Vauquelinia
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| Vauquelinia | ||||||||||||
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| Datei:Vauquelinia californica 1.jpg
Vauquelinia californica | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Vauquelinia | ||||||||||||
| (Corrêa) Humb. & Bonpl. |
Vauquelinia ist eine Pflanzengattung innerhalb der Familie der Rosengewächse (Rosaceae).
Beschreibung
Vegetative Merkmale
Vauquelinia-Arten sind unbestachelte, immergrüne Sträucher oder niedrige Bäume.
Ihre Laubblätter stehen wechselständig, sind einfach, ledrig, fiedernervig und am Rand gezähnt. Nebenblätter sind vorhanden.
Generative Merkmale
Der Blütenstand ist eine endständige, schirmtraubenähnliche zusammengesetzte Traube.
Die zwittrigen Blüten sind radiärsymmetrisch und fünfzählig mit doppelter Blütenhülle. Der Blütenbecher ist halbkugelförmig. Ein Außenkelch fehlt. Die Kelchblätter grenzen aneinander an, kommen aber nicht übereinander zu liegen. Die fünf Kronblätter sind weiß. Es gibt fünfzehn bis zwanzig Staubblätter. Ein Diskus ist nicht erkennbar. Die fünf Fruchtblätter sind mit dem Blütenbecher unverwachsen, aber seitlich miteinander. Je Fruchtblatt gibt zwei apotrope Samenanlagen.
Die Frucht ist eine sich seitlich und nach unten öffnende Sammelbalgfrucht aus fünf Einzelbälgen mit holzigem Perikarp und je zwei Samen.
Die Chromosomenzahl beträgt 2n = 30.
Standorte
Vorlage:Hinweisbaustein Vauquelinia-Arten besiedeln voll- bis semiaride Zonen sowie Chaparral in Höhenlagen bis zu 2700 Metern, häufig auf Kalkböden.
Systematik und Verbreitung
Die Gattung Vauquelinia wurde 1807 durch José Correia da Serra in Alexander von Humboldt und Aimé Bonpland: Plantae Aequinoctiales, 1, 6, S. 140–142, Tafel 40. aufgestellt.<ref name="GRIN" /> Der Gattungsname Vauquelinia ehrt den französischen Chemiker Louis-Nicolas Vauquelin (1763–1829).<ref name="Burkhardt2018" />
Die Gattung Vauquelinia gehört zur Tribus Pyreae aus Supertribus Pyrodae in der Unterfamilie Spiraeoideae innerhalb der Familie der Rosengewächse (Rosaceae).
Vauquelinia-Arten kommen in den südlichen US-Bundesstaaten Arizona, Texas sowie New Mexico und in Mexiko vor.
In der Gattung Vauquelinia gibt es je nach Autor zwei oder vier Arten:
- Vauquelinia californica <templatestyles src="Person/styles.css" />(Torr.) Sarg.: Sie kommt in Arizona und im nördlichen Mexiko vor.
- Vauquelinia corymbosa <templatestyles src="Person/styles.css" />Humb. & Bonpl. (Syn.: Vauquelinia angustifolia <templatestyles src="Person/styles.css" />Rydb.): Sie kommt in den USA nur im westlichen Texas vor und ist in den mexikanischen Bundesstaaten Chihuahua, Coahuila de Zaragoza, Durango, San Luis Potosí, Zacatecas sowie Hidalgo verbreitet.<ref name="GRIN" />
Nachweise
- C. Kalkman: Rosaceae. In: Klaus Kubitzki (Hrsg.): The Families and Genera of Vascular Plants - Volume VI - Flowering Plants - Dicotyledons - Celastrales, Oxalidales, Rosales, Cornales, Ericales. Springer-Verlag, Berlin 2004, S. 354–355, ISBN 978-3-540-06512-8.
Einzelnachweise
<references> <ref name="GRIN"> Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GRIN“ ist nicht vorhanden. im Germplasm Resources Information Network (GRIN), USDA, ARS, National Genetic Resources Program. National Germplasm Resources Laboratory, Beltsville, Maryland. Abgerufen am Vorlage:FormatDateSimple. </ref> <ref name="Burkhardt2018"> Lotte Burkhardt: Verzeichnis eponymischer Pflanzennamen – Erweiterte Edition. Teil I und II. Botanic Garden and Botanical Museum Berlin, Freie Universität Berlin, Berlin 2018, ISBN 978-3-946292-26-5, doi:10.3372/epolist2018. </ref> </references>