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Florence Griffith-Joyner

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Florence Griffith-Joyner Vorlage:SportPicto

Florence Griffith-Joyner
Griffith-Joyner (1988)

Voller Name Delorez Florence Griffith-Joyner
Nation Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Vereinigte Staaten
Geburtstag 21. Dezember 1959
Geburtsort Los Angeles
Größe 170 cm
Gewicht 57 kg
Sterbedatum 21. September 1998 (38 Jahre)
Sterbeort Mission Viejo
Karriere
Disziplin Sprint
Bestleistung 10,49 s (100 m), 21,34 s (200 m)
Karriereende 1988
Medaillenspiegel
Olympische Spiele 3 × Goldmedaille 2 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
Weltmeisterschaften 1 × Goldmedaille 1 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
 Olympische Spiele
Silber Los Angeles 1984 200 m
Gold Seoul 1988 100 m
Gold Seoul 1988 200 m
Gold Seoul 1988 4 × 100 m
Silber Seoul 1988 4 × 400 m
 Weltmeisterschaften
Gold Rom 1987 4 × 100 m
Silber Rom 1987 200 m

Florence „Flo-Jo“ Griffith-Joyner (Geburtsname Delorez Florence Griffith; * 21. Dezember 1959 in Los Angeles; † 21. September 1998 in Mission Viejo) war eine US-amerikanische Sprinterin und Olympiasiegerin. Sie war dreimal Olympiasiegerin und einmal Weltmeisterin. Ihre Weltrekorde über 100 und 200 Meter von 1988 haben seit mehr als 37 Jahren Bestand.

Leben

Florence Griffith-Joyner wuchs mit zehn Geschwistern in Los Angeles auf. Ihre Eltern wurden geschieden, als sie vier Jahre alt war. 1966 fing sie an, Sport zu treiben, und 1973 und 1974 gewann sie die Jesse-Owens-Jugendspiele. Nach ihrem High-School-Abschluss 1978 begann sie ein Psychologiestudium an der California State University in Northridge. Dort gewann sie mit dem Leichtathletik-Team unter Trainer Bob Kersee die nationalen Meisterschaften, brach das Studium aber ein Jahr später aus finanziellen Gründen ab und begann als Bankangestellte zu arbeiten.<ref name="espn">Kris Schwartz: FloJo Made Speed Fashionable. In: espn.com. Abgerufen am 28. März 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Kersee, der später auch die Siebenkämpferin und Weitspringerin Jackie Joyner-Kersee zu seinen Schützlingen zählte, wechselte währenddessen als Assistenztrainer an die University of California, Los Angeles (UCLA) und verhalf Griffith-Joyner dort 1980 zu einem Stipendium.<ref>Florence Griffith Joyner: Fastest Woman on Earth. In: legacy.com. Abgerufen am 28. März 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> 1983 schloss sie an der UCLA ihr Psychologiestudium ab.<ref>Jere Longman: Florence Griffith Joyner, 38, Champion Sprinter, Is Dead. In: The New York Times. 22. September 1998, abgerufen am 28. März 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Datei:Florence Griffith and Valerie Brisco-Hooks, 1984.jpg
Florence Griffith-Joyner (links) mit Valerie Brisco-Hooks bei den US-Trials 1984 in Los Angeles

1980 hatte sie nur knapp einen Platz im US-amerikanischen Olympiateam verfehlt,<ref name="Munzinger">Florence Griffith-Joyner im Munzinger-Archiv, abgerufen am 4. März 2024 (Artikelanfang frei abrufbar)</ref> allerdings boykottierte die US-Mannschaft ohnehin die Sommerspiele 1980 in Moskau. Ihren ersten internationalen Auftritt hatte sie bei den Weltmeisterschaften 1983 in Helsinki. 1984 nahm sie an den Sommerspielen in Los Angeles teil und gewann Silber über 200 Meter. Im Oktober 1987 heiratete sie den Olympiasieger im Dreisprung Al Joyner.<ref>Flo-Jo dies at 38. In: BBC News, 21. September 1998 (englisch).</ref> Zuvor war sie jahrelang mit dem Hürdensprinter Greg Foster befreundet gewesen, der später ihr Agent wurde.

