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Loasoideae

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Loasoideae
Datei:Scyphanthus stenocarpus.jpg

Scyphanthus stenocarpus

Systematik
Eudikotyledonen
Kerneudikotyledonen
Asteriden
Ordnung: Hartriegelartige (Cornales)
Familie: Blumennesselgewächse (Loasaceae)
Unterfamilie: Loasoideae
Wissenschaftlicher Name
Loasoideae
Urb. & Gilg

Die Loasoideae sind eine Unterfamilie in der Familie der Blumennesselgewächse (Loasaceae).

Beschreibung

Vegetative Merkmale

Die oberen Blätter sind gegenständig und die unteren wechselständig oder stehen vollständig gegenständig. Je nach Tribus sind meist Nesselhaare vorhanden oder sie fehlen.

Generative Merkmale

Die Blütenstände sind thyrsenähnlich und weisen entweder zahlreiche Parakladien und ausgeprägte Metatopie auf oder sind Dichasien, selten finden sich auch wenigblütige Monochasien.

Die zwittrigen Blüten sind radiärsymmetrisch und vier- bis achtzählig mit doppelter Blütenhülle. Die Kelchblätter sind haltbar. Die Kronblätter sind unverwachsen, tief kahnförmig oder fleischig (nie aber häutig und eben), meist genagelt, mit mehr als drei vom Ansatz ausgehenden Nerven, ganzrandig oder am Rand gezähnt.

Datei:Loasa acanthifolia Desr por Pato Novoa - 103.jpg
Loasa acanthifolia

Systematik und Verbreitung

Das Mannigfaltigkeitszentrum der Unterfamilie Loasoideae liegt in Südamerika, sie strahlt jedoch aus bis Zentralamerika, auf karibische Inseln, Polynesien und – mit zwei Arten – nach Südwest- und Nordostafrika und die Arabische Halbinsel.

Die Unterfamilie Loasoideae enthält zwei Tribus mit dreizehn Gattungen:

  • Tribus Loaseae: Es sind oft Nesselhaare vorhanden. Sie enthält etwa zehn Gattungen:<ref name="FU-Berlin" />
    • Aosa <templatestyles src="Person/styles.css" />Weigend: Von den etwa sieben Arten kommen sechs Arten im östlichen Brasilien und eine auf Hispaniola vor.<ref name="FU-Berlin" />
    • Blumenbachia <templatestyles src="Person/styles.css" />Schrad.: Die etwa zwölf Arten sind in Brasilien, Uruguay, Paraguay, Argentinien sowie Brasilien verbreitet.<ref name="FU-Berlin" />
    • Caiophora <templatestyles src="Person/styles.css" />C. Presl (Syn.: Cajophora <templatestyles src="Person/styles.css" />Endl., Raphisanthe <templatestyles src="Person/styles.css" />Lilja): Die etwa 56 Arten sind in Peru, Chile, Bolivien, Argentinien verbreitet und jeweils eine Art kommt in Uruguay, Brasilien sowie Ecuador vor.<ref name="FU-Berlin" />
    • Chichicaste <templatestyles src="Person/styles.css" />Weigend: Es gibt nur eine Art:
    • Huidobria <templatestyles src="Person/styles.css" />Gay; mit nur zwei Arten, die in Nordchile vorkommen<ref name="FU-Berlin" />
    • Kissenia <templatestyles src="Person/styles.css" />R.Br. ex Endl.; mit nur zwei Arten: einer, die in Südarabien, Somalie und Äthiopien vorkommt, die andere, die in Südwestafrika vorkommt<ref name="FU-Berlin" />
    • Loasa <templatestyles src="Person/styles.css" />Adans.; mit etwa 36 Arten, die von Mexiko bis Südamerika vorkommen<ref name="FU-Berlin" />
    • Nasa <templatestyles src="Person/styles.css" />Weigend: Die etwa 100 Arten sind in der Neotropis verbreitet.<ref name="FU-Berlin" />
    • Presliophytum <templatestyles src="Person/styles.css" />(Urb. & Gilg) Weigend; mit etwa drei Arten, die in den Trockengebieten Westperus vorkommen<ref name="FU-Berlin" />
    • Scyphanthus <templatestyles src="Person/styles.css" />Sweet; mit 1 bis 2 Arten; sie kommen in Chile vor<ref name="FU-Berlin" />
  • Tribus Klaprothieae <templatestyles src="Person/styles.css" />Urb. & Gilg: Es sind keine Nesselhaare vorhanden. Sie enthält drei Gattungen mit nur sechs Arten:<ref name="FU-Berlin" />
    • Klaprothia <templatestyles src="Person/styles.css" />Kunth; mit nur zwei Arten; sie kommen in tropischen Südamerika vor<ref name="FU-Berlin" />
    • Plakothira <templatestyles src="Person/styles.css" />Florence; mit drei Arten, sie kommen in Polynesien auf den Marquesas vor<ref name="FU-Berlin" />
    • Xylopodia <templatestyles src="Person/styles.css" />Weigend: Es gibt nur eine Art:

Quellen

Literatur

  • Maximilian Weigend: Loasaceae. In:

Einzelnachweise

<references> <ref name="FU-Berlin">Maximilian Weigend: Familial and generic classification. <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />online bei der FU Berlin. (Memento des Vorlage:IconExternal vom 30. Juni 2008 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www2.biologie.fu-berlin.de, letzter Zugriff am 27. September 2017</ref> </references>