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Sennefer

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colspan="2" class="darkmode-hintergrundfarbe-neutral" style="background:#Vorlage:Ägyptologie Farbe; color:inherit;"| Sennefer in Hieroglyphen
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Sennefer, manchmal auch Senneferi war ein Schatzmeister (Imj-r3-ḫtm.t) unter dem altägyptischen Herrscher Thutmosis III. (um 1483 v. Chr. bis 1425 v. Chr.).

Sennefer ist vor allem von seiner stark verwüsteten Grabanlage in Theben-West (TT99) bekannt. Er war der Sohn des Vorstehers des Büros von Watet-Hor Chaydjehuty und der Satdjehuty. Seine Gemahlin hieß Taimau, ansonsten ist aus seiner Familie noch eine Tochter mit dem Namen Renena bekannt. Sennefer erscheint auch auf einem Papyrus<ref>Inventarnummer Louvre E3226</ref>. Es handelt sich um eine Verwaltungsurkunde, die Sennefer in das Jahr 32 von Thutmosis III. datiert. Dies ist das einzige fest datierte Dokument des Schatzmeisters. Daneben wird er hinter Thutmosis III. auf einem Relief auf dem Sinai dargestellt.

Er folgte Tay im Amt, der bis ins dritte Regierungsjahr von Thutmosis III im Amt des Schatzmeisters datiert ist.<ref>JJ Shirley: The Power of the Elite: The Officials of Hatshepsut’s Regency and Coregency. In: José M. Galán, Betsy M. Bryan, Peter F. Dorman (Hrsg.): Creativity and Innovation in the Reign of Hatshepsut. Occasional Proceedings of the Theban Workshop (= Studies in Ancient Oriental Civilization. (SAOC), Nummer 69). The Oriental Institute der University of Chicago, Chicago 2014, ISBN 978-1-61491-024-4, S. 230 (Volltext als PDF; 22,2 MB); abgerufen über Institute for the Study of Ancient Cultures, West Asia & North Africa (ISAC) am 26. Januar 2025.</ref> Er begann seine Karriere als oberster Sprecher (r3-Hry), wurde dann zum Schatzmeister und Vorsteher der Doppelscheune und am Ende seiner Laufbahn zum Prinzenerzieher ernannt.<ref>JJ Shirley: The Power of the Elite: The Officials of Hatshepsut’s Regency and Coregency. Chicago 2014, S. 231–232.</ref>

Weitere Monumente des Sennefer sind verschiedene Statuen und eine Kapelle bei Dschabal as-Silsila, die wahrscheinlich von einem unter Hatschepsut amtierenden Beamten usurpiert worden ist.

Literatur

Einzelnachweise

<references />