Auf Sportfesten in Europa sorgte die junge Athletin anfangs mehr durch ihr auffälliges Aussehen als durch überragende Sprintqualitäten für Aufsehen. Griffith-Joyner galt als „erste Diva der Tartanbahn“,<ref name="Spiegel">Ein Hauch von Hollywood. In: Der Spiegel. Nr. 40, 1998, S. 168–169 (online).</ref> was durch Markenzeichen wie lange, bunt lackierte Fingernägel oder grelle, hautenge Laufanzüge begründet wurde.<ref name="Munzinger" /> „Ich gefalle gern und möchte mich von anderen unterscheiden“, kommentierte dies Florence Griffith-Joyner.<ref name="Waldbröl">Hans-Joachim Waldbröl: Nur die Zweifel überleben das schnelle Ende der schnellsten Frau. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 23. September 1998, S. 40.</ref>

Nach der Saison 1985 begann Griffith-Joyner erneut bei einer Bank zu arbeiten, nebenbei verdingte sie sich als Haarstylistin.<ref name="espn" /> Im April 1987 begann sie wieder ernsthaft mit der Leichtathletik und gewann vier Monate später Silber über 200 Meter sowie Gold mit der 4-mal-100-Meter-Staffel bei den Weltmeisterschaften in Rom.<ref>Simon Burnton: 50 stunning Olympic moments No22: Florence Griffith Joyner, Seoul 1988. In: The Guardian. 11. April 2012, abgerufen am 28. März 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Bei den Ausscheidungswettkämpfen (engl. „trials“) für die Olympischen Spiele 1988 verbesserte Griffith-Joyner am 16. Juli 1988 in Indianapolis den Weltrekord über 100 Meter (seit 1984 10,76s Evelyn Ashford) auf 10,49 Sekunden; im Vorjahr lag ihre persönliche Bestleistung noch bei 10,96 Sekunden.<ref name="Waldbröl" /> Ob die Windmessung von 0,0 Metern pro Sekunde korrekt war, wurde später bezweifelt, da auf der daneben liegenden Weitsprunganlage zur gleichen Zeit 4 Meter pro Sekunde Rückenwind und im direkt folgenden zweiten Halbfinale 5 Meter pro Sekunde gemessen wurden.<ref>Maths and Sports: How Fast Can Usain Bolt Run?- Professor John D. Barrow. In: YouTube (Video, englisch, bei 44′00″).</ref>

Nach den „trials“ trennte sich Griffith-Joyner überraschend von ihrem Trainer Bob Kersee und begann, unter ihrem Ehemann Al Joyner zu trainieren.<ref>Phil Hersh: Kersee still waiting for reason Griffith Joyner dropped him as. In: Chicago Tribune. 7. August 1988, abgerufen am 28. März 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Bei den darauffolgenden Olympischen Spielen in Seoul gewann sie Gold über 100 und 200 Meter sowie Gold mit der 4-mal-100-Meter-Staffel und Silber mit der 4-mal-400-Meter-Staffel. Die 200 Meter gewann Griffith-Joyner nach Weltrekord im Vorlauf von 21,56s in der Weltrekordzeit von 21,34 Sekunden (bislang 21,71 s Heike Drechsler 1986, persönliche Bestleistung 1987: 21,96 Sekunden<ref name="Waldbröl" />). Mit dieser Zeit ist sie Stand 2024 nach wie vor Weltrekordhalterin in dieser Disziplin wie auch über die 100-Meter-Strecke. Die muskulöse Athletin dominierte die Konkurrenz dermaßen, dass trotz negativer Tests bald Dopinggerüchte aufkamen. Besonders ihre plötzliche Leistungssteigerung innerhalb eines Jahres und ihr bald folgender Rücktritt vom Spitzensport nährten diese Gerüchte. 1989 kehrte sie dem Leistungssport den Rücken und brachte am 15. November 1990 eine Tochter zur Welt. 1995 wurde sie in die U.S. Track and Field Hall of Fame aufgenommen.

