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Mexikanische Vulkanmaus

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Mexikanische Vulkanmaus
Datei:Mexican volcano mouse imported from iNaturalist photo 70082694 on 18 April 2022.jpg

Mexikanische Vulkanmaus (Neotomodon alstoni)

Systematik
Überfamilie: Mäuseartige (Muroidea)
Familie: Wühler (Cricetidae)
Unterfamilie: Neotominae
Tribus: Reithrodontomyini
Gattung: Neotomodon
Art: Mexikanische Vulkanmaus
Wissenschaftlicher Name der Gattung
Neotomodon
Merriam, 1898
Wissenschaftlicher Name der Art
Neotomodon alstoni
Merrian, 1898

Die Mexikanische Vulkanmaus (Neotomodon alstoni) ist eine in Mexiko lebende Nagetierart aus der Gruppe der Neuweltmäuse.

Der Artzusatz im wissenschaftlichen Namen ehrt den britischen Zoologen Edward R. Alston.

Diese Nagetiere erreichen eine Kopfrumpflänge von 10 bis 13 Zentimetern und eine Schwanzlänge von 8 bis 11 Zentimeter. Ihr Gewicht beträgt üblicherweise 40 bis 60 Gramm. Ihr weiches, dichtes Fell ist an der Oberseite graubraun, manchmal rötlich, und an der Unterseite weiß gefärbt. Der dicht behaarte Schwanz ist zweifarbig, oben bräunlich und unten weiß. Die großen Ohren sind nahezu unbehaart.

Mexikanische Vulkanmäuse bewohnen die Vulkanregion Zentralmexikos. Ihr Verbreitungsgebiet erstreckt sich von Michoacán bis Veracruz. Ihr Lebensraum sind Wälder in 2600 bis 4300 Meter Höhe. Sie sind nachtaktiv, tagsüber ziehen sie sich in Erdbaue zurück, die sie selbst gegraben oder von Taschenratten übernommen haben.

Zweimal oder öfter im Jahr bringt das Weibchen nach einer rund 27-tägigen Tragzeit zwei bis fünf Jungtiere zur Welt.

Systematisch galt die Mexikanische Vulkanmaus aufgrund des ähnlichen Baues der Nagezähne lange Zeit als Verwandte der Amerikanischen Buschratten (Neotoma). Heute wird sie allerdings eher in die Nähe der Weißfußmäuse (Peromyscus) gestellt.

Literatur

  • Ronald M. Nowak: Walker's Mammals of the World. 2 Bände. 6. Auflage. Johns Hopkins University Press, Baltimore MD u. a. 1999, ISBN 0-8018-5789-9.
  • Don E. Wilson, DeeAnn M. Reeder (Hrsg.): Mammal Species of the World. A taxonomic and geographic Reference. 2 Bände. 3. Auflage. Johns Hopkins University Press, Baltimore MD 2005, ISBN 0-8018-8221-4.
  • Beolens, Watkins & Grayson: The Eponym Dictionary of Mammals. JHU Press, 2009, S. 10 (Alston).

Weblinks