Duftende Frangipani
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| Duftende Frangipani | ||||||||||||
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| Datei:Starr 050517-1429 Plumeria obtusa.jpg
Duftende Frangipani (Plumeria obtusa) | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Plumeria obtusa | ||||||||||||
| L. |
Die Duftende Frangipani (Plumeria obtusa) ist eine Pflanzenart aus der Gattung Plumeria in der Familie der Hundsgiftgewächse (Apocynaceae).
Beschreibung
Die Duftende Frangipani ist ein 4 bis 15 m hoher Baum mit kräftigen Zweigen. Der Stammdurchmesser kann bis 25 cm erreichen. Laubblätter und Blütenstände sind unbehaart. Die Laubblätter sind lederig, umgekehrt eiförmig bis eiförmig-langgestreckt. Sie erreichen eine Länge von 5 bis 25 cm und eine Breite von 2 bis 9 cm. Die Spitze ist abgerundet oder ausgerandet bis kurz zugespitzt, die Basis ist keilförmig-zugespitzt. Die Oberseite ist unbehaart und glänzend, die Unterseite ist unbehaart oder behaart und gelb-grün gefärbt.
Die Blütenstände sind dicht und nahezu doldenförmig, sie bestehen aus wenigen bis zahlreichen Blüten. Die Blütenstiele sind 7 bis 10 cm lang. Die Kelchlappen sind eiförmig-dreieckig, 1 bis 1,5 mm lang und an der Spitze abgerundet bis abgeschnitten. Die Krone ist weiß gefärbt mit einem gelben Zentrum. Die Kronröhre ist 1 bis 2 cm lang, die Kronlappen sind 1,5 bis 4,5 cm lang, eiförmig-langgestreckt oder umgekehrt eiförmig, die Spitze ist stumpf oder abgerundet.
Die Balgfrüchte werden 7 bis 24 cm lang und 1 bis 2 cm dick.
Vorkommen
Die Art kommt in Mexiko, Belize, Guatemala, Costa Rica, auf den Großen Antillen und Bahamas vor. In Florida und in China wurde die Art eingeführt.<ref name="POWO" /> Sie wächst auf trockenen und feuchten Kalkböden, in Wäldern niedriger Höhenlage.
Taxonomie
Die Duftende Frangipani wurde 1753 von Carl von Linné in Species Plantarum Band 1 Seite 210 als Plumeria obtusa erstbeschrieben.
Nutzung
Die Art sowie Hybride sind in Hawaii eingeführt bzw. gezüchtet worden.<ref>Richard A. Criley: Plumeria in Hawai‘i. College of Tropical Agriculture and Human Resources, University of Hawai‘i at Mānoa, 2005</ref> Die Blüten aller Arten werden pua melia genannt und – wie auch auf anderen pazifischen Inseln – bevorzugt für Leis verwendet.<ref>vgl. pua. In: Hawaiian Dictionaries., melia. In: Hawaiian Dictionaries.</ref>
Quellen
- Henri Alain Liogier: Descriptive Flora of Puerto Rico and Adjacent Islands, Spermatophyta, Band IV: Melastomataceae to Lentibulariaceae. Universidad de Puerto Rico, 1995, ISBN 0-8477-2337-2, S. 217.
Einzelnachweise
<references> <ref name="POWO">Plumeria obtusa. In: POWO = Plants of the World Online von Board of Trustees of the Royal Botanic Gardens, Kew: Kew ScienceVorlage:Abrufdatum</ref> </references>