Mehrfach kündigte sie ein Comeback an. So wollte sie bei den Olympischen Spielen 1996 in Atlanta starten, gab jedoch zwei Monate vor Beginn der Spiele wegen Problemen mit der rechten Achillessehne das Ende ihrer sportlichen Karriere bekannt. Noch im selben Jahr erlitt sie einen leichten Schlaganfall und musste sich in ärztliche Behandlung begeben.

Im Alter von 38 Jahren erstickte<ref>Athelia Knight: Coroner: Seizure, Suffocation Killed Griffith Joyner. In: The Washington Post, 23. Oktober 1998 (englisch).</ref> Florence Griffith-Joyner am 21. September 1998 im Schlaf. Ein schwerer epileptischer Anfall soll dafür der Grund gewesen sein; als andere Gerüchte waren ein Schlaganfall oder ein Herzversagen aufgekommen.<ref>Joachim Kaffer: Griffith-Joyner gestorben. In: Süddeutsche Zeitung, 22. September 1998, S. 36.</ref> Der Gerichtsmediziner fand ein kavernöses Hämangiom in ihrem linken fronto-orbitalen Gehirnbereich,<ref>Kristina Rebelo Anderson: The Uneasy Death Of Florence Griffith Joyner. In: Salon.com, 5. Dezember 1998, abgerufen am 3. November 2020 (englisch).</ref> das einen Anfall ausgelöst haben könnte. Griffith-Joyner wurde im El Toro Memorial Park in Lake Forest bestattet.<ref>Florence Griffith “Flo-Jo” in der Datenbank Find a GraveVorlage:Abrufdatum. </ref>

Dopingspekulationen

Nach ihrem großen Leistungssprung 1988 kamen bereits während ihrer aktiven Zeit Dopinggerüchte auf. Angeführt wurden äußerliche Merkmale, wie ein deutliches Muskelwachstum in kurzer Zeit oder eine tiefere Stimme als zuvor.<ref>Eduard Hoffmann: Schillernder Sprintstar. In: Deutschlandfunk Kultur. 16. Juli 2013, abgerufen am 28. März 2019.</ref> Hinzu kamen Gerüchte über vertuschte positive Dopingbefunde<ref name="Spiegel" /><ref>Andreas Schirmer: Griffith-Joyners Weltrekord vor 25 Jahren. In: Heilbronner Stimme. 16. Juli 2013, abgerufen am 28. März 2019.</ref> und ihr Rücktritt auf dem Zenit ihrer Leistungsfähigkeit fünf Monate nach den Olympischen Spielen, der wenige Monate vor der Einführung von Dopingkontrollen außerhalb von Wettkämpfen erfolgte.<ref>Das Drama der dubiosen Diva. In: Der Standard. 24. September 2013, abgerufen am 28. März 2019.</ref><ref>Drugs: The curse of Flo-Jo. In: The Hindu. 9. September 2000, abgerufen am 28. März 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Der brasilianische Mittelstreckenläufer Joaquim Cruz deutete in einem TV-Interview während der Olympischen Spiele 1988 an, dass Griffith-Joyner und Jackie Joyner-Kersee unerlaubte Mittel zum Muskelwachstum benutzen müssten.<ref>Phil Hersh: Griffith-Joyner's legend grows. In: Chicago Tribune. 30. September 1988, abgerufen am 27. März 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)): „these people, they must be doing something that isn't normal to gain all these muscles“</ref> Olympiasieger Carl Lewis antwortete im Dezember 1988 nach einer Rede an der University of Pennsylvania auf eine Publikumsfrage, dass er von einigen „sehr zuverlässigen Quellen“ wisse, dass Griffith-Joyner Steroide einnehme.<ref name="si">Kenny Moore: The spoils of victory. In: Sports Illustrated. 10. April 1989, abgerufen am 27. März 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref name="deseretnews">Lewis backtracks on having linked Flo-Jo, Drugs. In: Deseret News. 11. Dezember 1988, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 28. März 2019; abgerufen am 27. März 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.deseretnews.com</ref> Außerdem führte er aus, die Situation in dem ehemaligen Trainer Griffith-Joyners begründet zu sehen.<ref name="si" /><ref group="A">Griffith-Joyner trennte sich während der Saison 1988 von ihrem langjährigen Trainer Bob Kersee. Lewis' Manager bestand später darauf, dass Lewis nicht Kersee gemeint habe.</ref> Lewis soll nicht gewusst haben, dass seine Ausführungen für die Studentenzeitung The Daily Pennsylvanian aufgezeichnet wurden, und entschuldigte sich nach Veröffentlichung mit der Bemerkung, kein persönliches Wissen von einem Dopinggebrauch Griffith-Joyners und ihres Trainers zu haben.<ref name="deseretnews" /> In seiner Autobiographie Inside Track nahm Lewis später Bezug auf muskuläre und stimmliche Veränderungen Griffith-Joyners<ref>Simon Turnbull: Athletics: Flo-Jo and the shadow of doubt. In: The Independent. 23. Oktober 2011, abgerufen am 27. März 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> und führte aus, dass „in der Welt der Leichtathletik […] die Meinung, dass Florence gedopt war, Allgemeingültigkeit [hatte]“.<ref>"Flo-Jo" – zwischen Trauer, Faszination und Verdacht. In: Die Welt. 23. September 1998, abgerufen am 27. März 2019.</ref>

