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Ole Reistad

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Ole Reistad

Ole Imerslun Reistad (* 26. Juni 1898 in Oslo; † 22. Dezember 1949 ebenda) war ein norwegischer Sportler und Offizier der norwegischen Luftstreitkräfte, zuletzt im Dienstgrad Oberst.

Leben

Bei den Olympischen Sommerspielen 1920 in Antwerpen erreichte er im Fünfkampf den 14. Platz,<ref>Herman De Wael: Athletics – Men’s Pentathlon: Antwerpen 1920. In: skynet.be. 29. Mai 2003, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 3. Juli 2007; abgerufen am 15. Dezember 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> und 1922 wurde er norwegischer Meister.<ref>Tore Johansen: 5-kamp/Pentathlon. In: Norges Friidrett. 15. Mai 2006, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 15. Dezember 2011; abgerufen am 15. Dezember 2025.</ref> Im gleichen Jahr wurde er mit dem Egebergs Ærespris für Skisport und Leichtathletik ausgezeichnet. Bei den Olympischen Winterspielen 1928 in St. Moritz trug er bei der Eröffnungszeremonie die norwegische Flagge und führte, damals im Dienstgrad Oberleutnant, das norwegische Siegerteam beim Demonstrationswettkampf Militärpatrouille.

Als die deutschen Streitkräfte am 9. April 1940 Norwegen angriffen, leitete Reistad als Geschwaderkommodore die Abwehroperationen am Fliegerhorst Bardufoss, musste sich aber endgültig zurückziehen, als mit dem Abzug der britischen Einheiten am 8. Juni der offene Kampf aussichtslos wurde. Reistad ging zunächst nach Finnland, wo sein Versuch, eine norwegische Fliegerbasis aufzubauen, am politischen Willen Finnlands scheiterte. Auf Umwegen gelangte er nach Kanada, wo er ab Anfang 1941 das Ausbildungscamp Little Norway bei Toronto leitete. Er wurde am 4. April zum Major befördert. Nachdem das Camp 1944 aufgelassen wurde, wurde Reistad zurückbeordert und war zuletzt wieder Kommandeur in Bardufoss. Er erkrankte an einem Hirntumor, wurde operiert und starb wenig später.

Auszeichnungen

Für seine Verdienste wurde er, bereits schwerkrank, mit dem Sankt-Olav-Orden ausgezeichnet.

Familie

Die Handballspielerin Henny Reistad ist eine Urenkelin von Ole Reistad.<ref>Jostein Overvik, Bjørn S. Delebekk: Henny Reistad gjorde som oldefar: Tok samling i bånn! In: vg.no. 4. Dezember 2018, abgerufen am 15. Dezember 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Weblinks

Commons: Ole Reistad – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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