwerben. Deshalb erfolgt dessen Synthese in situ aus Äpfelsäure und Schwefelsäure oberhalb 100 °C, um direkt nach der Entstehung in einer Pechmann-Reaktion zu kondensieren. Allerdings ist die Ausbeute nur gering.

Datei:Pechmann4.svg

Siehe auch

Einzelnachweise

<references />

Quelle

  • Hans Rudolf Christen: Grundlagen der organischen Chemie. 5. Auflage. Otto Salle Verlag, Frankfurt am Main 1982, ISBN 3-7935-5395-7, S. 702.