Sprinter und Ex-Juniorenweltrekordler Darrell Robinson beschuldigte im September 1989 in einem Interview mit dem Nachrichtenmagazin Stern mehrere US-amerikanische Leichtathleten und Trainer des Dopingmissbrauchs.<ref name="si2">Craig Neff: Scorecard. In: Sports Illustrated. 2. Oktober 1989, abgerufen am 28. März 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Phil Hersh: Ex-teammate: Flo-jo, Lewis Used Drugs. In: Chicago Tribune. 21. September 1989, abgerufen am 27. März 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Darunter war auch Griffith-Joyners Trainer Bob Kersee, bei dem Robinson selbst seit 1987 trainiert hatte.<ref>Everton Gayle: Flo-Jo: a story of the Olympics, speed and dying to succeed. In: euronews. 10. August 2016, abgerufen am 27. März 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Robinson gab außerdem an, Griffith-Joyner im März 1988 eine Ampulle Wachstumshormon (HGH) verkauft zu haben.<ref name="si2" /> Griffith-Joyner wies die Vorwürfe zurück und nannte den zugeschalteten Robinson in der Fernsehsendung Today einen „zwanghaften, verrückten, lügenden Irren“ („Darrell, you are a compulsive, crazy, lying lunatic“).<ref>Robert McGill Thomas Jr.: Sprinter's Drug Allegations Draw Denials. In: The New York Times. 22. September 1989, abgerufen am 27. März 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Elke Wittich: FloJo rennt nicht mehr. In: Jungle World. 30. September 1998, abgerufen am 27. März 2019.</ref> Robinson schilderte später, dass er wegen seiner Aussagen von den europäischen Leichtathletikveranstaltungen praktisch ausgeschlossen und seine Karriere somit beendet worden sei, blieb aber bei seinen Anschuldigungen.<ref>Gerard Wright: Athletics: Downfall of a man quick to accuse. In: The Independent. 27. September 1998, abgerufen am 29. März 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Running From Himself: Former Track Star Darrell Robinson Almost Reached a Final Finish by Attempting Suicide. In: Los Angeles Times. 17. April 1996, abgerufen am 29. März 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Griffith-Joyners Ableben stieß eine Diskussion über Folgeschäden nach Missbrauch von Anabolika oder anderen leistungssteigernden Mitteln an.<ref>Doktorarbeit gefordert. In: Süddeutsche Zeitung. 25. September 1998, S. 39</ref> Alexandre de Mérode – Vorsitzender der medizinischen Kommission des IOC und in der Vergangenheit selbst in der Kritik wegen nicht weiter verfolgter positiver Tests bei den Olympischen Spielen 1984<ref>David Wharton: Olympic la-la land. In: Los Angeles Times. 4. August 2009, abgerufen am 27. März 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> – wandte sich wenige Tage nach ihrem Tod gegen Dopingspekulationen und verwies darauf, dass man Griffith-Joyner in Tests nie verbotene Substanzen nachweisen konnte.<ref name="Munzinger" /><ref>Athletics: De Merode defends Griffith Joyner. In: The Independent. 24. September 1998, abgerufen am 27. März 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Ihre ehemalige Trainingspartnerin Lorna Boothe gab dagegen im Zuge des Todes an, 1987 von einer in einem kalifornischen Hospital arbeitenden Krankenschwester erfahren zu haben, dass Griffith-Joyner regelmäßig mit anabolen Steroiden und Testosteron behandelt worden war.<ref>Griffith-Joyners Tod hinterläßt Fragezeichen. In: archiv.rhein-zeitung.de. 22. September 1998, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 28. März 2019; abgerufen am 27. März 2019.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/archiv.rhein-zeitung.de</ref>

