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Wolfgar

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Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 20. Mai 2020 um 16:58 Uhr durch imported>Georg Hügler (auch gemäß anderen Autoren 810-832).
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Wolfgar (auch Wolfger; * ?; † November 831?) war von 809 oder 810 bis 831 oder 832 Bischof in Würzburg.

Wolfgar war 812 als Würzburger Bischof<ref> nach Kolb/Krenig in der Zeit von 810 bis 832 </ref> an einer vom Kaiser beauftragten Schlichtungsrunde eines Streits zwischen dem Abt und den Mönchen des Klosters Fulda beteiligt. Ihr gehörten daneben der Erzbischof von Mainz und die Bischöfe von Worms und Augsburg an. Möglicherweise trug diese Schlichterrolle zur Entspannung des Verhältnisses zwischen dem Kloster und Würzburg bei. 815 wurde ein Vergleich zwischen Fulda und Würzburg geschlossen, nach dem zahlreiche Dörfer im heutigen Unterfranken ihren Zehnten nach Fulda zu entrichten hätten. Damit werden zugleich weitergehende Ansprüche Fuldas zurückgewiesen.

In der Reichspolitik trat Wolfgar erst unter Ludwig dem Frommen in Erscheinung. Überliefert sind etliche Gunsterweisungen Ludwigs.

Siehe auch

Literatur

  • Peter Kolb, Ernst-Günther Krenig (Hrsg.): Unterfränkische Geschichte. Band 1: Von der germanischen Landnahme bis zum hohen Mittelalter. Echter, Würzburg 1989, ISBN 3-429-01263-5, S. 162–163.
  • Wolfger. In: Lorenz Fries: Chronik der Bischöfe von Würzburg, Pergamenthandschrift für Julius Echter, 1574–1582, online auf uni-wuerzburg.de

Einzelnachweise

<references />

VorgängerAmtNachfolger
EgilwartBischof von Würzburg
809–831
Hunbert

Vorlage:Klappleiste/Anfang Hl. Burkard | Hl. Megingaud | Berowelf | Hl. Gumbert | Liutrit | Egilwart | Wolfgar | Hunbert | Gozbald | Arn | Rudolf I. | Thioto | Burchard II. | Poppo I. | Poppo II. | Hugo | Bernward | Heinrich I. | Meginhard I. | Hl. Bruno | Hl. Adalbero | Meginhard II. (Gegenbischof) | Emehard | Erlung | Rupert (Gegenbischof) | Rugger | Gebhard von Henneberg (Gegenbischof) | Embricho | Siegfried von Truhendingen | Gebhard von Henneberg | Heinrich II. von Stühlingen | Herold von Höchheim (seit 1168 „Herzogtum“ Würzburg) | Reginhard von Abenberg | Gottfried I. von Spitzenberg | Philipp von Schwaben (Elekt) | Heinrich III. von Berg | Gottfried II. | Konrad I. von Querfurt | Heinrich IV. von Heßberg | Otto I. von Lobdeburg | Dietrich von Homburg | Hermann I. von Lobdeburg | Heinrich V. von Leiningen | Iring von Reinstein-Homburg | Sedisvakanz 1265–1267

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