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Desoxyadenosintriphosphat

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
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Strukturformel
Struktur von Desoxyadenosintriphosphat
Allgemeines
Name Desoxyadenosintriphosphat
Andere Namen

2′-Desoxyadenosin-5′-triphosphat

Summenformel C10H16N5O12P3
Externe Identifikatoren/Datenbanken
CAS-Nummer
EG-Nummer 217-662-3
ECHA-InfoCard 100.016.058
PubChem 15993
ChemSpider 15194
DrugBank DB03222
Wikidata [[:d:Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1464: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)|Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1464: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)]]
Eigenschaften
Molare Masse 491,18 g·mol−1
Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung<ref name="Sigma">Datenblatt Vorlage:Linktext-Check bei Sigma-AldrichVorlage:Abrufdatum (PDF).</ref>

Dinatriumsalz

keine GHS-Piktogramme

H- und P-Sätze H: keine H-Sätze
P: keine P-Sätze<ref name="Sigma"/>
Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa).

Desoxyadenosintriphosphat (dATP) ist einer von vier Synthesebausteinen der Nukleinsäure DNA. Es besteht aus Desoxyribose, der Base Adenin und einer Triphosphat-Gruppe.

Biosynthese

Die Desoxyribonukleosidtriphosphate werden in der Zelle als energiereiche Verbindungen durch zwei aufeinanderfolgende Phosphorylierungsschritte mit ATP als Phosphatgruppendonor aus 2'-Desoxyribonucleotid-5'-monophosphat synthetisiert.

Funktion

dATP ist eine energiereiche Vorstufe für Desoxyadenosinmonophosphat, einem von vier Bausteinen der DNA, die eine Folge von Nukleosidmonophosphaten ist. Der genetische Code der DNA ergibt sich aus der Folge der Basen dieser Bausteine. Da die Base von dATP das Adenin ist, codiert dieser Baustein das A dieses Codes.

Literatur

  • Peter Karlson: Kurzes Lehrbuch der Biochemie. 12. Auflage, Thieme, Stuttgart, New York 1984, ISBN 3-13-357812-X.

Einzelnachweise

<references />