Anlässlich des 25. Jahrestags des Fabelweltrekords über 100 Meter zog die Tageszeitung Die Presse im Jahr 2013 folgendes Fazit: „Die dreifache Olympiasiegerin von Seoul 1988 wurde nie positiv getestet, aber stets mit Doping in Verbindung gebracht.“<ref>Markku Datler: Leichtathletik: „Flo-Jo“: Ein Jahrestag als Mahnmal. In: DiePresse.com, 16. Juli 2013.</ref>

Auszeichnungen

Weblinks

Commons: Florence Griffith Joyner – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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Anmerkung

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Vorlage:Klappleiste/Anfang 1928: Vereinigte Staaten 48Datei:Flag of the United States (1912-1959).svg Betty Robinson | 1932: Polen 1928Datei:Flag of Poland (1928-1980).svg Stanisława Walasiewicz | 1936: Vereinigte Staaten 48Datei:Flag of the United States (1912-1959).svg Helen Stephens | 1948: NiederlandeNiederlande Fanny Blankers-Koen | 1952: AustralienAustralien Marjorie Jackson | 1956: AustralienAustralien Betty Cuthbert | 1960: Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Wilma Rudolph | 1964: Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Wyomia Tyus | 1968: Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Wyomia Tyus | 1972: Deutschland Demokratische Republik 1949Datei:Flag of East Germany.svg Renate Stecher | 1976: Deutschland BundesrepublikDatei:Flag of Germany.svg Annegret Richter | 1980: Sowjetunion 1955Datei:Flag of the Soviet Union (1955-1980).svg Ljudmila Kondratjewa | 1984: Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Evelyn Ashford | 1988: Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Florence Griffith-Joyner | 1992: Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Gail Devers | 1996: Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Gail Devers | 2000: nicht vergeben 1 | 2004: Belarus 1995Datei:Flag of Belarus (1995-2012).svg Julija Neszjarenka | 2008: JamaikaDatei:Flag of Jamaica.svg Shelly-Ann Fraser | 2012: JamaikaDatei:Flag of Jamaica.svg Shelly-Ann Fraser-Pryce | 2016: JamaikaDatei:Flag of Jamaica.svg Elaine Thompson | 2020: JamaikaDatei:Flag of Jamaica.svg Elaine Thompson-Herah | 2024: Saint LuciaDatei:Flag of Saint Lucia.svg Julien Alfred

1Das IOC erkannte Marion Jones 2007 den Sieg ab, laut Beschluss des IOC wird keine andere Siegerin benannt.

