Zum Inhalt springen

Brumunddal

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 11. August 2025 um 18:00 Uhr durch imported>CaroFraTyskland (Geschichte: belegfix).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Brumunddal
Brumunddal (Norwegen)
Brumunddal (Norwegen)
Brumunddal
Basisdaten
Staat NorwegenDatei:Flag of Norway.svg Norwegen
Provinz (fylke) Innlandet
Gemeinde (kommune): Ringsaker
Koordinaten: 60° 53′ N, 10° 57′ OKoordinaten: 60° 53′ N, 10° 57′ O
 {{#coordinates:60,883611111111|10,944722222222|primary
dim=25000 globe= name= region=NO-34 type=city
  }}
Einwohner: 11.470 (1. Januar 2025)
Fläche: Vorlage:Metadaten Fläche Ort NO km²
Bevölkerungsdichte: Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „[“ Einwohner je km²
Höhe: 145 moh.
Verkehr
Straße: Europastraße 6
Bahnanschluss: Dovrebanen
Blick auf Brumunddal
Blick auf Brumunddal

Brumunddal ist eine Stadt in der norwegischen Kommune Ringsaker in der Provinz (Fylke) Innlandet. Die Stadt liegt am See Mjøsa, stellt das Verwaltungszentrum von Ringsaker dar und hat 11.470 Einwohner (Stand: 1. Januar 2025).<ref name="ssb">Population and land area in urban settlements. Statistisk sentralbyrå, 20. November 2025 (englisch).</ref>

Geografie

Brumunddal ist ein sogenannter Tettsted, also eine Ansiedlung, die für statistische Zwecke als eine Ortschaft gewertet wird.<ref name="ssb" /> Die Stadt liegt einige Kilometer nördlich der Stadt Hamar am Ostufer des Sees Mjøsa, dem flächenmäßig größten See Norwegens. Brumunddal liegt dabei am Ufer des nordöstlichen Mjøsa-Arms Furnesfjorden. In der Stadt mündet der von Nordosten auf Brumunddal zufließende Fluss Brumunda in den See Mjøsa.<ref name="norgeskart">Brumunddal. In: Norgeskart. Abgerufen am 16. April 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Geschichte

Brumunddal erhielt gemeinsam mit der ebenfalls in der Kommune Ringsaker liegenden Stadt Moelv im Jahr 2010 den Stadtstatus. Der Stadttitel kann in Norwegen vom Kommunalparlament vergeben werden und führt rechtlich zu keinen Änderungen.<ref>Brumunddal og Moelv får bystatus. In: Verdens Gang. 24. Juni 2010, abgerufen am 16. April 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Grundlage für das Wachstum in Brumunddal legten die zur Stromproduktion nutzbaren Wasserfälle im Fluss Brumunda. Durch die Eröffnung des Bahnhofs Ende des 19. Jahrhunderts kam es zu einem weiteren Wachstum. Im 20. Jahrhundert wuchs Brumunddal zum größten Industriestandort des damaligen Fylkes Hedmark heran. In den 1980er- und 1990er-Jahren gingen jedoch viele Arbeitsplätze verloren.<ref name="snl">Brumunddal. In: Store norske leksikon. Abgerufen am 16. April 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Am 31. August 1991 kam es in Brumunddal zu Ausschreitungen, nachdem rechtsextreme Anhänger der rassistischen Folkebevegelsen Mot Innvandring (deutsch Volksbewegung gegen Einwanderung) mit Gegendemonstranten zusammenstießen.<ref>Linda Vespestad: 20 år siden slaget om Brumunddal. In: NRK. 31. August 2011, abgerufen am 16. April 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Zuvor war es dort bereits wiederholt zu rassistischen Handlungen gekommen.<ref>30 år med «Vend rasismen ryggen» i Ringsaker. In: Ringsaker kommune. 31. August 2021, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 11. August 2022; abgerufen am 16. April 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref></ref> Von 1992 bis 1994 gab es den Aksjonsplan Brumunddal, ein Schulprojekt gegen Mobbing, Diskriminierung und Rassismus. Brumunddal und Brumunddal på nye veier (Brumunddal auf neuen Wegen) gelang es, den Rassismus einzudämmen und beispielhaft für Orte mit ähnlicher Problematik zu werden.<ref>Harald Thingnes, Sindre Murtnes: Bygdas oppgjør med rasisme åpnet fotballdøren for Origi. In: NRK. 2. Dezember 2017, abgerufen am 17. April 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Die Brumunddal kirke ist eine Holzkirche aus dem Jahr 1965.<ref>Brumunddal kirke. In: Kirkesøk. Abgerufen am 11. August 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Das 18-stöckige Hochhaus Mjøstårnet in Brumunddal wurde mit über 85 Metern im Jahr 2019 das bis dahin höchste je erbaute Holzhaus der Welt.<ref>Norwegen hat höchstes Holzgebäude der Welt. In: Holzmagazin. 6. Mai 2019, abgerufen am 16. April 2022.</ref>

Wirtschaft und Infrastruktur

Verkehr

Von Hamar im Süden führt die Europastraße 6 (E6) auf Brumunddal zu. Von dort verläuft sie weiter in den Nordwesten zur Stadt Moelv und von dort weiter Richtung Lillehammer. In Brumunddal zweigen mehrere Fylkesveier von der E6 ab. Das Straßennetz auf dem Gebiet ist relativ dicht. Ebenfalls von Hamar nach Brumunddal und von dort weiter Richtung Moelv und Lillehammer führt die Bahnlinie Dovrebanen.<ref name="norgeskart" /> Der Bahnhof der Stadt wurde 1894 eröffnet, als die Strecke von Hamar bis nach Tretten in Betrieb genommen wurde. Vom Osloer Hauptbahnhof Oslo S ist der Bahnhof etwa 140 Schienenkilometer entfernt.<ref>Brumunddal. In: Bane Nor. Abgerufen am 17. April 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Wirtschaft

Die Stadt ist heute das Handels- und Dienstleistungszentrum für den Großteil der Kommune Ringsaker, vor allem auch im Bereich des für die Kommune bedeutenden Wirtschaftszweigs der Landwirtschaft.<ref name="snl" /> Die Bedeutung der Industrie ging mit der Zeit zurück, nachdem Brumunddal einige Zeit der größte Industriestandort im damaligen Fylke Hedmark war. Die größte Fabrik der Stadt gehört zum Lebensmittelkonzern Tine.<ref name="snl" /> Das Unternehmen Berger Langmoen A/S, das in der Holzindustrie tätig war, war lange ein für die Stadt bedeutendes Unternehmen. Aus Brumunddal stammt die Regionalzeitung Ringsaker Blad.<ref>Trond Olav Svendsen: Ringsaker. In: Store norske leksikon. Abgerufen am 17. April 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Name

Brumunddal wurde im Jahr 1578 als Bremund erwähnt. Der Name leitet sich vom Flussnamen Brumunda ab, die Nachsilbe -dal bedeutet „Tal“.<ref>Brumunddal. In: Norsk stadnamnleksikon. Abgerufen am 17. April 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Die Einwohner der Stadt Brumunddal werden im Norwegischen Brumunddøl genannt.<ref>Innbyggjarnamn. In: Språkrådet. Abgerufen am 26. April 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Persönlichkeiten

Weblinks

Commons: Brumunddal – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Hinweisbaustein