Zum Inhalt springen

Heike Kemmer

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 16. April 2026 um 19:50 Uhr durch imported>TaxonBot (Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Heike Kemmer
Medaillenspiegel
Heike Kemmer im Interview (2013)
Heike Kemmer im Interview (2013)

Dressurreiten

DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Deutschland
Olympische Sommerspiele
Gold Athen 2004 Dressur (Mannschaft)
Gold Peking 2008 Dressur (Mannschaft)
Bronze Peking 2008 Dressur (Einzel)
Datei:Beijing2008 eq medal Dressage Team 03.JPG
Heike Kemmer mit Bonaparte (Mitte) als Teil des Dressurteam bei den Olympischen Spielen 2008

Heike Kemmer (* 24. April 1962 in Berlin) ist eine deutsche Dressurreiterin.

Heike Kemmer ist Diplom-Betriebswirtin. 1983 gewann sie mit „Gottberg“ den Vizemeistertitel bei den deutschen Juniorenmeisterschaften. Noch im selben Jahr errang sie bei der Junioren-Europameisterschaft in München-Riem auf „Lotus“ den Titel im Einzel und siegte mit der deutschen Mannschaft. 1985 konnte sie mit ihrem Pferd „Lotus“ erstmals einen Grand-Prix im Elitebereich gewinnen und wurde in den A-Kader der Nationalmannschaft Deutschlands berufen. 1984 errang sie die Silbermedaille bei den deutschen Meisterschaften. Durch ihr Studium der Betriebswirtschaftslehre und ihre Familiengründung geriet das Reiten in den nächsten Jahren in den Hintergrund. Anfang der 1990er Jahre zog sie von Berlin nach Walle. Die Olympischen Spiele 1992 in Barcelona verpasste sie aufgrund der starken deutschen Konkurrenz.

In die absolute Weltspitze rückte sie Ende der 1990er Jahre vor. Mit „Albano“ gewann sie im Jahre 2000 eine Silbermedaille bei den Deutschen Meisterschaften. Damit rückte sie erneut in den deutschen A-Kader und wurde für die Olympischen Spiele 2000 in Sydney als Ersatzreiterin nominiert. 2001 kam eine Bronzemedaille bei nationalen Titelkämpfen hinzu. Mit Isabell Werth, Nadine Capellmann und Ulla Salzgeber gewann Kemmer auf „Albano 7“ bei den Europameisterschaften das Mannschaftsgold in Verden. Auch 2003 in Hickstead und 2005 in Hagen war sie, nun mit „Bonaparte“, Mitglied der siegreichen deutschen EM-Mannschaft. 2005 und 2006 wurde Heike Kemmer Deutsche Meisterin im Dressurreiten.

Bei den Olympischen Spielen 2004 wurde sie auf „Bonaparte“ Olympiasiegerin mit der Mannschaft. Diesen Erfolg wiederholte sie 2008 zusammen mit Nadine Capellmann und Isabell Werth, gleichzeitig gewann sie mit dem dritten Platz in der Einzelwertung ihre erste olympische Einzelmedaille. Für den Gewinn der Goldmedaille erhielt sie von Bundespräsident Köhler – zusammen mit der Equipe – das Silberne Lorbeerblatt.<ref>German.China.ORG.CN: 21. November 2008 Sportlerehrung: Bundespräsident Köhler hat die Medaillengewinner der Pekinger Olympischen und Paralympischen Spiele 2008 mit dem Silbernen Lorbeerblatt ausgezeichnet.</ref><ref>Silbernes Lorbeerblatt für 13 Pferdesportler, ST. Georg, Pressemitteilung vom 2. Juni 2008</ref>

Ehemalige Pferde

Weblinks

Commons: Heike Kemmer – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

<templatestyles src="BoxenVerschmelzen/styles.css" />

Vorlage:Navigationsleiste Olympiasieger im Dressurreiten (Mannschaft)Vorlage:Navigationsleiste Weltmeister im Dressurreiten (Mannschaft)Vorlage:Navigationsleiste Europameister im Dressurreiten (Mannschaft)Vorlage:Klappleiste/Anfang Damen – 1959: Madeleine Winter | 1960 bis 1963: Rosemarie Springer | 1964: Ines von Badewitz | 1965: Rosemarie Springer | 1966 und 1967: Vroni Meier-Johann | 1969: Ilsebill Becher | 1970: Karin Schlüter | 1971: Liselott Linsenhoff | 1973 bis 1975: Karin Schlüter | 1977: Gabriela Grillo | 1978: Ilsebill Becher | 1979 bis 1983: Gabriela Grillo | 1984: Gabriele Disterer | 1985: Ingeborg Fischer | 1986 und 1987: Gina Capellmann | 1988 und 1989: Nicole Uphoff | 1990: Monica Theodorescu | 1991 und 1992: Isabell Werth | 1993: Nicole Uphoff | 1994: Karin Rehbein | 1995 bis 1998: Isabell Werth | 1999: Nadine Capellmann-Biffar | 2000: Ulla Salzgeber | 2001 und 2002: Nadine Capellmann | 2003 und 2004: Ulla Salzgeber | 2005 und 2006: Heike Kemmer | 2007 und 2008: Isabell Werth

Herren – 1959 bis 1961: Willi Schultheis | 1962: Josef Neckermann | 1963: Walter Günther | 1966: Harry Boldt | 1967: Reiner Klimke | 1969: Josef Neckermann | 1970: Wolfgang Haug | 1971: Josef Neckermann | 1973: Harry Boldt | 1974: Josef Neckermann | 1975: Reiner Klimke | 1977: Harry Boldt | 1978: Reiner Klimke | 1979 und 1980: Uwe Schulten-Baumer jun. | 1981: Reiner Klimke | 1982: Uwe Schulten-Baumer jun. | 1983 bis 1986: Reiner Klimke | 1987: Johann Hinnemann | 1988: Reiner Klimke | 1989 und 1990: Sven Rothenberger | 1991 bis 1993: Klaus Balkenhol | 1994: Martin Schaudt | 1995 und 1996: Klaus Balkenhol | 1997: Martin Schaudt | 1998 und 1999: Jürgen Wirths | 2000: Michael Klimke | 2001: Rudolf Zeilinger | 2002 und 2003: Klaus Husenbeth | 2004: Martin Schaudt | 2005: Hubertus Schmidt | 2006: Klaus Husenbeth | 2007: Hubertus Schmidt | 2008: Matthias A. Rath

Grand Prix Spécial – 2009: Isabell Werth | 2010: Isabell Werth | 2011: Matthias A. Rath | 2012 und 2013: Helen Langehanenberg | 2014 und 2015: Kristina Sprehe | 2016 und 2017: Isabell Werth | 2018: Sönke Rothenberger | 2019: Dorothee Schneider | 2020 und 2021: Jessica von Bredow-Werndl | 2022: Dorothee Schneider | 2023 und 2024: Jessica von Bredow-Werndl

Grand Prix Kür – 2009: Matthias A. Rath | 2010: Isabell Werth | 2011: Matthias A. Rath | 2012 und 2013: Helen Langehanenberg | 2014 und 2015: Kristina Sprehe | 2016: Dorothee Schneider | 2017: Isabell Werth | 2018: Sönke Rothenberger | 2019 und 2020: Isabell Werth | 2021: Jessica von Bredow-Werndl | 2022: Isabell Werth | 2023 und 2024: Jessica von Bredow-Werndl Vorlage:Klappleiste/Ende