Sparriger Steinbrech
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| Sparriger Steinbrech | ||||||||||||
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| Datei:Saxifraga squarrosa r1.JPG
Sparriger Steinbrech (Saxifraga squarrosa) | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Saxifraga squarrosa | ||||||||||||
| Sieber |
Der Sparrige Steinbrech (Saxifraga squarrosa) ist eine Pflanzenart aus der Gattung Steinbrech (Saxifraga) in der Familie der Steinbrechgewächse (Saxifragaceae).
Beschreibung
Vegetative Merkmale
Der Sparrige Steinbrech ist eine ausdauernde Pflanze, die Wuchshöhen von 4 bis 10 Zentimeter erreicht. Sie wächst in festen Polstern und bildet dicht dachziegelig beblätterte, säulenförmige Triebe aus. Die Rosettenblätter sind länglich-linealisch, steif, aufwärtsgerichtet, nie spatelförmig und sind nur an der Spitze leicht nach außen gebogen. Sie sind am Grund bewimpert, vorn kurz zugespitzt und haben 3 bis 5 Kalk ausscheidende Grübchen.
Generative Merkmale
Der Blütenstängel ist meist hauptsächlich im unteren Teil reichlich drüsig.<ref name="HegiHuber1961" /> Er ist beblättert und trägt den doldenartigen Blütenstand mit 2 bis 7 Blüten. Die 5 Kelchblätter sind eiförmig, stumpf, 1,5 bis 2 Millimeter lang.<ref name="HegiHuber1961" /> Die 5 Kronblätter haben eine Länge von 4 bis 6 Millimeter und besitzen 3 bis 5 Nerven. Sie sind rundlich verkehrt eiförmig und weiß.<ref name="HegiHuber1961" /> Die 10 Staubblätter sind länger als die Kelchzipfel.<ref name="HegiHuber1961" /> Der Fruchtknoten ist fast unterständig.<ref name="HegiHuber1961" /> Die Fruchtkapsel ist kugelig mit kurzen spreizenden Stylodien. Die Samen sind eiförmig, 0,6 Millimeter lang und zerstreut spitzwarzig.<ref name="HegiHuber1961" /> Blütezeit ist von Juli bis August.<ref name="HegiHuber1961" />
Die Art hat die Chromosomenzahl 2n = 26.<ref>Jaakko Jalas, Juha Suominen, Raino Lampinen, Arto Kurtto: Atlas florae europaeae. Band 12 (Resedaceae to Platanaceae). Seite 147, Helsinki 1999. ISBN 951-9108-12-2.</ref>
Vorkommen
Der Sparrige Steinbrech ist im Gebiet von den Judikarischen Alpen bis zu den Karawanken endemisch.<ref name="HegiHuber1961" /> Er kommt meist an feuchten schattigen Kalkfelsen in Höhenlagen von 1200 bis 2500 Meter vor und ist teilweise häufig. Er wächst oft in Gesellschaften des Caricetum firmae, des Seslerio-Semperviretum oder im Androsacetum helveticae.<ref name="HegiHuber1961" /> In den Karawanken gedeiht er in der Potentilla clusiana-Campanula zoysii-Assoziation aus dem Verband Potentillion caulescentis.<ref name="HegiHuber1961" /> In Deutschland und in der Schweiz fehlt die Art.<ref name="HegiHuber1961" />
Ökologie
Die Blüten sind proterandrisch und werden meist von Dipteren bestäubt.<ref name="HegiHuber1961" />
Literatur
- Xaver Finkenzeller, Jürke Grau: Alpenblumen (Steinbachs Naturführer). Mosaik Verlag GmbH, München 1996, ISBN 3-576-10558-1.
Einzelnachweise
<references> <ref name="HegiHuber1961">Gustav Hegi, Herbert Huber: Familie Saxifragaceae. In Gustav Hegi: Illustrierte Flora von Mitteleuropa. 2. Auflage, Band IV, Teil 2, Seite 172–173. Verlag Carl Hanser, München 1961.</ref> </references>