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Demelverin

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Strukturformel
Datei:N-methyl-N-phenethyl-2-phenylethanamine 200.svg
Allgemeines
Freiname Demelverin
Andere Namen
  • Metphenethamin
  • N-Methyldiphenethylamin
  • N-Methyl-2-phenyl-N-(2-phenylethyl)ethanamin (IUPAC)
Summenformel C17H21N
Externe Identifikatoren/Datenbanken
CAS-Nummer Vorlage:CASRN
EG-Nummer (Listennummer) 630-792-9
ECHA-InfoCard 100.159.090
PubChem 65608
Wikidata [[:d:Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1464: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)|Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1464: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)]]
Arzneistoffangaben
Wirkstoffklasse

Spasmolytikum

Eigenschaften
Molare Masse 239,36 g·mol−1
Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung<ref>Vorlage:CL Inventory/nicht harmonisiertFür diesen Stoff liegt noch keine harmonisierte Einstufung vor. Wiedergegeben ist eine von einer Selbsteinstufung durch Inverkehrbringer abgeleitete Kennzeichnung von Vorlage:Linktext-Check im Classification and Labelling Inventory der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA)Vorlage:Abrufdatum</ref>
Datei:GHS-pictogram-exclam.svg

Achtung

H- und P-Sätze H: 315​‐​319​‐​335
P: ?
Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa).

Demelverin ist ein Arzneistoff, der als Spasmolytikum angewendet wird. Es zeigt eine ähnliche Wirkung wie Papaverin. In Kombination mit dem Anticholinergikum Trihexyphenidyl wurde es früher unter dem Handelsnamen Spasman® vermarktet.

Der Wirkstoff Demelverin wurde in den 1950er Jahren bei Fahlberg-List in Magdeburg entwickelt und bis zur Wiedervereinigung in der DDR verwendet.<ref name="Arendt">R. Arendt: Spasman: Wiederentdecktes Spasmolytikum. In: Deutsches Ärzteblatt, 1997, 94, S. 51–52 (online).</ref> Später wurde es von Merckle übernommen.

Anwendungsgebiete

Es wurde bei spastischen Magen- oder Darmbeschwerden (z. B. Reizkolon, Reizmagen) bei Gallen- oder Nierenkoliken und bei der Dysmenorrhö eingesetzt.<ref name="Arendt" /> Seine Anwendung wird heutzutage eher kritisch gesehen.<ref>SPASMOLYTIKUM SPASMAN. In: arznei-telegramm.de. www.arznei-telegramm.de, 2001, abgerufen am 11. Dezember 2024.</ref>

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Hinweisbaustein