Liste der Olympiasieger in der Leichtathletik Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Klappleiste/Anfang 1948: NiederlandeNiederlande Fanny Blankers-Koen | 1952: AustralienAustralien Marjorie Jackson | 1956: AustralienAustralien Betty Cuthbert | 1960: Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Wilma Rudolph | 1964: Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Edith McGuire | 1968: Polen 1944Datei:Flag of Poland (1928-1980).svg Irena Szewińska | 1972: Deutschland Demokratische Republik 1949Datei:Flag of East Germany.svg Renate Stecher | 1976: Deutschland Demokratische Republik 1949Datei:Flag of East Germany.svg Bärbel Eckert | 1980: Deutschland Demokratische Republik 1949Datei:Flag of East Germany.svg Bärbel Wöckel | 1984: Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Valerie Brisco-Hooks | 1988: Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Florence Griffith-Joyner | 1992: Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Gwen Torrence | 1996: Vorlage:FRA-1974 Marie-José Pérec | 2000: BahamasDatei:Flag of the Bahamas.svg Pauline Davis | 2004: JamaikaDatei:Flag of Jamaica.svg Veronica Campbell | 2008: JamaikaDatei:Flag of Jamaica.svg Veronica Campbell-Brown | 2012: Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Allyson Felix | 2016: JamaikaDatei:Flag of Jamaica.svg Elaine Thompson | 2020: JamaikaDatei:Flag of Jamaica.svg Elaine Thompson-Herah | 2024: Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Gabrielle Thomas

Liste der Olympiasieger in der Leichtathletik Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Klappleiste/Anfang

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1928: Kanada 1921Datei:Canadian Red Ensign (1921-1957).svg CAN Smith, Rosenfeld, Cook, Bell
1932: Vereinigte Staaten 48Datei:Flag of the United States (1912-1959).svg USA Carew, Furtsch, Rogers, von Bremen
1936: Vereinigte Staaten 48Datei:Flag of the United States (1912-1959).svg USA Bland, Rogers, Robinson, Stephens
1948: NiederlandeDatei:Flag of the Netherlands.svg NED Stad-de Jong, Witziers-Timmer, van der Kade-Koudijs, Blankers-Koen
1952: Vereinigte Staaten 48Datei:Flag of the United States (1912-1959).svg USA Faggs, Jones, Moreau, Hardy
1956: AustralienDatei:Flag of Australia (converted).svg AUS Strickland, Croker, Mellor, Cuthbert
1960: Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg USA Hudson, Williams, Jones, Rudolph
1964: Polen 1944Datei:Flag of Poland (1928-1980).svg POL Ciepły, Kirszenstein, Górecka, Kłobukowska
1968: Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg USA Ferrell, Bailes, Netter, Tyus
1972: Deutschland BundesrepublikDatei:Flag of Germany.svg FRG Krause, Becker, Richter, Rosendahl
1976: Deutschland Demokratische Republik 1949Datei:Flag of East Germany.svg DDR Oelsner, Stecher, Bodendorf, Eckert
1980: Deutschland Demokratische Republik 1949Datei:Flag of East Germany.svg DDR Müller, Eckert, Auerswald, Göhr
1984: Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg USA Brown, Bolden, Cheeseborough, Ashford
1988: Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg USA Brown, Echols, Griffith-Joyner, Ashford, Young*
1992: Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg USA Ashford, Jones, Guidry, Torrence, Michelle Finn*
1996: Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg USA Devers, Miller, Gaines, Torrence, Guidry*
2000: BahamasDatei:Flag of the Bahamas.svg BAH Fynes, Sturrup, Davis-Thompson, Ferguson, Clarke-Lewis*
2004: JamaikaDatei:Flag of Jamaica.svg JAM Lawrence, Simpson, Bailey, Campbell, McDonald*
2008: BelgienDatei:Flag of Belgium (civil).svg BEL Borlée, Mariën, Ouédraogo, Gevaert
2012: Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg USA Madison, Felix, Knight, Jeter, Tarmoh*, Williams*
2016: Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg USA Bartoletta, Felix, Gardner, Bowie, Akinosun*
2020: JamaikaDatei:Flag of Jamaica.svg JAM Williams, Thompson-Herah, Fraser-Pryce, Jackson, Morrison*, Burchell*
2024: Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg USA Jefferson, Terry, Thomas, Richardson

* Einsatz im Vorlauf Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Navigationsleiste Weltmeisterinnen im 4×100-Meter-Staffellauf

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